Sonntag, 20. August 2017
-   Meldungen

Die Verteilnetzbetreiber der RWE Deutschland-Gruppe haben 2011 rd. 43 000 Anlagen zur dezentralen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien an das Verteilnetz angeschlossen. Die Gesamtzahl der EEG-Anlagen im Verteilnetzgebiet stieg um rd. 24 % auf über 221 000. 

Mit der Inbetriebnahme des britischen Gasfeldes Clipper South am 11.8.2012 verfügt die Bayerngas UK Ltd., Westerham/Kent, erstmals über eine eigene Produktion. Die vermuteten Reserven des 25 %-Anteils, den die Betreiberin am Gasfeld hält, belaufen sich auf ca. 1,2 Mrd. nm³. 

Staat verursacht große Kosten für Privatkunden

Allein im letzten Jahr haben private Stromkunden in Deutschland 15,6 Mrd. € allein für Steuern und Abgaben im Strompreis gezahlt. Anhaltspunkt dafür ist der Verivox-Verbraucherpreisindex, der im Jahr 2011 bei 24,34 ct/kWh lag. 

Eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Ergänzung des zukünftigen Energiemixes könnte in heißen, unterirdischen Gesteinsschichten, sog. petrothermalen Reservoiren, liegen. Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit wird im Raum Schneeberg in Sachsen die Exploration potenzieller Areale, die für die Förderung heißen Tiefenwassers genutzt werden können, durchgeführt.

Geothermie: KfW-Förderkonditionen verbessert

Mit dem überarbeiteten Marktanreizprogramm werden über das KfW-Programm „Erneuerbare Energien Premium“ in der Geothermie in Deutschland seit dem 15.8.2012 nicht nur Wärmeprojekte wie bisher, sondern auch Strom-Kraftwerksprojekte sowie kombinierte Wärme- und Stromprojekte förderbar.

Die European Energy Exchange (EEX) erleichtert kleineren und mittleren Marktteilnehmern mit einer neuen Zulassungsvariante die Teilnahme an den Auktionen für Emissionsberechtigungen. Seit dem 1.8.2012 wird dort eine „Auction only“-Zulassung angeboten.

Kraftwerkssymposium 2012: Die Rolle des Kraftwerksparks in der Energiewende

Mit der Energiewende befindet sich Deutschland im Aufbruch in ein Zeitalter der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz. Die Bundesregierung hat beschlossen, dass die Energieversorgung bis zum Jahr 2050 überwiegend durch erneuerbare Energien gewährleistet werden soll. Dies erfordert einen grundlegenden Umbau der Energieversorgungssysteme, der Deutschland vor ökonomische und technologische Herausforderungen stellt.

Entlang der politischen Zielvorgaben der Bundesregierung sollen 25 000 MW an installierter Offshore-Windleistung bis zum Jahr 2030 einen Beitrag zur Energiewende leisten. Derzeit sind es gerade einmal knapp 300 MW. Unsicherheiten beim Netzausbau, noch nicht abschließend geklärte Haftungsfragen sowie zu hohe Projektkosten sind nur einige Ursachen des schleppenden Ausbaus. Es gilt also, die Problemfelder mit Experten zu erörtern und mögliche Zukunftsperspektiven heraus aus dem derzeitigen Dilemma zu skizzieren.

Tag der Kommunalwirtschaft: Lebensqualität sichern – Zukunft gestalten

Der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Verband kommunaler Unternehmen und die Innovation Congress GmbH veranstalten am 25. und 26.9.2012 in Filderstadt/Stuttgart den „Tag der Kommunalwirtschaft“, der zukünftig alle zwei Jahre an wechselnden Standorten stattfinden soll.

Für EVU bietet Klimaschutz- und Ressourcenpolitik das Potenzial Produktportfolios profitabel zu ergänzen. Sind Sie als EVU bereits als Energiedienstleister tätig oder wollen Sie in dieses lukrative Geschäftsmodell einsteigen? Wollen Sie vom reinen Energieversorger zum umfassenden Dienstleister werden? Dann ist es unerlässlich, die eigene Wertschöpfungstiefe zu verstehen und strategische Partnerschaften mit anderen Marktteilnehmern gezielt einzusetzen.

Netzintegration der Offshore-Windenergie in Deutschland

Diesen Sommer wird der Bundesregierung ein Haftungsentwurf vorgelegt, mit dem die Haftungsfrage im Fall von Verzögerungen bei der Netzanbindung von Offshore-Windparks gelöst werden soll.

Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres praktisch dieselbe Höhe wie im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Mit insgesamt 6 903 PJ oder 235,5 Mio. t SKE lag der Verbrauch auf dem Niveau des ersten Halbjahres 2011, so die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen.

Die Anforderungen an das Prozessmanagement der EVU steigen

Durch das Unbundling haben sich EVU immer mehr zu prozessgesteuerten Organisationen entwickelt. Dennoch ist ein umfassendes Geschäftsprozessmanagement noch lange nicht in allen EVU umgesetzt und wird häufig nicht konsequent gelebt. Auf der Konferenz Geschäftsprozessoptimierung EVU vom 12.–14.11.2012 in Köln kommen Vertreter deutscher EVU zusammen, um aktuelle Herausforderungen des Prozessmanagements in der Industrie zu diskutieren.

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