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Mittwoch, 22. August 2018


-   Meldungen
Ein etabliertes Konsortium bestehend aus AllgäuNetz, Fraunhofer FIT, Hochschule Kempten, Siemens AG und Allgäuer Überlandwerk gibt Startschuss für ein neues Forschungsprojekt „pebbles“.
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-   Zukunftsfragen

Cornelia Schmidt-Hattenberger

Der von der Menschheit seit der industriellen Revolution verursachte Anteil am Klimawandel rückt durch die breite Diskussion einer umweltschonenden und zuverlässigen Energieversorgung immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Eine wichtige Rolle kommt hier der internationalen Staatengemeinschaft zu, durch verbindliche Energiekonzepte in den kommenden Jahrzenten konsequent Vermeidungs- und Minderungsstrategien für Treibhausgas(THG)-Emission umzusetzen. Der Artikel gibt einen Einblick in den derzeitigen Stand der Forschung zur dauerhaften geologischen Speicherung von Kohlendioxid (CO2)-Emissionen durch die Carbon Dioxide Capture and Storage (CCS)-Technologie. Der Fokus liegt dabei auf ausgewählten internationalen Beispielen und dem nationalen Forschungsprojekt zur CO2-Speicherung am Pilotstandort Ketzin im Bundesland Brandenburg.

-   Topthema

Hans-Wilhelm Schiffer

Die Transformation der Energieversorgung ist ein weltweites Phänomen. Dies findet in der beschleunigten Wachstumsdynamik beim Ausbau der erneuerbaren Energien Ausdruck. Deren Anteil an der weltweiten Stromerzeugung ist von 17,7 % im Jahr 2007 auf 24,3 % im Jahr 2017 gewachsen. Am höchsten ist der Stromerzeugungsbeitrag Erneuerbarer in Mittel- und Südamerika. Afrika als Kontinent mit der geringsten Elektrifizierungsrate weist auch die niedrigste Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien auf. Deutschland steht im weltweiten Länder-Kapazitätsranking bei Windkraft an dritter, bei Solarenergie an vierter und bei Bio-Energie an fünfter Stelle.


Salto Grande-Damm zwischen 
Argentinien und Uruguay 
Bild: Fotolia Olaf Speier

-   Weitere Themen

Michel Nicolai

Energiewende und Digitalisierung beschreiben nicht nur zwei Megatrends der Energiebranche, sondern vermutlich auch die größten Herausforderungen für Energieversorgungsunternehmen (EVU) in den kommenden Jahren. Wer sich hierfür die richtigen Partner zur Begleitung und Umsetzung sucht, wird den entscheidenden Schritt voraus sein, was Kundenservice und damit Marktanteile anbelangt. Ein Start-up aus Köln hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau dieser Partner für EVU zu sein und sie mit seiner innovativen Cloudlösung in die digitale Energiezukunft zu begleiten. Und aus reinen Versorgern moderne Dienstleister zu machen.

„et“-Redaktion/FL

Zu den Schlüsselfragen der Energieindustrie zählt eine kosteneffiziente Dekarbonisierung. Der beste Weg dorthin ist nach Auffassung von Eurelectric, dem Verband europäischer Stromunternehmen, eine stärkere Elektrifizierung der Sektoren Verkehr, Gebäude und Industrie. Wie das zu einer stärkeren Dekarbonisierung und weniger Energieverbrauch führen kann, hat eine neue Studie*) herausgearbeitet. Die Ergebnisse wurden auf der Eurelectric- Jahreskonferenz Anfang Juni vorgestellt.

Innovative Energieprodukte für die Stadtwerke-Zukunft – Was wünschen die Kunden?

Timo Tremml, Sabine Löbbe, André Hackbarth und Christian Burbank  

Wenn es um innovative energiewirtschaftliche Produkte und Dienstleistungen geht, steht das eigene Energieversorgungsunternehmen (EVU) hoch im Kurs. Die Ergebnisse einer Umfrage mit über 7.000 ausgewerteten Fragebögen zeigen auch: für Eigen- und Communitystrom, Smart Home, E-Mobilität und Bündelangebote gibt es spezifische Zielgruppen. Mehr Kunden interessieren sich für zeitvariable Tarife als für Flatrates. Am liebsten kontaktiert man sein EVU über das Kundencenter oder das Online-Kundenportal. Zielgruppenspezifische und (regional) differenzierte Marktstrategien zahlen sich aus, wozu Produktentwicklung und Vertrieb weiter professionalisiert werden müssen.

Mihail Ketov, Kilian Geschermann, Arne Lilienkamp und Albert Moser

Strombezugspotenziale E-FahrzeugflottenZur Erreichung der von der Europäischen Union angestrebten CO2-Emissionsminderungsziele werden im Verkehrssektor verstärkt Elektrofahrzeuge gefördert. Mit dem Ziel der Bundesregierung, bis ins Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf den Straßen zu haben, wird die sektorenübergreifende Kopplung des Strom- und Verkehrssektors ausgebaut. Hiermit eröffnen sich zugleich betriebswirtschaftliche Erlöspotenziale, die sich aus einem optimierten Bezug elektrischer Energie in Abhängigkeit der Strompreise und der Benutzung der Elektrofahrzeuge ergeben. Ziel dieses Beitrages ist es, einen Überblick über die heute verfügbaren Freiheitsgrade und Markteintrittsbarrieren der gewerblich genutzten Elektrofahrzeuge in Deutschland zu geben, um anschließend das Erlöspotenzial für ein exemplarisches Fahrzeugportfolio zu bewerten.

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Aktuelles Heft
Inhalt der Ausgabe 6/2018
Schwerpunkt: Erneuerbare Energien
Globale Entwicklung der CCS-Technologie
Weltweiter Ausbau erneuerbarer Energien
Risikoallokation bei Energieversorgungsunternehmen
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