Dienstag, 12. Dezember 2017
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-   Meldungen

Die Entwicklung von energieeffizienten Fenstern hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Dennoch: Einen hundertprozentigen Dämmschutz gegen Energieverluste bieten sie nach wie vor nicht. Was bleibt, ist die Option, das Fenster zusätzlich mit isolierendem Sonnenschutz, wie beispielsweise Thermo-Rollos, auszustatten.

-   Hinweis

Zu unserem Bedauern hat sich in Heft 9/2017 der Energiewirtschaftlichen Tagesfragen (et) auf Seite 39 in der mittleren Spalte ein Fehler eingeschlichen. Dort muss es "ergeben sich Zeiträume von 6-12 Jahren für GHD und Industrie" heißen statt "ergeben sich Zeiträume von 612 Jahren für GHD und Industrie". Wir bitten das Versehen zu entschuldigen.

Eine korrigierte Fassung der Seite können Sie unter folgendem Link einsehen:

 Korrektur Seite 39 aus Schiffers et al.

-   Zukunftsfragen
Andreas Löschel, Georg Erdmann, Frithjof Staiß und Hans-Joachim Ziesing

AufmacherDas Energiekonzept vom September 2010 und der Kernenergieausstieg vom August 2011 stellen eine Langfriststrategie der Energiepolitik Deutschlands mit ambitionierten Zielsetzungen dar. Seit dem Jahr 2011 steht der Bundesregierung in diesem Prozess eine unabhängige Kommission aus vier Energieexperten beratend zur Seite. Sie legt jährliche Stellungnahmen zum Fortschritt der Energiewende vor, mit denen die Umsetzung des Energiekonzepts einschließlich der darin enthaltenen Ziele mit Blick auf eine sichere, wirtschaftliche und umweltverträgliche Energieversorgung überprüft wird, um bei Bedarf nachsteuern zu können. Die Stellungnahmen werden den jährlichen Monitoring-Berichten der Bundesregierung zur Energiewende beigefügt und dem Bundestag zugeleitet. Um die anstehenden politischen Diskussionen zur effektiven und effizienten Weiterentwicklung der Energiewende zu unterstützen, möchte die Expertenkommission im vorliegenden Artikel einen aktuellen, faktenbasierten Überblick zum Stand der Umsetzung der Energiewende mit Hilfe einer Energiewende-Ampel geben.
-   Topthema

Andrej Guminski, Manuel Wiener und Serafin von Roon

AufmacherDie Dekarbonisierung des deutschen Energiesystems erfordert die Umsetzung treibhausgasvermindernder Maßnahmen sowohl in der Energiewirtschaft als auch in den Endenergiesektoren. Während die Emissionsminderungsziele sowie deren Zeithorizont unter anderem auch durch den EU ETS festgeschrieben werden, ist darüber hinaus die Quantifizierung konkreter Maßnahmen zur Zielerreichung notwendig. Die Steigerung von Energieeffizienz wurde u. a. im Energiekonzept von 2010 sowie zuletzt im „Grünbuch Energieeffizienz“ unter dem Leitmotiv „Efficiency First“ als zentrales Element einer erfolgreichen Energiewende beschrieben. Nachfolgend wird eine Methodik zur Identifikation und Quantifizierung des technischen Potenzials inkrementeller CO2-Verminderungsmaßnahmen in der Industrie aufgezeigt. Die Analyse beschränkt sich auf energiebedingte CO2-Emissionen und Effizienzmaßnahmen zu Prozesstechniken.

-   Weitere Themen
Christoph Maurer, Bernd Tersteegen, Benjamin Pfluger und Bernd Franke

AufmacherEin Szenarienvergleich stellt für die Energiepolitik eine wichtige Informationsgrundlage dar, da er Kostenwirkungen politischer Handlungsoptionen oder geänderter Rahmenbedingungen transparent bewertet. Derartige Untersuchungen können damit eine Orientierungshilfe für die Diskussion um die Weiterentwicklung der Energiewende bieten. Ein Konsortium bestehend aus Fraunhofer ISI, Consentec und dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) sowie unter Beteiligung weiterer Unterauftragnehmer hat im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) Langfristszenarien für ein kostenoptimiertes Energiesystem, in denen neben Versorgungssicherheit auch die Einhaltung der energie- und klimapolitischen Ziele des Energiekonzepts der Bundesregierung gewährleistet wird, modelliert.
Philipp Hörnig, Vigen Nikogosian und Tobias Veith

AufmacherDie gegenwärtige EEG-Umlage hat bereits Höhen erreicht, die signifikant über dem Großhandelspreis liegen. Mit 6,88 ct/ kWh beeinflusst sie neben der Verbrauchentscheidung auch die Großhandelspreise insofern, als dass die Preissignale im Großhandel durch die wesentlich höhere EEG-Umlage überlagert werden. Ein alternativer Ansatz ist bspw. die dynamische EEG-Umlage, die im Folgenden näher betrachtet werden soll.
Innovation „Mieterstrom“ – eine soziologische Betrachtung
Sandra Wassermann und Alexander Schrage

AufmacherMit dem Gesetz zur Förderung von Mieterstrom vom Juni 2017 wird nun eine „Innovation“ politisch gewürdigt und gefördert, die bereits seit einigen Jahren als Nischenmodell entwickelt, erprobt und propagiert wurde. Mieterstrom ist als Projekt kleiner, innovativer Akteure gestartet und wird nun auch vermehrt von größeren Energieversorgern umgesetzt. Wie ist dieser Innovationsprozess abgelaufen, welche Hürden gab und gibt es immer noch zu überwinden, welche Bedeutung besitzt Mieterstrom für die Gestaltung der Energiewende? Eine soziologische Analyse des Phänomens erfasst die wichtigsten Kernaspekte.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ausgabe 12/2017
Kurt Berlo, Daniel Schäfer und Oliver Wagner

AufmacherDie meisten Konzessionsverträge für Strom und Gas auf der örtlichen Verteilnetzebene sind zwischen 2005 und 2016 ausgelaufen. Viele Gemeinden in Deutschland haben dies als Chance verstanden, um mit der Gründung eigener Stadtwerke die örtliche Energieversorgung stärker selbst gestalten zu können. Bei diesem Trend zur Rekommunalisierung waren Städte und Gemeinden mit unter 25.000 Einwohnern besonders stark beteiligt. Im Folgenden sollen die verschiedenen Aspekte der Rekommunalisierung näher betrachtet werden.
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Inhalt der Ausgabe 12/2017
Schwerpunkt: Energiewende in der Industrie
Dynamische EEG-Umlage: Alternativer Ansatz zur Finanzierung erneuerbarer Energien
Energieeffizienz: Treiber und Hemmnisse in der Industrie; Marktbasierte Instrumente
Zukunftsfragen: Stand der Energiewende und wichtige Handlungsfelder
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