Montag, 21. Mai 2018
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The UK approach to exploring different pathways including examples of the Leeds H21 Hydrogen project and the Freedom Project hybrid heating systems
-   Zukunftsfragen

„et“-Redaktion

Prof. Dr. Karen Pittel, Leiterin des ifo Zentrums für Energie, Klima und erschöpfbare Ressourcen und Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München (Foto: ifo)Der Umbau der Energiewirtschaft schreitet weiter voran. Die Klimaschutzziele effektiv und kosteneffizient umzusetzen ist ein Gebot der Stunde sowie Aufgabe der neuen Bundesregierung. Was der Koalitionsvertrag diesbezüglich verspricht und was nicht, wie man bei der Sektorenkopplung weiterkommt, und was als tragbares Fundament des gesamten Transformationsprozesses dienen kann, darüber sprach „et“ mit der Ökonomin Karen Pittel. Nicht zuletzt wurde das Thema Kohleausstieg erörtert.

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„et“-Redaktion

Die Industrie steht heute vor einer doppelten Herausforderung: zum einen dem Transformationsprozess der Energiewende, zum anderen „Industrie 4.0“ als Trend, der die Umstellung auf digital vernetzte, dezentrale und individualisierte Prozesse erfordert. „et“ hat in einer Runde aus hochrangigen Vertretern aus Politik, Energiebörse, Wirtschaft und Energiewissenschaft diskutiert, welche Rolle der Energiehandel dabei spielt. Es wurde herausgearbeitet, wie Märkte und Sektoren verbunden werden können, welches Gewicht ein starkes Strompreissignal als Angelpunkt für Flexibilität, Handel, Absicherung und Investitionen spielt und schließlich, was der Energiesektor bei alledem von anderen Märkten lernen kann.

„et“-Redaktion

Die Energiewende stellt in ihren grundlegenden Konzepten und Roadmaps in Deutschland und der Europäischen Union sehr stark auf Strom als Energieträger ab – an eine Elektrifizierung auf grüner Basis für alle Verbrauchssektoren werden politisch große Hoffnungen geknüpft. Angesichts der großen Risiken dieser Denkweise für Versorgungssicherheit, Kosteneffizienz und Akzeptanz muss breiter und vernetzter gedacht werden. Ziel einer von „et“ initiierten Diskussion zwischen Politik, Infrastrukturbranche und Wissenschaft war es, Konturen einer breiten Energiewende aufzuzeigen, welche die intelligente Kopplung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr in den Mittelpunkt stellt. Und das EU-weit.

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Mihail Ketov, Kilian Geschermann, Arne Lilienkamp und Albert Moser

Strombezugspotenziale E-FahrzeugflottenZur Erreichung der von der Europäischen Union angestrebten CO2-Emissionsminderungsziele werden im Verkehrssektor verstärkt Elektrofahrzeuge gefördert. Mit dem Ziel der Bundesregierung, bis ins Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf den Straßen zu haben, wird die sektorenübergreifende Kopplung des Strom- und Verkehrssektors ausgebaut. Hiermit eröffnen sich zugleich betriebswirtschaftliche Erlöspotenziale, die sich aus einem optimierten Bezug elektrischer Energie in Abhängigkeit der Strompreise und der Benutzung der Elektrofahrzeuge ergeben. Ziel dieses Beitrages ist es, einen Überblick über die heute verfügbaren Freiheitsgrade und Markteintrittsbarrieren der gewerblich genutzten Elektrofahrzeuge in Deutschland zu geben, um anschließend das Erlöspotenzial für ein exemplarisches Fahrzeugportfolio zu bewerten.

Roland Ernst

„Pulse Berlin“: Das Gebäude in der Stresemannstraße wird nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip errichtet. Dabei werden bevorzugt recycelbare Materialien verwendet und erneuerbare Energien eingesetzt (Foto: Reggeborgh)Die Wärmewende kommt nur schleppend in Fahrt. 2016 waren es gerade einmal 13 % Heizenergie, die aus erneuerbaren Energien erzeugt wurden – nur 0,5 % mehr als 2012. Aber sie wird kommen. Von insgesamt 21 Mio. Heizungen in Deutschland sind zwei Drittel mindestens 20 Jahre alt und damit höchst sanierungsbedürftig. Im boomenden Neubausegment lassen gesetzliche Anforderungen und die Mechanismen des Marktes sowieso nichts anderes zu als höchst effizientes Heizen. In Berlin zeigen die Projekte eines Energiedienstleisters, wie die Wärmewende im urbanen Raum aussehen könnte.

Beschleunigter Netzausbau durch Minimaltrassen-Kabellösungen

Heinrich Brakelmann, Lorenz J. Jarass und Carsten Wolff

Beschleunigung beim Ausbau des Stromtransportnetzes ist dringend notwendig (Bild: jamesteohart | Fotolia)Die Bundesnetzagentur und nicht zuletzt der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung setzen auf eine Beschleunigung beim Ausbau des Stromübertragungsnetzes in Deutschland. Um Bürgerinteressen stärker zu berücksichtigen, soll der Ausbau verstärkt über Erdverkabelung erfolgen. Dabei stehen kostengünstige Konzepte im Mittelpunkt. Im Beitrag werden Minimaltrassen- Kabellösungen im Drehstromnetz erläutert. Sie reduzieren Umweltbelastungen, Installationsdauer und Kosten bei gleichzeitig erhöhter Zuverlässigkeit und ermöglichen dadurch eine Beschleunigung des Netzausbaus.

Mihail Ketov, Kilian Geschermann, Arne Lilienkamp und Albert Moser

Voraussichtlich werden zunächst gewerbliche E-Fahrzeugflotten Strombezugspotenziale heben können (Bild: jozsitoeroe | Fotolia)Zur Erreichung der von der Europäischen Union angestrebten CO2-Emissionsminderungsziele werden im Verkehrssektor verstärkt Elektrofahrzeuge gefördert. Mit dem Ziel der Bundesregierung, bis ins Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf den Straßen zu haben, wird die sektorenübergreifende Kopplung des Strom- und Verkehrssektors ausgebaut. Hiermit eröffnen sich zugleich betriebswirtschaftliche Erlöspotenziale, die sich aus einem optimierten Bezug elektrischer Energie in Abhängigkeit der Strompreise und der Benutzung der Elektrofahrzeuge ergeben. Ziel dieses Beitrages ist es, einen Überblick über die heute verfügbaren Freiheitsgrade und Markteintrittsbarrieren der gewerblich genutzten Elektrofahrzeuge in Deutschland zu geben, um anschließend das Erlöspotenzial für ein exemplarisches Fahrzeugportfolio zu bewerten.

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