Mittwoch, 29. März 2017
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Ein Großteil aktuell eingesetzter Workforce-Mangement-Systeme bietet lediglich Außendienstmitarbeitern mobile Applikationen an, um unterwegs maximale Produktivität zu erreichen. Aber auch für Disponenten und Administratoren im Innendienst sowie gegenüber Kunden macht ihr Einsatz Sinn.

Die Auslagerung interner Geschäftsprozesse oder einzelner Abläufe an externe Dienstleister ist in der Energiewirtschaft zu einer regelrechten Notwendigkeit geworden, die Zahl der entsprechenden Angebote hat sich vervielfacht. Das zeigte sich zuletzt auf der E-world 2013 in Essen, auf der zahlreiche neue und alte Dienstleister aufgetreten sind.

Engere Energiezusammenarbeit mit Deutschland

Im Rahmen energiepolitischer Konsultationen zwischen dem deutschen Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, und dem niederländischen Wirtschaftsminister, Henk Kamp, am 1.2.2013 in Berlin wurde eine künftig engere Abstimmung in energiepolitischen Fragen vereinbart.

2013 ist das „Schlüsseljahr“ für die neuen Messsysteme und Smart Metering: 2014 werden die ersten zertifizierten Geräte auf dem Markt erwartet. Um die Stadtwerke optimal auf die Einführung vorzubereiten, hat die Voltaris GmbH gemeinsam mit sechs Stadtwerken und dem Stadtwerkeverbund Pfalzenergie sowie dem energiewirtschaftlichen Beratungsunternehmen LBD das „Netzwerk Messsystem 2020“ initiiert.

Auslagerung des Einspeisemanagements als Kostenstellschraube

Bei vielen EVU, die nur wenige hundert EEG- oder KWKG-Anlagen abrechnen müssen, steht der zunehmende Aufwand für das Einspeisemanagement in keinem Verhältnis zum Nutzen. Die vollständige Auslagerung dieses Prozesses spart nicht nur Ressourcen – der Dienstleister stellt zudem die regelkonforme Abwicklung des Prozesses und seine stetige Anpassung an sich ändernde gesetzliche Rahmenbedingungen sicher.

Am 13.2.2013 wurde der mit 2 MW größte Berliner Stromspeicher von Bundesumweltminister Peter Altmaier eingeweiht. Altmaier bescheinigte den Erbauern Vattenfall und Eurosolid, mit der Anlage die Technologieführerschaft im Batteriebereich inne zu haben.

Preisgarantie und Stromherkunft werden wichtiger

Während der Strommarkt kontinuierlich ansteigende Anbieterwechsel zu verzeichnen hat, haben sich die Auswahlkriterien der Wechsler gewandelt: Eine Preisgarantie wurde insgesamt genauso wichtig eingestuft wie ein besonders günstiger Preis und hat diesen als hauptsächliches Auswahlkriterium in Zeiten steigender Strompreise abgelöst. Für die Wechsler zwischen 30 und 50 Jahren wird zunehmend auch die Stromherkunft und der Anbieter zum ausschlaggebenden Merkmal.

„Wer die Energiewende auf die Agenda setzt, muss auch handeln.“ Der IG BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis kritisiert scharf, dass dieses große Innovationsprojekt nicht vorankommt. Der kritische Diskurs bleibe aus, und deshalb drohe das hoch ambitionierte Gemeinschaftswerk in administrativ-technischen Debatten steckenzubleiben. Die von Umweltminister Peter Altmaier zum Thema gemachten steigenden Kosten der Energie und die vorgeschlagene Strompreisbremse bezeichnet Vassiliadis unumwunden als „vergiftete Pille“. Das sei nicht die erforderliche große Lösung, sondern Stückwerk. Stattdessen sollte der große Wurf gewagt werden, indem ein Energie- und Industrieministerium etabliert werde.

Kundenservice – häufig unterschätzter Marktvorteil

Prozessmanagement und -optimierung, Portfoliogestaltung sowie die Preisbildung sind ohne Zweifel wichtige Schlüsselfaktoren für den Erfolg eines Unternehmens. Doch ein erfolgreiches Geschäftsmodell verliert dabei nicht den Kunden aus den Blick – oder sollte es zumindest nicht, wie eine Studie zum Geschäftsbereich „Customer Care“ zeigt: Die größten Chancen im Verdrängungswettbewerb der Stromanbieter liegen bei Markenbildung und Kundenservice, wie eine Befragung von 152 Stromkunden nahelegt.

Der unabhängige Energie-Branchentreff Österreichs öffnet vom 24.–25.4.2013 bei Wien seine Pforten. Zum 18. Mal präsentiert sich die EPCON, und diesmal neu mit drei parallelen Fachkonferenzen unter einem Dach: Erneuerbare Energie, Smart Meter und Energiespeicher.

