Montag, 21. August 2017
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-   Meldungen

Unternehmen der Energiewirtschaft zögern nach wie vor bei der Nutzung gebrauchter Software. Ihr Einsatz erlaubt jedoch Einsparungen von bis zu 50 % gegenüber Neuanschaffungen.

-   Hinweis

Sauber erklärt: Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft - ein Kompendium von der Methodik bis zur Anwendung

Ob etablierter Energiewirtschaftler oder Start-up-Unternehmer, ob Forscher, Berater oder Politiker – heute kommt vermeintlich keiner ohne ein „Geschäftsmodell“ aus. Warum ist das so? Was macht Geschäftsmodelle zu „fleißigen Lieschen“ nicht nur der Betriebswirtschaftslehre, sondern auch der Ingenieure, Volkswirte oder Informatiker?

Prof. Dr. Sabine Löbbe und André Hackbarth vom „Reutlinger Energiezentrum für Dezentrale Energiesysteme und Energieeffizienz“ (REZ) klären in ihrem soeben erschienen Kompendium zu Geschäftsmodellen in der Energiewirtschaft auf:

  • Was ist ein Geschäftsmodell eigentlich und warum der hype?
  • Ersetzt es die Strategie?
  • Und ist es mehr als die Suche nach Vermarktungsmöglichkeiten?
  • Welche grundlegenden Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft gibt es?
  • Die beiden Wissenschaftler der Hochschule Reutlingen wissen: Das Geschäftsmodell beschreibt das Prinzip, nach dem eine Organisation Werte schafft, vermittelt und erfasst. Es erleichtert durch diese Vereinfachung und Strukturierung die Analyse und Optimierung des bestehenden wie neuen Geschäfts.

Das Kompendium dient dem Praktiker als methodische Basis zur eigenständigen Entwicklung von Geschäftsmodellen. Es beschreibt die wesentlichen Herausforderungen der Energiewirtschaft – von Technologien, Digitalisierung, über sich wandelnden politischen Ziele und Instrumente bis zu neuen Kundenbedürfnissen. Der Wandel erfordert, dass die Unternehmen – große wie kleine, etablierte wie neue Anbieter, in öffentlichem wie in privatem Eigentum – angesichts erodierender Margen und zunehmendem Wettbewerb erfolgversprechende Wege in die Zukunft suchen. Zusammenfassend werden die Erfolgsfaktoren zur Entwicklung und Umsetzung von Geschäftsmodellen angesprochen.

„Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft: Ein Kompendium von der Methodik bis zur Anwendung“ ist den „Reutlinger Diskussionsbeiträgen zu Marketing und Management“ der Hochschule Reutlingen erschienen und kann unter http://bit.ly/reutlinger_diskussionsbeitrag_et
heruntergeladen werden.

-   Zukunftsfragen

Andreas Löschel und Madeline Werthschulte

Mit der voranschreitenden Energiewende gewinnt die Integration der erneuerbaren Energien in den Energiemarkt an zunehmender Bedeutung. Um eine Überlastung des Netzes zu vermeiden, muss zu jedem Zeitpunkt das Stromangebot der Stromnachfrage entsprechen. Fluktuierende Erzeugung und Netzeinspeisung aus erneuerbaren Energien bei gleichzeitig relativ starrer Nachfrage stellt die Energiewende vor Probleme, die mit verschiedenen Flexibilitätsoptionen auf der Angebots- und Nachfrageseite adressiert werden können. Hierzu zählen der Netzausbau, Speicher oder eine flexiblere Energienachfrage. Die Digitalisierung der Energiewirtschaft, unter dem Begriff „Smart Energy“ zusammengefasst, liefert Ansätze zu einer solchen Flexibilisierung und Senkung des Energieverbrauchs.

