Montag, 26. Juni 2017
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Die Hitachi Power Europe GmbH (HPE) übernimmt die XERVON Energy GmbH. Die HPE baut damit ihr Produkt- und Kompetenzspektrum im Bereich des Kraftwerksservice erheblich aus.

Die RWE Deutschland-Gruppe kann auf einen erfolgreichen Start ihres virtuellen Kraftwerks zurückblicken, das auf große Resonanz bei Betreibern erneuerbarer Energien aus kleineren, dezentralen Stromerzeugungsanlagen stößt.

Geothermieprojekt steht vor dem Durchbruch

In Honselersdijk nahe Rotterdam wurde bei einer zweiten Geothermiebohrung Heißwasser gefunden, dessen Menge ausreicht, künftig die Gewächshäuser von fünf Gartenbaubetrieben geothermisch zu beheizen. Das Projekt ist bemerkenswert, weil als Ort für die Bohrung nur eine Fläche von lediglich 2 100 m3 zur Verfügung steht.

Norwegen hat sich dazu entschieden, das erste Seeverbindungskabel nach Deutschland zu bauen. Die neuen Stromleitungen sind Voraussetzung für den künftigen Stromaustausch zwischen den beiden Ländern.

Defizite beim Risikomanagement

Die deutsche Energiewirtschaft steht vor starken Umwälzungen. Dennoch zeigt eine aktuelle Studie, dass hiesige Unternehmen nicht gut genug auf die anstehenden Herausforderungen vorbereitet sind.

Betreiber von Photovoltaik (PV)-Anlagen sind zum 1.7.2012 aufgefordert, Anlagen mit einer Leistung über 100 kV mit einer technischen Einrichtung auszustatten, die es dem Netzbetreiber erlaubt, die Einspeisung abzuregeln. Eine entsprechende Lösung hat Landis+Gyr vorgestellt.

Ausbau der Potsdamer Klimaforschung

Zum 20. Jubiläum der Potsdam-Instituts für Klimaforschung (PIK) erfolgt die Grundsteinlegung zu einem Forschungsneubau. Er ergänzt das historische Hauptgebäude des 1992 gegründeten Instituts, das zu den weltweit führenden Klimaforschungszentren zählt.

Große Energie- und CO2-Einsparpotenziale bieten energieeffiziente Dämmungen von Industrieanlagen. Eine aktuelle Studie ermittelt, dass über das konsequente Dämmen zwei Drittel der möglichen Potenziale sofort und wirtschaftlich realisiert werden können.

Innovative Stadtkonzepte

Um Städte für ihre Bürger noch attraktiver, wettbewerbsfähiger und lebenswerter zu machen, bedarf die Politik und Verwaltung unternehmerischer Expertise. Ein Projekt in Dortmund zeigt, wie zukunftsfähige Lösungsvorschläge methodische Vorgehensweisen und IT-Ansätze verbinden.

In den ersten drei Monaten dieses Jahres lag der deutsche Energieverbrauch mit rd. -2 % leicht unterhalb des Vorjahresniveaus. Zurückzuführen ist dies auf die kurze Kälteperiode und den stabilen Konjunkturverlauf.

Erschließung des europäischen Marktes

Das deutsche Tochterunternehmen der US-amerikanischen Herstellers für Brennstoffzellen-Kraftwerke, FuelCell Energy, Inc. (FCE), hat diverse Investitionsgüter und Patente der MTU Friedrichshafen GmbH (MTU) erworben, Darüber hinaus wurde ein europäisches Joint Venture mit Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) abgeschlossen.

Die in Bearbeitung befindliche Potenzialstudie des Trendforschungsinstituts trend:research zeigt den aktuellen Status quo im Smart Metering auf und analysiert die Auswirkungen der geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen auf die aktuelle und zukünftige Marktentwicklung. Darüber hinaus werden Geschäftsmodelle und Vermarktungsstrategien erläutert, die einen Mehrwert für die Marktakteure generieren.

RENEXPO 2012 im Zeichen der Energiewende

Die Umsetzung der Energiewende gewinnt stetig an Fahrt. Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung tritt die Frage in den Vordergrund, wie sich wetterabhängig regenerativ erzeugter Strom zukünftig in leistungsfähigen und effizienten Energiespeichern auf Abruf lagern lässt. Nur über neue Speichertechnologien wird es möglich sein, bei zunehmend fluktuierender Stromerzeugung eine zuverlässige Stromversorgung zu gewährleisten.

Die Deloitte-Studie „Nach dem Atomausstieg – Deutsche Versorger auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung“ vergleicht die vier deutschen Verbundversorger, 33 Regionalversorger und 17 europäische Verbundunternehmen und zeigt: Der deutsche Atomausstieg nach Fukushima hat zu einer erheblichen Bedeutungssteigerung der Erneuerbare-Energien-Träger geführt. Regulatorische Änderungen im Energie-Wirtschaftsgesetz (EnWG) und im Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien (EEG) sollen den Umstieg auf regenerative Energien beschleunigen und überdies rechtlich verankern. Parallel dazu setzt die Energiewende den Netzausbau zum Smart Grid voraus. Das große Marktpotenzial birgt jedoch auch hohe Kosten und technische Probleme.

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Inhalt der Ausgabe 6/2017
Schwerpunkt: Energiewende-Strategien
Akzeptanz: Bewertung der Energiewende in der Bevölkerung
Digitalisierung: Entwicklung von Vertriebs-Produkten; Künstliche Intelligenz
US-Energiepolitik: Stillstand trotz Vollgas?
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