Sonntag, 20. August 2017
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Wintershall, der größte international tätige deutsche Erdöl- und Erdgasproduzent, gibt einen Ölfund in der vom Unternehmen selbst betriebenen Explorationsbohrung Skarfjell im nordöstlichen Teil der Nordsee bekannt. Die Aufschlussbohrung 35/9-7 in der Produktionslizenz 418 stieß auf ölhaltige Sande des Oberen Jura in sehr hoher Qualität (Leichtöl). Erste Ressourcenschätzungen gehen von 60 bis 160 Mio. bbl gewinnbaren Öls aus.

In den letzten fünf Jahren stattete Voith in der Türkei 45 Neuprojekte aus. Nun hat das Unternehmen den Zuschlag für einen Großauftrag des türkischen Energieunternehmens Kalehan Energy Production im Wert von 39 Mio. € erhalten.

Komplettpaket „Virtuelles Kraftwerk“ im Angebot

Die Deutsche Telekom bietet Energieversorgern ein Komplettpaket für virtuelle Kraftwerke, bestehend aus Einbau und Wartung des Blockheizkraftwerks (BHKW), der Fernsteuerung für das EVU sowie einem Webportal für den Immobilienbesitzer. Partner des Projektes ist der BHKW-Hersteller Motoren AT und der IT-Dienstleister GreenCom Networks.

Hitachi Power Europe und ihr Joint Venture-Partner BGR Energy hatten Ende Februar das Bieterverfahren des staatlichen Energieversorgers National Thermal Power Corporation (NTPC) gewonnen und werden nun sechs Großdampferzeuger der 660 MW-Klasse für drei Steinkohlekraftwerke nach Indien liefern.

Investitionen in Biogas

Mit dem Bau eines Blockheizkraftwerks (BHKW) in Rochlitz/Sachsen, das mit Biogas betrieben werden soll, und der Optimierung einer bestehenden Biogasanlage in Niedersachsen investiert die STEAG New Energies GmbH gleich zwei Mal in den erneuerbaren Energieträger. Die Inbetriebnahme des BHKW ist für 2013 geplant.

Katar hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einem modernen Staat mit hohen Wirtschaftswachstumsraten und stetig steigendem Energiebedarf entwickelt. Ein großer Teil staatlicher Investitionen fließt in ein umfassendes Netzausbauprogramm, zu dem auch Smart Grid-Projekte zählen.

Energiewirtschaftliche Nutzung von Forstgebieten

Vor dem Hintergrund knapper Flächen rückt die Frage nach der Nutzbarkeit forstwirtschaftlicher Flächen für die Energieerzeugung in den Fokus der Aufmerksamkeit. Eine aktuelle Konzeptstudie stellt nun praktische Lösungsansätze für die Nutzung von Windenergie in deutschen Waldgebieten vor.

Für die energieintensive Industrie werden die steigenden Energiepreise immer mehr zum kritischen Faktor. Jedoch ist es möglich, mittels innovativer Anlagenkonzepte zur Abwärmenutzung bspw. den Energieverbrauch in der Aluminiumindustrie erheblich zu senken.

Grünes Licht für Power-to-Gas

Die Power-to-Gas Technologie, bei der Strom zu Wasserstoff und Methan umgewandelt wird, ist auf dem Weg zur industriellen Anwendung. In Stuttgart wird eine 250 kW-Testanlage errichtet.

Mit einem aktuellen Öl-Preis von über 100 US$/bbl haben sich die Energiekosten für Firmen, die Prozesswärme benötigen, in den letzten fünf Jahren fast verdoppelt. Hochleistungsholzvergaser stellen daher eine kostengünstige Alternative zur konventionellen Heizenergiebereitstellung dar.

Forschung zur Einbindung dezentraler Speicher

Der Stromanteil aus dezentraler Erzeugung, der in das Niederspannungsnetz eingespeist werden muss, nimmt kontinuierlich zu. Das vom Bund geförderte Projekt LionGrid erforscht die Netzintegration mithilfe von Lithium-Ionen-Batteriespeichern.

Die Studie „Grüne Kooperationen: Stadtwerke und ihr Beitrag zur Energiewende“ des Beratungsinstituts Deloitte & Touche zeigt, dass im Zuge der deutschen Energiewende erneuerbare Energien (EE) weiter in den Fokus kommunaler Energieversorger rücken. Stadtwerke planen den Ausbau ihrer Kapazitäten in diesem Bereich und versuchen ihr Stromportfolio entsprechend neu auszurichten. Die Untersuchung veranschaulicht jedoch, dass deren Anstrengungen zum Ausbau regenerativer Energien als Träger der Energiewende nicht ausreichend sind, um die ambitionierten energiepolitischen Pläne bis 2020 umzusetzen. Für die Studie wurden über 90 Stadtwerke verschiedener Unternehmensgrößen sowie Verbandsvertreter zur Zielsetzung und Ausgestaltung derartiger Kooperationen befragt.

