Donnerstag, 27. April 2017
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Ceramic Fuel Cells, ein führender Anbieter von Mikrokraftwerken auf Brennstoffzellenbasis, hat in Berlin den renommierten GreenTec Award in der Kategorie Energie für das Produkt „BlueGEN“ erhalten. Das Gerät ist das erste kommerziell erhältliche Brennstoffzellen-Mikro-KWK für Privathaushalte und kleinere Unternehmen.

Statkrafts virtuelles Kraftwerk steuert seit Anfang September 4 436 MW an regenerativen Erzeugungskapazitäten und verfügt damit über mehr Leistung als das größte konventionelle Kraftwerk in Deutschland. Das Unternehmen hat gemeinsam mit den Betreibern über 2 000 Erneuerbare-Energien-Anlagen aus ganz Deutschland vernetzt und damit zentral regelbar gemacht.

Innovation in der Kleinwasserkraft

Der erfolgreiche Testverlauf sorgt für Zuversicht bei den Partnern, dass bald weitere Kraftwerkstandorte mit dem StreamDiver ausgerüstet werden und das Kundeninteresse weiter zunimmt. Bei der Innovation handelt es sich um eine kompakte, einfach und damit wartungsarm konstruierte sowie besonders umweltfreundliche Turbinengeneratoreinheit im Bereich der Kleinwasserkraft. Sie bietet die Möglichkeit, die Kraft des Wassers auch an Stellen zu nutzen, an denen dies bisher wirtschaftlich oder aus Gründen des Umweltschutzes nicht möglich war: Z. B. können neben neuen auch bereits existierende Wehre oder Dämme zur Stromerzeugung genutzt und erforderliche Umwelteingriffe bei der Installation auf ein Minimum reduziert werden. Die StreamDiver-Technologie kann damit einen nachhaltigen Beitrag zum weiteren Ausbau klimafreundlicher Energiegewinnung leisten.

VOLTARIS rüstet in Zusammenarbeit mit dem Energieversorger energis und dem Telekommunikationsanbieter VSE NET zurzeit drei Ortschaften im Saarland mit Smart Metern aus. Das moderne Glasfasersystem GPON (Gigabit Passive Optical Network) bildet die Basis für die Anbindung. Die neuen, leistungsfähigen Kommunikationsnetze aus Glasfasern übermitteln per Lichtimpulsen Daten nahezu verlustfrei in hoher Geschwindigkeit.

Nordseeplattform erfolgreich installiert

Siemens hat die HelWin1-Offshore-Plattform in der Nordsee installiert und damit bei den deutschen Netzanbindungsprojekten eine entscheidende Etappe erfolgreich abgeschlossen. Über diese Plattform sollen die beiden Offshore-Windparks Nordsee Ost und Meerwind ans Festland angeschlossen werden.

Fünfzig der 500 größten börsennotierten Unternehmen der Welt sind verantwortlich für fast drei Viertel der Treibhausgas-Emissionen, lautet das Fazit des neuen CDP-Jahresberichts 2013. Zudem haben sie ihren Ausstoß in den vergangenen vier Jahren um weitere 1,65 % gesteigert.

Bauwerkintegrierte Photovoltaik wird dezent

Der Anspruch an Bauwerkintegrierte PV (BIPV) ist, dass die Technologie sich möglichst perfekt an das jeweilige Gebäude anpasst. Neue Anschlussverfahren machen sowohl einen noch unauffälligeren und minimalinvasiven als auch wirtschaftlichen Einsatz der BIPV möglich.

Wissenschaftler am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) haben einen neuen Typ flexibler CIGS-Dünnschicht-Solarzellen entwickelt. Die Stuttgarter Forscher nutzen ein alternatives Trägermaterial, dünnen emaillierten Stahl, für die stromerzeugende Absorberschicht.

Neuartige Schweißtechnologie

GRTgaz baut derzeit im Rahmen des Pipeline-Projekts Haute de France II (HDF II) das Erdgastransportnetz in Frankreich aus. Die Arbeiten in der sog. „Kornkammer Frankreichs“ stellen neue Herausforderungen an die erfahrenen Rohrleitungsbauer und fordern den Einsatz neuer Verlegeverfahren.

Die European Energy Exchange (EEX) überführt ihren Spot- und Terminmarkt für Emissionsberechtigungen in eine eigene Gesellschaft mit dem Namen Global Environmental Exchange GmbH (GEEX). Die Ausgliederung in die 100-prozentige Tochtergesellschaft der EEX erfolgt rückwirkend zum 1.1.2013, die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 30.8.2013.

Vielfältige Chancen für Energieversorger im Stromspeichermarkt

Eine der großen Herausforderungen bei der im Sommer 2011 beschlossenen Energiewende stellt die Speicherung von Strom dar. So richtet sich z. B. ein ab Mai 2013 gestartetes Förderprogramm des Bundesumweltministeriums und der KfW für Batteriespeicher direkt an Endverbraucher. Die aktuelle Studie „Stromspeicher – Chancen und Risiken für Stadtwerke, Hersteller und Verbraucher“ des Trendforschungsinstituts trend:research und der Zeitung für kommunale Wirtschaft bietet u. a. einen Überblick über Technologien und Entwicklungen im Bereich der Stromspeicherung bis 2030, prognostiziert die Entwicklung des Speicherbedarfs und der -kapazitäten und stellt Strategieoptionen für Stadtwerke, Energieversorger, Projektentwickler und Hersteller dar. Basis der Studie bilden u. a. neben einen umfangreichen Desk Research 105 Experteninterviews mit Energieversorgern, Netz- und Kraftwerksbetreibern, Speicherherstellern und -betreibern sowie weiteren Experten.

Die rechtliche Gleichstellung mit allen anderen Energieformen fordert das Wirtschaftsforum Geothermie e.V., der Branchenverband der Tiefengeothermie-Unternehmen, in einem aktuellen Positionpapier.

Energieverbrauch liegt weiter im Plus

Der Witterungsverlauf blieb in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres der bestimmende Einflussfaktor für die Entwicklung des Energieverbrauchs in Deutschland. Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) sorgten der lange Winter und der kühle Frühling für einen Anstieg des Verbrauchs um rd. 4 % auf 7 177 Petajoule (PJ) oder 245,0 Mio. t Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Von der wirtschaftlichen Entwicklung gingen dagegen kaum Impulse auf den Energieverbrauch aus.

Der Pkw der Zukunft fährt mit Öl und Strom, denn nur so kann er die Erwartungen der Autofahrer erfüllen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Fahrzeugkonzepte am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Studie belegt eindeutig: Auch bei scharfen Klimaschutzzielen von 45 g CO2/km für Neufahrzeuge im Jahr 2040 bleiben Benzin und Diesel als Energieträger in hocheffizienten Verbrennungsmotoren das Rückgrat für 85 % der Neufahrzeuge und 95 % der Bestandsflotte.

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Inhalt der Ausgabe 4/2017
Schwerpunkt: Zukunftsfragen
Energieeffizienz: Zukunftsfähigkeit von Heizsystemen
Zukunftsfragen: Energiewende und Klimaschutz; Zahlungsbereitschaft für grünen Strom
Energiespeicher: Wo ist der „Market Pull“ für Batteriespeicher?
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