Montag, 26. Juni 2017
-   Meldungen

Das Umwelt- und Technologieunternehmen Fisia Babcock Environment GmbH (FBE) wird für ein in Panama geplantes Kohlekraftwerk das Engineering und die Lieferung der Seewasser-Rauchgasreinigungsanlage übernehmen.

Der aktuelle „Global Economic Outlook“ von Deloitte weist die europäische Schuldenkrise als größten Hemmschuh für die Erholung der Weltwirtschaft aus. Die Instabilität der Euro-Zone minimiert Wirtschaftsaktivitäten und erhöht die Unsicherheit auf den Finanzmärkten.

„Smart Country“ absolviert erfolgreiches Betriebsjahr

Das Projekt „Smart Country“, das modellhaft die Möglichkeiten des intelligenten Stromnetzes auf dem Land erproben sollte, zieht eine erfolgreich Praxisbilanz. Auf rd. 170 km² im Eifelkreis Bitburg-Prüm war das Projekt vor einem Jahr gestartet.

Die intelligente Ortsnetzstation, die im Rahmen eines Forschungsprojektes zur Situation der Verteilnetze der hessischen Umweltministerin Lucia Puttrich vorgestellt wurde, ist eine mögliche Lösung der Herausforderungen, welche die Energiewende für die Verteilnetze bundesweit bereithält.

Offshore-Forschungsbericht zur Schallminderung

Acht Errichter und Betreiber deutscher Offshore-Windparks haben Mitte Juli den Abschlussbericht zu einem Schallminderungsprojekt vorgelegt. Dabei wurden verschiedene neuartige Systeme getestet, die die Ausbreitung des Rammschalls bei der Fundamentinstallation für Offshore-Windkraftanlagen mindern.

Ein effizienter Anlagenbetrieb mit geringen Anschluss- und Bereitstellungskosten ist ein Schlüssel zur Wirtschaftlichkeit von Biogasanlagen. Ein neues, smartes Leitsystem optimiert die Prozesse.

On-Board Metering-Projekt kurz vor Praxistest

Das On-Board Metering ist ein Weg, um die Infrastrukturkosten für E-Mobility gering zu halten. Ein breit aufgestelltes Verbundprojekt zu seiner Implementierung schließt derzeit die erste Projektphase erfolgreich ab. In der zweiten Jahreshälfte 2012 beginnen nun die Praxistests.

Im Wechselverhalten von Gas- und Strommarktkunden zeichnet sich ein Wandel ab. Dies betrifft sowohl die Alters- und Geschlechterstruktur der Wechsler, als auch die Wahl der Angebote – insbesondere Ökostrom wird weniger nachgefragt.

RENEXPO im Zeichen der Energiespeicherung

Die Energiewende steht und fällt mit der Frage der Sicherstellung einer nachhaltigen Energieversorgung. Da zukünftig Strom nicht mehr parallel zu seinem Verbrauch erzeugt, sondern dann produziert wird, wenn Wind und Wetter es zulassen, müssen Lösungen für seine intelligente Zwischenspeicherung gefunden werden. Damit stehen die Energiewirtschaft, Wissenschaft und Politik vor größten Herausforderungen. Auf der diesjährigen RENEXPO, der 13. Internationalen Energiemesse, die vom 27.–30.9.2012 in Augsburg stattfinden wird, bildet daher das Thema Energiespeicherung einen Messeschwerpunkt.

Fragen zur künftigen Organisation des deutschen und europäischen Strommarktes stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Energietagung, die gemeinsam vom Energiewirtschaftlichen Institut an der Universität zu Köln (EWI) und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 25.9. in Köln ausgerichtet wird. Die mit hochrangigen Referenten, darunter EU-Kommissar Günther Oettinger und der neue Vorstandsvorsitzende der RWE AG, Peter Terium, besetzte Veranstaltung greift damit die aktuelle energiepolitische Diskussion auf, die sich intensiv mit Fragen der Ordnungspolitik in einem künftigen Energiemarkt beschäftigt.

Energiewende – gut vernetzt?

Die Energiepolitik in Deutschland steht nach Fukushima und dem Beschluss zum Ausstieg aus der Kernenergie vor Richtungsentscheidungen: Einerseits sind die Leitplanken für den Klimaschutz gesetzt, andererseits steht der Umbau des Kraftwerkparks und die damit verbundenen Anforderungen an die Strominfrastruktur bevor. Nicht zuletzt sehen die Bürgerinnen und Bürger die Umsetzung der Energiewende kritisch – und darüber hinaus sind weitere Fragen nach der Finanzierung des Netzumbaus oder nach der Ausgestaltung der Energiemärkte der Zukunft offen.

Die Energiewende stellt neue Herausforderungen an die Personalpolitik. Energieversorgungsunternehmen und Anlagenbauer suchen daher nach neuen Wegen zur Rekrutierung qualifizierter Fachkräfte.

Fernstudiengang Master Online Photovoltaics startet zum 1. Oktober 2012

Deutschland ist in der Photovoltaik-Branche hinsichtlich der Technik und Entwicklung führend und erwirtschaftet etwa die Hälfte des weltweiten Branchenumsatzes. Unter dem Dach der Fraunhofer Academy bietet die Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE den internationalen Fernstudiengang Master Online Photovoltaics an.

Für den Industriesektor ist die Abscheidung und unterirdische Speicherung von Kohlendioxid (Carbon Capture and Storage, CCS) eine zentrale Option, um die hoch gesteckten Klimaschutzziele Deutschlands zu erreichen. Rd. 10 % der deutschen Treibhausgasemissionen fallen als sog. Prozessemissionen an. Sie könnten mit CCS weitestgehend aufgefangen werden, so eine aktuelle, vom WWF Deutschland beauftragte Studie des Öko-Instituts e. V.

Energiepartnerschaft mit Deutschland

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, und der marokkanische Minister für Energie, Bergbau, Wasser und Umwelt, Fouad Douiri, haben am 3.7.2012 in Berlin eine gemeinsame Absichtserklärung zur Begründung einer bilateralen Energiepartnerschaft unterzeichnet.

Der jüngst von BP PLC veröffentlichte „Energy Outlook 2030“ prognostiziert eine Erhöhung der Energienachfrage bis 2030 um 39 %. Dabei steht Deutschland unter einem besonderen Druck, der das Land in den Mittelpunkt jeglichen energiepolitischen Interesses rückt, da es sich die Aufgabe gestellt hat, sowohl aus der Kernenergie auszusteigen, als auch forciert den Umbau hin zu einer dezentralen und regenerativen Energieversorgung zu bewältigen.

Deutschland hat hohes Schiefergas-Potenzial

Deutschlands konventionelle Ergasreserven und -ressourcen liegen nach aktuellen Schätzungen lediglich bei jeweils 0,15 Bio. m3. Die nach heutigem technologischen Stand förderbaren Mengen von Erdgas aus Schiefergesteinen nehmen sich im Vergleich groß aus. Sie liegen bei 0,7 bis 2,3 Bio. m3, so das Ergebnis der Studie „Abschätzung des Erdgaspotenzials aus dichten Tongesteinen (Schiefergas) in Deutschland“, die die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) vorgelegt hat.

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