Sonntag, 21. Oktober 2018
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ENERGIESPEICHER: Einfache Lösung gegen steigende Netzengpasskosten

Die steigenden Kosten für das Netzengpassmanagement können sehr effizient über die Systemintegration von flexiblen Energiespeichern eingedämmt werden und so zugleich Abregelung verhindert sowie der Ausbau von erneuerbaren Energien auf hohem Niveau fortgesetzt werden.
Es ist ein wiederkehrendes Ritual: Die Kosten für das Netzengpassmanagement steigen jährlich und drastisch an. Im Jahr 2017 sind die Netzengpass-Bewirtschaftungskosten nach eigenen Angaben der Übertragungsnetzbetreiber schon bei insgesamt etwa 1,5 Mrd. € angekommen. Die steigenden Netzengpasskosten können sehr effizient über die Systemintegration von flexiblen Energiespeichern eingedämmt werden. Energiespeicher sind auf allen Spannungsebenen netzstabilisierend einsetzbar, um fluktuierende Erzeugung oder Verbrauchsspitzen zu glätten und Netzengpässe auszugleichen. Dabei können Speicher ihre Vorteile in einem Verhältnis 1:10 gegenüber fossilen rotierenden Massen ausspielen (5 MW Speicher ersetzen bis zu 50 MW fossile Turbinenleistung). Zudem verbessern Energiespeicher die klimafreundliche Systemeffizienz beim Einsatz zur flexiblen Sektorkopplung. Damit Energiespeichertechnologien ihr Potenzial zur Steigerung der Systemeffizienz endlich einbringen können, braucht es die Umsetzung der im Koalitionsvertrag der Bundesregierung genannten Ziele.

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