Dienstag, 23. Oktober 2018
-   Meldungen

ENERGIEWIRTSCHAFT

Aktuelle Meldungen aus der Energiewirtschaft, u. a. mit den Themen Smart Grid und Windkraftanlagen.

B2B-MARKTPLATZ:

enermarket-Portal gibt transparente Leistungsübersicht 

Mit der Einführung des gleichnamigen neutralen Online-Portals für Strom und Gas bietet die enermarket GmbH seit kurzem für Unternehmen die Möglichkeit, Angebote verschiedener Versorger direkt zu vergleichen, und erleichtert somit die Suche nach dem passenden Energieanbieter. 

Dabei führt das Portal enermarket, „powered by eex“, umfangreiche Informationen zu einzelnen Anbietern auf und gibt eine transparente Leistungsübersicht. Ohne Registrierung und zusätzliche Kosten können Interessenten mit einem Jahresverbrauch von bis zu 1 Mio. kWh Strom beziehungsweise 1,5 Mio. kWh Erdgas verschiedene Angebote direkt gegenüberstellen und den Vertrag mit wenigen Klicks abschließen. Energieversorger profitieren über den Marktplatz von einem zusätzlichen Online-Vertriebskanal und einer deutlich erhöhten Reichweite ihres Angebots. Gleichzeitig unterstützt die enermarket GmbH damit die Digitalisierung im Energiemarkt und wirkt dem zunehmend digitalen Agieren der Abnehmer entgegen. Weitere Informationen finden Sie unter www.enermarket.de

SMART GRID:

Kostenersparnis dank intelligenter Stromnetzsteuerung 

Damit der zunehmend dezentral gewonnene Strom keine Überlastung im Netz hervorruft, ist ein ausgeklügeltes Einspeisemanagement notwendig. Dabei hilft der bewährte StromPager, der bereits seit Jahren erfolgreich im Berliner Stromnetz eingesetzt wird. Den gibt es nun als erweiterte Variante DX.

Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende regelt unter anderem den Einsatz von neuen Steuer- und Messtechniken mit bidirektionaler Datenübertragung seit dem 29. August 2016. Durch derartige Systeme können Stromnetzbetreiber zum Beispiel flexibel auf Lastspitzen reagieren und bei Bedarf weitere Erzeuger zu- oder abschalten, sodass zu jedem Zeitpunkt eine stabile Auslastung gegeben ist. Gleichzeitig lassen sich durch ein anpassbares Einspeisemanagement auch Kosten einsparen. Doch bisher gibt es im Markt für intelligente Steuerungssysteme kaum praktikable und wirtschaftliche Lösungen. Die IK Elektronik GmbH bietet deshalb ihren bewährten StromPager, der bereits seit Jahren erfolgreich im Berliner Stromnetz eingesetzt wird, nun als erweiterte Variante DX an. Dieser kommuniziert zuverlässig über ein flächendeckendes Funknetz und garantiert dadurch eine hohe Ausfallsicherheit. Zudem besteht nun erstmals die Möglichkeit, Rückübertragungen zu tätigen, was eine wesentlich höhere Verfügbarkeit garantiert.

WINDKRAFTANLAGEN:

Effizientere Betriebsführung durch mobile Datenerfassung 

Der Projektentwickler und Windparkbetreiber ABO Wind AG stellt seine Datenerfassung bei Inspektionen europaweit auf die mobile Business-App Reportheld um. So erzielt das Unternehmen signifikante Steigerungen bei Qualität, Zeit- und Kosteneffizienz.

Seit Juli 2018 sind die Techniker von ABO Wind mit Reportheld auf ihren Smartphones oder Tablets in Windparks in ganz Europa unterwegs. Dabei führt die App sie Schritt für Schritt durch den spezifischen Prüfvorgang: mit exakten Informationen zur jeweiligen Windturbine. Dank eines digital verfügbaren Fehlerkatalogs inklusive RDS-PP Kennzeichnungen werden Mängel direkt vor Ort bauteilspezifisch erfasst und exakt beschrieben. Per Cloudanbindung synchronisiert Reportheld die erfassten Informationen automatisch mit den weiterführenden Systemen bei ABO Wind, so dass sie dort ohne Medienbrüche weiterverarbeitet werden können. „Bei der Auswahl unserer neuen Fieldservice-Lösung war uns besonders wichtig, dass die Software einfach und intuitiv bedienbar ist, um eine hohe Akzeptanz bei unseren Technikern zu erreichen“, erklärt Rainer Brucker, IT Windparkmanagement ABO Wind AG. „Mit dem maßgeschneiderten Ansatz von Reportheld werden wir zukünftig auch weitere Prozesse wie Wartungen und Gutachten abbilden“.

EVU/EDU:

Factoring: Immer schön flüssig bleiben 

Beim Factoring werden fortlaufend die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorfinanziert. Die Liquidität wird sofort gestärkt, eigene Verbindlichkeiten können schneller und vielleicht sogar mit Skonto beglichen werden.

