Dienstag, 23. Mai 2017
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E.ON zieht eine positive Bilanz des ersten Quartals 2012, die auf eigenes Handeln zurückgeführt wird. Konzernumbau und Kostensenkungsprogramme zeigen Wirkung, während das energie- und gesamtwirtschaftliche europäische Umfeld Sorgen bereitet.

Hocheffiziente KWK-Anlagen, die im Rahmen der dezentralen Energieversorgung gefahren werden, sind zentraler Anker der europäischen Klimaschutzbemühungen. Mit einer offensiven Absatzstrategie strebt die dänische EC-Power die Marktführerschaft bei Klein-BHKW an.

Partnerschaftsmodell bei erneuerbaren Energien

Stadtwerke haben es oft schwer, alleine erneuerbare Energienprojekte zu realisieren. Eine von der STEAG New Energies GmbH geplante Projektgesellschaft soll ihnen Investitionsmöglichkeiten eröffnen.

Die aktuellen Marktbedingungen und die Energiewende stellen die BP Europa SE vor große Herausforderungen für das Kerngeschäft. Dennoch ist das Unternehmen in Deutschland gut positioniert und erzielt einen Jahresüberschuss von 354 Mio. €.

Fortschritte beim Maria-Projekt
Mit einer Bohrung am 2010 entdeckten Maria-Fund in der Norwegischen See bestätigt Wintershall die großen Erwartungen, die mit dem Projekt verbunden sind. Zwischen 60-120 Mio. bbl Öl und 2-5 Mrd. Standardkubikmeter (sm3) an Gas können gewonnen werden.

Anlagen, die mit biogenen Rest- und Abfallstoffen Strom und Wärme erzeugen, eröffnen vielfältige Optionen in der dezentralen Erzeugung. Nun wird im großen Umfang ihr Einsatz direkt bei Wärmeabnehmern und in Wohngebieten möglich.

Wirtschaft verständigt sich auf einheitliches Konzept

Eine zentrale Hürde des energieeffizienten Umgangs mit Strom lag bisher im Mangel eines Standards im Informationsaustausch zwischen elektronischen Geräten und den Energieversorgern (EVU). Mit EEBus wird die Kommunikation auf Verbraucher- und Anbieterseite nun vereinfacht.

Infolge der Anreizregulierung sind die Netzerlöse der Netzbetreiber gesunken, während die gesetzlichen Anforderungen, die den Netzbetrieb nachhaltig beeinflussen, (bspw. Effizienzvorgaben, EnWG-Novelle 2011 etc.) gestiegen sind. Die Kernaufgabe des Asset Managements ist es, die Bewirtschaftung der Energienetze in den Bereichen Planung, Bau, Instandhaltung und Störungsmanagement zu optimieren. Die aktuell erstellte Studie „Asset Management im Netzbetrieb“ des Trendforschungsinstitutes trend:research betrachtet – ausgehend von der aktuellen Situation und den zu erwartenden Entwicklungen – auf rund 600 Seiten die Marktentwicklung in diesem Bereich.

Kosten der Energiewende steigen bis 2020

Bis 2020 wird der Ausstoß von Treibhausgasen gegenüber dem Niveau von 1990 um 31 % sinken. Das geht aus Berechnungen hervor, die von der Unternehmensberatung McKinsey & Company durchgeführt wurden. Dabei gehen die Berater von einem Fortbestehen der aktuell gültigen gesetzlichen Rahmenbedingungen und einem jährlichen Wirtschaftswachstum von 1,6 % aus. Gleichzeitig werden die Kosten der Energiewende für Unternehmen und Privathaushalte im Vergleich von heute 13,5 Mrd. € jährlich um rund 60 % auf dann 21,5 Mrd. € steigen. Die Versorgungssicherheit mit Strom wird sinken.

Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sollen die zentralen Bestandteile des Energiesystems der Zukunft bilden. Bereits heute produzieren wir einen relevanten Anteil der Stromerzeugung aus Wind- und Sonnenenergie, der wetterbedingt starken Fluktuationen unterworfen ist. Diese fluktuierende Stromerzeugung wird zukünftig weiter wachsen und erfordert eine erhebliche Flexibilisierung des Stromsystems. Wissenschaftler und Ingenieure forschen daher an Möglichkeiten, Strom zu speichern.

Energieversorgung im Wandel – der Klimaschutz gerät ins Abseits

Strom wird in den kommenden 20 Jahren knapper und teurer, aber nur etwas sauberer. Um die Stromversorgung trotz der rasant steigenden Nachfrage zu gewährleisten, dürften fossile Energieträger auch noch im Jahr 2030 die weltweit wichtigste Stromquelle sein, wie aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervorgeht. Damit geraten die UN-Klimaschutzziele jedoch außer Reichweite: Der Umfrage unter weltweit 72 Energieversorgern zufolge wird der Anteil nicht-fossiler Energien an der globalen Stromerzeugung von derzeit 34 % auf 43 % im Jahr 2030 steigen. Um die Erderwärmung langfristig auf zwei Grad zu begrenzen, müsste der Anteil nicht-fossiler Energieträger im Jahr 2035 jedoch bereits 59 % erreichen.

Der zunehmende Einsatz leistungsstarker IT-Anforderungen resultiert schon heute in einem ständig wachsenden Energiebedarf öffentlicher und privater Rechenzentren. Mittlerweile beträgt der Anteil des Stromverbrauchs an den IT-Kosten bis zu 20 %. Hier setzt das internationale Projekt PrimeEnergyIT an und unterstützt die Entwicklung des Marktes hin zu einer energieeffizienten IT-Ausstattung.

BI.Energie Kongress: Controlling in der Energiewirtschaft

Am 19.9.2012 findet der BI.Energie Kongress in Leipzig statt. Er bietet exklusive Projekteindrücke aus den Bereichen Risikomanagement und –controlling, Vertriebscontrolling, Beschaffungscontrolling, Zusammenspiel von Beschaffungs- und Vertriebscontrolling, Marktpreisbewertung und Prognosecontrolling.

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