Lernsequenzen: Erfolgreiche Reihe für Lehrkräfte wird erweitert!

Die von EW-Medien herausgegebene Lehrmittelreihe „Lernsequenzen“ wird um zwei neue Themenbereiche erweitert. Die Themen Gaswirtschaft und Energiewirtschaft in Europa werden in den Heften 9 und 10 der Reihe in für den Unterricht geeigneter Weise aufbereitet und erleichtern so den Lehrkräften den Umgang mit diesen komplexen Themenfeldern.

Mit dem „Bayerischen Energiepreis“ würdigt das Bayerische Wirtschaftsministerium alle zwei Jahre die besten Ideen und Konzepte für den intelligenten Umgang mit Energie. Seit der ersten Ausschreibung im Jahr 1999 haben sich über 700 Unternehmen, Forschungsinstitute, kommunale Verbände und Institutionen sowie Privatpersonen für diese hochdotierte und angesehene Auszeichnung beworben.

Der deutsche Markt für Smart Meter

Im Rahmen der Verpflichtung der Mitgliedstaaten der EU hat die Bundesrepublik mit dem Integrierten Energie- und Klimaprogramm (IEKP) im Jahr 2007 beschlossen, Smart Metering in Deutschland zu fördern. Mit der Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) 2011 im Bereich Metering und der Öffnung des Messwesens für Strom und Gas gemäß der Messzugangsverordnung (MessZV) von 2008 wurden die Weichen für einen umfassenden Austausch der Messtechnik gestellt. Dabei fordert die Bundesregierung, dass bis zum Jahre 2020 mindestens 80 % der Verbraucher mit intelligenten Messsystemen auszustatten sind.

Das Institut für Energie- und Klimaforschung, Systemforschung und Technologische Entwicklung (IEK-STE) hat eine Medienanalyse erstellt (Autoren: V. Hake, R. Rotte, W. Fischer), die es sich zum Ziel gemacht hat, darzustellen, auf welche Art und Weise Printmedien in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Spanien über die Ereignisse in Fukushima berichtet haben, inwieweit der Unfall die Forderungen nach politischem Handeln und nach Veränderung induziert hat und ob sich die deutschen Tageszeitungen dabei von ihren europäischen Nachbarn abgrenzen. Die Katastrophe rund um den Tsunami und das Atomunglück in Fukushima wird in allen untersuchten Zeitungen eingehend besprochen und reflektiert.

Kohlekraftwerke 2012

Die Energiewende stellt die Betreiber und Erbauer von Kohlekraftwerken vor Riesenprobleme. Lange schien es kaum noch möglich, neue Kohlekraftwerke zu bauen. Das Energiekonzept von 2010 versprach Hoffnung, die schon kurz darauf durch die Energiewende zunichtegemacht wurde. Die Branche ist verunsichert, vieles ist ungeklärt und erschwert unternehmerisches Handeln.

Die Abwärmenutzung aus industriellen Prozessen sowie die Ausweitung der Kraft-Wärme-Kopplung bieten erhebliche Potenziale, die Energieversorgung in Deutschland effizienter zu gestalten. Zudem bieten sich für Betreiber von großen Heizungs- und Erzeugungsanlagen durch die Nutzung der Abwärme Möglichkeiten, die Effizienz und Wirtschaftlichkeit bestehender Anlagen zu verbessern. In einer vom Meinungsforschungsinstitut trend:research erstellten Studie werden auf rund 650 Seiten die aktuellen Rahmenbedingungen, der Status quo und die Nutzungspotenziale der Abwärmenutzung analysiert.

3. Mitteldeutsche Energieeffizienztagung – Energieumbau gestalten

Das Energiegesetzespaket 2011 hat einen grundlegenden „Energieumbau“ angestoßen. Die damit verbundene Gestaltungsaufgabe stellt hohe Anforderungen an Staat, Wirtschaft und die Allgemeinheit. Die Energieeffizienz-Initiative Mitteldeutschland (E.I.M) stellt 2012 den Energieumbau in den Mittelpunkt ihrer Jahrestagung in Erfurt. Auf der 3. Mitteldeutschen Energieeffizienz-Tagung, die am 13.6.2012 auf der Messe Erfurt stattfindet, werden mehrere Hundert Teilnehmer aus allen Branchen der Energiewirtschaft, aber auch der Industrie, der Haus- und Immobilienwirtschaft, aus Handwerk und Landwirtschaft erwartet.

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