-   Topthema

Claudius Köckhuber, Andrej Guminski und Serafin von Roon

In Wissenschaft und Politik gilt die Elektrifizierung des Endenergieverbrauchs, in Kombination mit dem Ausbau regenerativer Stromerzeugungstechnologien, als Kernelement der Treibhausgasverminderung bis 2050. Der Einsatz von Strom hat jedoch seine Grenzen. Deshalb werden Green Fuels als Energieträger benötigt, um fossile Brennstoffe dort zu ersetzen, wo der Einsatz von Strom technisch oder wirtschaftlich nicht sinnvoll ist. Neben Gestehungskosten und Treibhausgasemissionen entscheiden acht weitere Kriterien darüber, ob sich ein Green Fuel auf dem Markt durchsetzen wird. Brennstoffe aus Biomasse werden aufgrund von Nachhaltigkeitsaspekten kaum Chancen auf eine erfolgreiche Etablierung in energiewirtschaftlich relevanten Dimensionen haben. Biodiesel zweiter Generation schneidet besser als jeder andere Green Fuel ab, weitere Brennstoffe wie Methanol oder Fischer-Tropsch-Kraftstoffe sind vielversprechende Alternativen. Langfristig besitzen strombasierte Brennstoffe aufgrund des hohen Mengenpotenzials und des Technologie-Fortschritts die größten Entwicklungspotenziale.

-   Weitere Themen

Lutz Mittenzwei, Thomas Gündel, Christian Linke und David Kemnitz

In den letzten Jahren standen der Ausbau von Erzeugungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien (EE) und der damit verbundene Netzausbau im ländlichen Raum vielfach im Fokus fachlicher Diskussionen. Die Frage nach dem erforderlichen Netzausbau rückt aktuell gerade auch für städtische Verteilnetzbetreiber wieder stärker in den Fokus, da verschiedene absehbare neuartige Entwicklungen wie E-Mobilität und Power-to-Heat-Anwendungen, aber auch klassische Anwendungen im Industriebereich zu einem Anstieg der Anforderungen an die Stromnetze führen. Unabdingbare Grundlage für bedarfsgerechte Netzausbauplanungen sind fundierte Prognosen der Last- und Einspeiseentwicklungen für das betreffende Netzgebiet, wie die vorliegende Untersuchung am Beispiel der Stromnetz Hamburg GmbH (SNH) exemplarisch zeigt.

Julia Kroh, Heiner Lütjen und Carsten Schultz

Die wachsende Wechselbereitschaft der Kunden, die Digitalisierung und die Relevanz erneuerbarer Energien konfrontieren Energieversorger mit gravierenden Veränderungen. Das Wissen um die Weiterentwicklung und Implementierung von Prozess-, Produkt- und Dienstleistungsinnovationen wird zum zentralen Erfolgsfaktor. Die Ergebnisse der internationalen Innovationsmanagement-Studie „innovate! new“ der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zeigen, dass viele Energieversorger erst am Anfang der Entwicklung einer eigenen Innovationsfähigkeit stehen.

Das Interimsmodell – komplexe Herausforderungen für die Marktteilnehmer

Dominik Keindl und Horst Wolter

Das neue Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) legt insbesondere den Rollout der Smart Meter und die sternförmige Kommunikation über die Smart Meter Gateways fest. Um den Marktteilnehmern ausreichend Zeit für die Umstellung von Prozessen, Datenaustausch und IT-Systemen zu gewähren, ist eine Übergangsfrist bis Ende 2019 vorgesehen. In diesem Zeitraum erfolgt die Abwicklung nach dem sog. Interimsmodell, das insbesondere die Einführung der neuen Markt- und Messlokationen vorsieht. Nachfolgend werden diese neuen Objekte im Detail beleuchtet und die Vorteile einer genauen Differenzierung zwischen Markt- und Messlokation von Beginn an dargestellt.

Michael Berger, Marcel Linnemann, Christoph Nagel, Dirk Höner und Matthias Kellermann

Feinstaubbelastungen in den Innenstädten, Abgasskandale in der Automobilbranche und die Einführung einer Kaufprämie für Elektrofahrzeuge durch die deutsche Bundesregierung fördern die Präsenz des Themas Elektromobilität in der Öffentlichkeit. Dies ermutigt neue Marktakteure, mit neuen Plänen zur Errichtung einer Ladesäuleninfrastruktur und einem zunehmend breiten Angebot von Serviceleitungen rund um die Elektromobilität auf dem Markt zu drängen. Dabei steht vor allem die flächendeckende Versorgung mit Ladesäulen im Fokus der Betrachtungen. Die vorliegende Untersuchung zeigt, welche rechtlichen, regulatorischen und energiewirtschaftlichen Aspekte im Verhältnis zwischen Ladesäulenbetreibern, -nutzern und Stromlieferanten zu beachten sind.

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