Samstag, 17. November 2018
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Energieversorger: Nur 23% haben eine KI-Strategie

Echtzeit-Daten über Energieangebot, -nachfrage und -preise werden immer wichtiger. Entsprechend relevanter werden die schnelle Auswertung dieser Daten und die Reaktion der Versorger. Dabei wird Künstliche Intelligenz (KI) eine zentrale Rolle spielen. Durch den konsequenten Einsatz von Künstlicher Intelligenz könnten Energieversorger ihre Wettbewerbs fähigkeit stark verbessern.
Obwohl 83 % der europäischen Energieversorger sich dieses Wandels bewusst sind, besitzen gerade mal 23 % von ihnen eine durchdachte Strategie für den KI-Einsatz, so die so die neue Roland Berger-Studie „Artificial intelligence: A Smart move for utilities“. 40 % geben sogar zu, noch gar kein Konzept in Bezug auf die Nutzung von Künstlicher Intelligenz zu haben. „Der Einsatz von KI-Lösungen bei den Energieversorgern könnte Effizienzsteigerungen von bis zu 20 % in den kommenden fünf Jahren mit sich bringen“,so sagt Torsten Henzelmann, Partner von Roland Berger. „Umso mehr wundert es, dass viele Unternehmen diesen wichtigen Wettbewerbsfaktor für sich noch nicht nutzen.“ Die Roland Berger-Experten empfehlen einen schrittweisen Einstieg in die Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Zunächst sollten Energieversorger bereits fertige Anwendungen einsetzen, um bestehende Systeme zu optimieren; etwa Predictive Maintenance, bei der Anlagen lernen, sich selbst zu überwachen und Instandhaltungsarbeiten punktgenau zu veranlassen. Auch durch automatisierte Energie- Handelssysteme können Versorger effizienter wirtschaften und Kosten sparen. Dadurch können Unternehmen im zweiten Schritt die freiwerdenden Mittel in die Entwicklung neuer KI-basierter Geschäftsmodelle investieren.

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