Vorzeigeprojekt kombiniert BHKW mit Bio-Erdgas

Dem Internat Schule Schloss Salem ist es mit einem neuen Blockheizkraftwerk (BHKW), das über langfristige Lieferverträge der GasVersorgung Süddeutschland (GVS) mit Bio-Erdgas beliefert wird, gelungen, im Vergleich zu Heizöl seine Energiekosten deutlich zu senken. Zudem leistet die Anlage einen wesentlichen Beitrag zu Umweltschutz und Ressorcenschonung.

Die Soptim AG, Aachen, und die Schleupen AG, Moers, haben eine strategische Partnerschaft vereinbart, um den veränderten Marktanforderungen und den Kundenbedürfnissen durch die Energiewende gerecht zu werden.

Studie: Nutzen dezentraler Solarstromspeicher

Neben der Flexibilisierung des Kraftwerksparks und dem Ausbau der Elektrizitätsnetze sind Stromspeichersysteme wichtige Bausteine für eine nachhaltige Energieversorgung, da sie in der Lage sind, Spannungsspitzen und -senken durch die fluktuierende Einspeisung der erneuerbaren Energien auszugleichen. Allerdings besteht hier bis zur Marktreife oftmals noch erheblicher Forschungsbedarf. Daher hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE im Auftrag des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) den Nutzen von Photovoltaikbatteriesystemen bei kleinen objektgebundenen Photovoltaikanlagen als Bestandteil des zukünftigen Energiesystems untersucht.

Zum zehnjährigen Jubiläum setzt der BDEW-Fachkongress „Treffpunkt Netze“ am 19. und 20.3.2013 in Berlin auf ein hochaktuelles Thema: Die Versorgungsnetze müssen parallel um- und ausgebaut werden, um den bisherigen Standard der Systemstabilität und Versorgungssicherheit zu erhalten. Konsens herrscht über die Notwendigkeit des Ausbaus – Abschätzungen der Kosten wie des erforderlichen Umfangs der Erneuerungen variieren jedoch stark.

Neues CRM-Produkt zur vordefinierten Preis

Auf der E-world 2013 ist auf Seiten des Fachpublikums besonders das neue Angebot „SAP CRM Rapid Deployment Solution“ der Cortility GmbH mit großem Interesse aufgenommen worden. Unter dieser Bezeichnung sind SAP-Pakete zusammengefasst, die neben der vorkonfigurierten Software einen Implementierungsservice enthalten.

Ist die Energiewende noch bezahlbar? Nicht nur durch die massive Erhöhung der EEG-Umlage Anfang 2013 gerät das Mammutprojekt zunehmend in die Kritik. Die Herausforderungen der Energiewende sind gewaltig, manches Geschäftsmodell wird dadurch grundlegend infragegestellt. Befinden wir uns vielleicht sogar auf dem Weg vom liberalisierten Markt zurück in die Planwirtschaft? Auf dem e.day 2013 durchleuchten am 20.6.2013 im Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund hochkarätige Referenten und ein kompetentes Fachpublikum das Jahrhundertprojekt von allen Seiten. Veranstaltet wird der e.day – Energie im Dialog – von dem Dortmunder Beratungshaus evu.it GmbH. Co-Veranstalter sind die Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund und die Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen (IHK NRW).

Cloudbasierter Leitstand für Smart Energy

Um die Energiewende beherrschen zu können, wird das Energiemanagement zunehmend zum unverzichtbaren Instrument für Energieversorger. Mit einem integrierten Gesamtsystem, das über einen webbasierten Leitstand überwach- und steuerbar ist, vereinfacht ubitronix das Funktionieren von Smart Grids.

Um herausragende Dissertationen aus dem Bereich des Umweltenergierechts, des Klimaschutzrechts und des Rechts der nachhaltigen Energieversorgung zu würdigen, schreibt die Stiftung Umweltenergierecht den Dissertationspreis Umweltenergierecht aus. Dieser ist Teil eines Dissertationsprogramms, mit dem die Stiftung Umweltenergierecht ihrem Stiftungszweck entsprechend einen Beitrag zur Förderung der Rechtswissenschaft auf dem Gebiet des Umweltenergierechts, des Klimaschutzrechts und des Rechts der Nachhaltigkeit der Energieversorgung auf nationaler, supranationaler und internationaler Ebene leisten möchte.

Bestnoten für die E-world energy & water 2013

Mit über 22 000 Fachbesuchern konnte das Fachforum vom 5.–7.2.2013 in der Messe Essen der Rekord vom Vorjahr wieder überbieten. Zudem präsentierten sich mit 610 Ausstellern so viele Firmen den Besuchern wie noch nie in der Geschichte der E-world. Aus 22 Nationen waren die Aussteller angereist, um ihre Dienstleistungen und Produkte aus den Bereichen Strom-, Gas- und Wasserwirtschaft, Energietechnik und Energieeffizienz vorzustellen. Erstmals mit dabei waren unter anderem Gazprom Energy, Total Energie Gas und GE Energy Germany.

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