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Donnerstag, 1. September 2016 Schriftgröße
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-   Meldungen

Vom 15. bis 16.11.2016 findet mit dem Forum Flüssiggas wieder das wichtigste Treffen der Flüssiggas-Branche in Deutschland statt. Die Veranstaltung des Deutschen Verbandes Flüssiggas e. V. (DVFG) kombiniert dabei einen intensiven fachlichen Austausch mit einer umfangreichen Ausstellung, in der Produktinnovationen rund um den Energieträger Flüssiggas präsentiert werden.

-   Zukunftsfragen

George Milojcic

Der Schwerpunkt beim Umbau der Stromversorgung liegt im Ausbau von Wind und Photovoltaik (PV). Das ist gleichermaßen der entscheidende Schwachpunkt, weil die Einspeisung stark schwankt und zeitweise nahe Null liegt. Demzufolge kann durch den weiteren Ausbau der Wind- und PV-Kapazitäten kein Beitrag für die Versorgungssicherheit erwartet werden. Eine Energiewende nach deutschem Muster führt zwingend zu einem Konzept, das hier mit „Zwei Systeme für eine Aufgabe“ beschrieben wird. Plädiert wird für ein pragmatisches Vorgehen beim Umbau der deutschen Stromversorgung, die gleichermaßen sicher, wirtschaftlich und zunehmend CO2-arm erfolgen soll.

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-   Topthema

Alexander Bogensperger, Simon Köppl und Florian Samweber

Im Zuge der Energiewende rückt die deutsche Stromnetzinfrastruktur zunehmend in den Fokus. Um in Zukunft volatile Erzeuger wie Photovoltaik und Wind besser in die bestehenden Netze integrieren zu können, untersucht das Projekt „Merit-Order Netzausbau 2030“ (MONA 2030) innovative und intelligente Maßnahmen, welche (in Zukunft) potenziell zu einem effizienten Stromnetzausbau beitragen können. Dabei zeigt sich, dass viele „Netzoptimierende Maßnahmen“ (NoM) derzeit vor rechtlichen und regulatorischen Herausforderungen stehen, die ihre Umsetzung erschweren.

-   Weitere Themen

Michael Kopatz

Früher war es viel zu umständlich, Strom wie Benzin zu verkaufen. Münzzähler mussten regelmäßig geleert werden. Das war teuer für die Lieferanten und auch lästig für die Kunden. Fortschritte in der Technik haben aber inzwischen die Situation deutlich verbessert und so dafür gesorgt, dass ein breiter Einsatz von Guthabenzählern möglich und ökonomisch vertretbar wird. Dennoch läuft der Einsatz solcher Zähler nur schleppend an. Anderswo wie in Großbritannien und Irland sind sie hingegen millionenfach verbreitet. Der Artikel gibt Hinweise auf die Ursachen und zeigt Perspektiven für eine breite Nutzung auf.

Ulrich Wagner, Wolfgang Mauch, Michael Dronia, Thomas Estermann, Sebastian Fischhaber, Steffen Fattler und Felix Böing

Am 18.5.2016 hat die Bundesregierung ein Paket zur Förderung der Elektromobilität beschlossen. Diese Entscheidung wurde bereits im Vorfeld kontrovers diskutiert, insbesondere hinsichtlich der Frage nach der volkswirtschaftlichen Sinnhaftigkeit der Förderung. Ein Faktencheck kann zum besseren Verständnis des Themas Elektromobilität beitragen und die Grundlage für eine Versachlichung der Diskussion bieten. Dies scheint mit Blick auf die teilweise emotionsbeladenen Debatten in der Öffentlichkeit, Politik und Medien lohnenswert.

Große Stromspeicher aus Sicht der Bevölkerung

Wolfgang Fischer und Diana Schumann

Die Energiewende im Stromsektor wird nicht ohne Speicher auskommen. Wie bei anderen neuen Technologien auch stellt sich bei großen Stromspeichern, die der Bevölkerung als „externe Technik“ begegnen, die Frage, inwieweit sie auf Akzeptanzprobleme bei denen stoßen, die sich von ihnen beeinträchtigt fühlen. In einer repräsentativen Befragung wurden erstmals Daten in Bezug auf die Bekanntheit von und das Wissen über Stromspeicher erhoben. Neben ihrer Bewertung sowie der Risiko- und Nutzeneinschätzung wurden auch Angaben zur Entfernung erhoben, die solche Großspeicher aus Sicht der Bevölkerung zum Wohngebiet haben sollten.

Krischan Keitsch, Fabian Scheller, Hendrik Kondziella und Thomas Bruckner

Die Energiewende birgt für Energieversorgungsunternehmen (EVU) eine Reihe von Risiken. Die sich ihnen daraus ergebenden Chancen lassen sich jedoch nur schwer greifen. Insbesondere mit dem Gesetz zur „Digitalisierung der Energiewende“ eröffnen sich interessante Möglichkeiten zur Bewertung innovativer Geschäftsmodelle. Die anfallenden elektrischen Verbrauchsdaten aus Smart Metern können in Verbindung mit bereits im Unternehmen vorhandenen Daten aus der Vertriebsstatistik die Grundlage bilden, welche die Evaluation von neuen Geschäftsmodellen in der Energiewirtschaft möglich macht. Voraussetzung ist jedoch die Klärung der entscheidenden Frage: „Wer sind meine Kunden?“

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