Sonntag, 20. August 2017
-   Meldungen

TenneT hat eine Partnerschaft mit der Mitsubishi Cooperation geschlossen. Zustande gekommen ist diese mit der Zustimmung zum Verkauf einer Kapitalbeteiligung von 49 % an zwei Offshore-Hochspannungsleitungsprojekten durch TenneT.

Ende 2015 wird eine verlustarme Stromleitung in Hochspannungsgleichstrom-Übertragungstechnik (HGÜ) Schottland und England miteinander verbinden. Die Leitung mit einer Kapazität von 2 200 MW soll in der Irischen See installiert werden.

Großes Projekt in Traunstein gestartet

Ab 2015 sollen in Traunstein Strom und Heizenergie umweltfreundlich mittels eines Geothermiekraftwerks erzeugt werden. Im April beginnen die Seismik-Untersuchungen, begleitend läuft eine umfassende Informationskampagne.

Aufgrund der späten Veröffentlichung der Vorgaben für den Gasmarkt durch die Bundesnetzagentur (BNetzA) ergeben sich massive Probleme für die mit der Umsetzung befassten Unternehmen in der IT. Diese sehen das System als Ganzes gefährdet.

Energieeffizienz ist den Verbrauchern zunehmend wichtig

Die Steigerung der Energieeffizienz ist für die deutschen Klimaschutzbemühungen ein zentraler Faktor. Sie verspricht eine Reduktion des Energieverbrauchs und der damit verbundenen CO2-Emissionen, ohne dass damit eine Einschränkung des bisherigen Lebensstandards einhergeht. Zu dem insbesondere auf europäischer Ebene zentralen Thema, dass absehbar in einer EU-Richtlinie zur Steigerung der Energieeffizienz münden wird, hat trend:research eine Studie unter dem Titel „Wunderwaffe Energieeffizenz: Der Markt für energieeffiziente Produkte und Dienstleistungen bis 2020“ vorgelegt.

„Es fehlt an allen Ecken und Enden an Koordination und Entscheidungen. Wenn das so weitergeht, wird das nichts mit der Energiewende.“ Michael Vassiliadis zeigt klare Kante. Der Vorsitzende der Industriegewerkschaft IG BCE vermisst in der Energiepolitik das schlüssige politische Management. Zwar finde die Energiewende mit ihrem strikten Stopp der Gewinnung von Atomstrom und zugleich von Kohlestrom bei gleichzeitigem Anzapfen der erneuerbaren Quellen in der Öffentlichkeit breite Zustimmung, doch im Konkreten wird es nebulös. Wenn tatsächlich angepackt wird, wird es kritisch.

LNG gewinnt weiter an Bedeutung

Der weltweite Erdgasbedarf nimmt weiter zu. Diese Tendenz ist insbesondere dem wirtschaftlichen Aufschwung insbesondere einiger Schwellenländer – allen voran China und Indien – geschuldet und wird auch in den kommenden zwei Jahrzehnten anhalten. Insgesamt wird auch in Europa und Nordamerika mit einem wachsenden Gasbedarf gerechnet.

In den vergangenen sechs Jahren war insbesondere der europäische Strom- und Gasmarkt von Übernahmen, Fusionen und Beteiligungsgeschäften geprägt. Seit 2011 machen sich jedoch sowohl hinsichtlich der Anzahl als auch des Gesamtvolumens solcher Mergers and Acquisition-Deals (M&A) deutliche Verschiebungen bemerkbar. Eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC gibt Hinweise auf die Entwicklungen in 2012

Realitäten und Utopien der Energiezukunft – EPCON 2012

Ein gemeinsamer Binnenmarkt ist nach den Vorstellungen der Europäischen Kommission Grundvoraussetzung für eine zukünftig bessere Versorgungssicherheit und niedrigere Energiekosten. Er soll die vielen parallelen nationalen Systeme ersetzen. Kernelemente eines zukünftig sicheren, wettbewerbsfähigen und CO2-armen Energiesektors sind danach Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Kernenergie, CCS und Investitionen in eine moderne und intelligente Infrastruktur hin zum Smart Grid. Dieses Konzept wird einer der zentralen Diskussionspunkte auf der diesjährigen EPCON 2012 sein, die vom 23.–25.4.2012 in Baden bei Wien stattfinden wird.

In den Zukunftsvisionen der Bundesregierung spielen Energiespeicher eine zentrale Rolle. Soll der Ausbau der erneuerbaren Energien eine Erfolgsgeschichte werden, muss eine Lösung gefunden werden, die fluktuierende Einspeisung mittels Speichern in eine bedarfsgerechte Ausspeisung zu verwandeln. Die große Frage lautet dabei, wie es um die praktische Umsetzbarkeit von Speicherkonzepten steht.

Regulierte Prozesse als Wegweiser in die smarte Energiezukunft

Dass sich immer mehr Teilnehmer im Energiemarkt regulierten Geschäftsprozessen unterwerfen müssen, dient nicht nur der Wettbewerbsintensivierung. Für geschlossene Verteilernetze und Contracting-Unternehmen beispielsweise sind sie auch ein Wegweiser in die smarte Energiezukunft.

Mit der Energiewende hat sich die Bundesregierung ambitionierte Ausbauziele gesteckt, wenn es um den Beitrag von Offshore-Windkraftanlagen zur deutschen Stromerzeugung geht. Ziel ist es, bis 2020 10 GW installierte Leistung vorzuweisen. Aktuell sind davon 5 % realisiert. Während die Fragen von Netzanbindung, Finanzierung und verfügbaren Technologien breit diskutiert werden, tritt die Frage, wie dieses große Vorhaben logistisch gestemmt werden kann, zumeist in den Hintergrund.

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