Wie Thomas Rohe, Geschäftsführer factoring.plus.GmbH, erklärt, reicht der Unternehmer nach Rechnungslegung eine Kopie bei der Factoringgesellschaft ein und diese überweist den Betrag innerhalb weniger Werktage – völlig unabhängig von langen Zahlungszielen oder schlechter Zahlungsmoral der Kunden. Beim klassischen Full-Service-Factoring sind die Forderungen zudem gegen einen möglichen Ausfall versichert, das Risiko von Zahlungsausfällen wird so minimiert. Zusätzlich übernimmt der Factor das Forderungsmanagement inklusive dem Mahnwesen, der Unternehmer hat wieder mehr Zeit für sein Kerngeschäft. Immer mehr Unternehmen setzen Factoring im Mix mit anderen Modellen zur Stärkung der Liquidität ein. Das Finanzierungsmodell lässt sich individuell an den Bedarf des jeweiligen Betriebes anpassen. Damit erhöht die Firma den finanziellen Handlungsspielraum und erhält mehr Flexibilität. Näheres unter www.factoring-plus.de

UNIVERSELLE ETL-PLATTFORM:

Datenintegration leicht gemacht 

Im Zuge von Digitalisierung, Automatisierung, Internet of Things und Metering wächst sowohl die erfasste Datenmenge als auch die Komplexität der Systeme und IT-Landschaften in Unternehmen. Die universelle und flexible Datenintegrationsplattform KiDIP aus dem Softwarehaus KISTERS vereint heterogene Daten aus unterschiedlichsten Quellen zu einem gemeinsamen konsistenten Daten-Pool aller Prozess-, Anwendungs- und Unternehmensdaten.

Dadurch werden relevante neue Aussagen, Erkenntnisse und Trends in den Massendaten sichtbar. Die Ergebnisse dienen z.B. datenbasierten Geschäftsmodellen, datengetriebenen Entscheidungen und effizientem Monitoring. Die leicht bedienbare ETL-Lösung (Extract – Transform – Load) KiDIP ist das kostengünstige Werkzeug, das die Basis für Big-Data- und Data- Analytics-Anwendungen schafft. Es kommt u.a. für die schnelle Datenauswertung und -Verarbeitung, für das Sichten großer Datenmengen, die Automatisierung von Datentransformationen und -kommunikation, die Verbindung unterschiedlicher IT-Systeme sowie die Erzeugung und Transformation unterschiedlicher Dateiformate zum Einsatz. Seit Anfang 2018 ist KiDIP als Universalwerkzeug für die Datenintegration bei den Stadtwerken Leipzig im Einsatz. Es dient beispielsweise als Konnektor zwischen SAP- und Energiedatenmanagementsystem indem es Stammdaten aus dem SAP ins EDM BelVis und das Vertriebstool AnKa-fix transportiert. „Bei der Entscheidung für KiDIP waren die Flexibilität, der hohe Datendurchsatz und die leichte Bedienbarkeit ausschlaggebend. Im Praxiseinsatz wissen die Mitarbeiter*innen auch zu schätzen, dass viele Datenkonvertierungen z.B. zwischen EDIFACT-Formaten und XML unbemerkt im Hintergrund ablaufen“, berichtet Uwe Hartung, zuständig für die IT-Koordination des Fachbereichs Energiehandel bei den Stadtwerken Leipzig.

DENA:

Global Alliance Power Fuels-Bündnis gestartet 

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) und Partner aus der Industrie haben die Global Alliance Power Fuels gestartet. Das international ausgerichtete Bündnis verfolgt das Ziel, globale Märkte für synthetische Kraft- und Brennstoffe auf Basis erneuerbarer Energien zu erschließen.

Das Bündnis wird von einem branchenübergreifenden Kreis von Wirtschaftsunternehmen getragen und soll ein breites Partnernetzwerk aus den Bereichen Forschung und Wissenschaft, Politik und Gesellschaft aufbauen. Analysiert werden unter anderem internationale Märkte für Power Fuels und die Rahmenbedingungen für ihren Einsatz in verschiedenen Bereichen und Sektoren. Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung: „Synthetische, erneuerbare Energieträger sind die dritte Säule für eine erfolgreiche Energiewende. Denn allein mit Energieeffizienz und der direkten Nutzung von erneuerbarem Strom wird sich der Energiebedarf in Zukunft nicht klimaneutral decken lassen. Unsere dena-Leitstudie und eine Reihe weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen verdeutlichen die Rolle von Power Fuels als Missing Link für einen ambitionierten, weltweiten Klimaschutz. Die dena arbeitet seit mehreren Jahren an diesen Fragestellungen. Die Debatte dazu nimmt auch im internationalen klimapolitischen Diskurs immer mehr Fahrt auf. Bei der Entwicklung der entsprechenden Technologien ist Deutschland Vorreiter. Deshalb ist es auch naheliegend, eine derartige internationale Plattform hier auf den Weg zu bringen.

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