Samstag, 19. Mai 2012 Schriftgröße Schriftgröße: Normal Schriftgröße: Grö�er
-   Meldungen

Vor dem Hintergrund knapper Flächen rückt die Frage nach der Nutzbarkeit forstwirtschaftlicher Flächen für die Energieerzeugung in den Fokus der Aufmerksamkeit. Eine aktuelle Konzeptstudie stellt nun praktische Lösungsansätze für die Nutzung von Windenergie in deutschen Waldgebieten vor.

Anzeige
Düsseldorfer Schriften Band 17
-   Zukunftsfragen

Joachim Nitsch, Thomas Pregger und Tobias Naegler

Um den im Energiekonzept der Bundesregierung angekündigten Transformationsprozess umsetzen zu können, bedarf es einer mutigen und aufgeklärten Energiepolitik Foto: Mauritius

Mit dem Energiekonzept der Bundesregierung vom Jahr 2010 und dem Gesetzespaket zur Energiewende vom Sommer 2011 liegt ein langfristiger politischer Fahrplan für den Klimaschutz und den Umbau der Energieversorgung in Deutschland vor. Die im März 2012 fertiggestellten Langfristszenarien 2011 stellen dazu Ergebnisse systemanalytischer Untersuchungen zur Transformation der Strom-, Wärme- und Kraftstoffbereitstellung und -nutzung vor. Auf der Basis der technisch-strukturellen Möglichkeiten zum Umbau des Energiesystems und unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Gegebenheiten und Interessen sowie den daraus resultierenden Hemmnissen und Anreizen werden konsistente Entwicklungen aufgezeigt, die prinzipiell zu einer Erfüllung der im Energiekonzept vorgegebenen Ziele führen können.

-   Topthema

Timm Beyer und Vlad Hayrapetyan

Die Herausforderungen der Energiewende lassen sich nur durch die Standardisierung der Prozesse nachhaltig bewältigen Foto: Mauritius

Der wachsende Anteil der Erneuerbaren sowie neue Direktvermarktungsmöglichkeiten wie z. B. das Marktprämienmodell stellen die Verteilnetzbetreiber vor große Herausforderungen. Sowohl ihre bisherige Netzinfrastruktur als auch die Prognose- und Bilanzierungsprozesse für Strommengen sind auf zentrale Strukturen ausgelegt, die noch an die neuen Anforderungen angepasst werden müssen. Hierzu bedarf es dringend einer Standardisierung, die zudem schnell erfolgen sollte, wenn ein Eingreifen von Seiten der Politik verhindert werden soll.

-   Weitere Themen

Michael Riedel und Arnd Lodowicks

Niedrige Margen und der Markteintritt unerfahrener Investoren machen es erforderlich, neue Kraftwerks-Investitionsprojekte mit der gebotenen Sorgfalt zu betrachten Foto: Mauritius

Durch den Wegfall der Kernkraftwerke sowie der unter Umwelt- und Kostenaspekten zunehmend kritisch bewerteten Kohle werden zukünftig gasbefeuerte Kraftwerke eine zentrale Rolle in der konventionellen Stromerzeugung spielen. Insbesondere zur Deckung des Spitzenlastbedarfs wird die Kapazität von gasbefeuerten Anlagen von heute knapp 30 GW auf bis zu 40 GW in 2025 steigen. Unter Berücksichtigung bis dahin stillgelegter Anlagen besteht ein Bedarf an neuen gasbefeuerten Kraftwerken von bis zu 15–20 GW. Das aktuelle Marktpreisniveau rechtfertigt jedoch keine Neuinvestitionen in konventionelle Kraftwerke, ausdrücklich nicht in Spitzenlastanlagen. Angesichts zahlreicher Risiken muss die Vorteilhaftigkeit von Investitionen in die konventionelle Erzeugung so realistisch wie möglich eingeschätzt werden. Ein professionelles Projektmanagement bietet hierzu das geeignete Instrumentarium.

Georg Schattney

Das Emissionsminderungsprojekt Darkwoods Forest Carbon Project, British Columbia, Kanada stellt 55 000 ha Wald unter Naturschutz Foto: Forest Carbon Group

Auf den Energiemärkten gewinnen nachhaltige Produktstrategien an Bedeutung. Ziele sind Neukundengewinnung, Kundenbindung und Differenzierung des Produktportfolios. So nutzen in Deutschland bereits gut 100 000 Kunden klimaneutrale Gasprodukte. Für den Erfolg spielen die Einbettung des Produkts in eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie, die technisch einwandfreie Umsetzung der CO2-Kompensation sowie die Qualität der zugrunde liegenden Klimaschutzprojekte eine zentrale Rolle.

Power-to-Gas: Hohes Potenzial für ein neues Geschäftsfeld

Peter Hinsching, Robert Haastert, Markus Niggemann und Rene Lindner

Ob die Potenziale der Power-to-Gas-Technologie wirtschaftlich realisierbar sind, hängt von der Anordnung der Anlagen und ihrer Integration in die bestehende Erzeugungslandschaft ab; Foto: Getty Images

Die Umwandlung von regenerativem Strom in Gas kann als Teil des Gesamtsystems „Smart Grid“ zu einem wichtigen Baustein der zukünftigen Energieversorgung werden. Voraussetzung dafür ist, neben notwendigen technischen Entwicklungen (insbesondere der Erhöhung des Wirkungsgrads), den ökonomisch erfolgreichen Einsatz dieser neuen Technologie zu evaluieren. Eine erste Wirtschaftlichkeitsbetrachtung unter vereinfachten Annahmen und ungeachtet der Klärung der regulatorischen Rahmenbedingungen zeigt ein vielversprechendes Geschäftsfeld-Potenzial für Energieversorger auf.

Anzeige
Aktuelles Heft
Inhalt der Ausgabe 3 2012
Schwerpunkt: Wende im Netz
Wie lassen sich die Ziele des Energiekonzepts erreichen?
Die Herausforderungen der Energiewende für das Verteilnetz
EVU/EDU: Zur Umsetzung der Wechselprozesse im Messwesen
mehr...
Anzeige
Düsseldorfer Schriften Band 17
etv Energieverlag GmbH
Montebruchstraße 2 | D-45219 Essen | Telefon: +49 (02054) 9532-0 | Telefax:  +49(02054) 9532-60

Aktuelles Heft  | Zukukunftsfragen  | Topthema  | Weitere Themen  | Termine  | Heftbestellung  | Mediadaten  | Ansprechpartner

Copyright 2012 by ONexpo  |  anmelden |  Impressum |  AGB
Nexans - Globale Kompetenz in Kabeln und Kabelsystemen