Montag, 26. Juni 2017
-   Meldungen

Die Kisters AG aus Aachen entwickelt gemeinsam mit der EnBW Erneuerbare und Konventionelle Erzeugung AG eine Software zur zentralen Überwachung und Steuerung des Offshore-Windparks EnBW Baltic 1 sowie weiterer Onshore-Anlagen.

Im Verbundprojekt LionGrid erforschen energis, Evonik Industries, Hager Group, SMA Solar Technology und VOLTARIS die netzphysikalische Einbindung dezentraler Energieerzeuger mithilfe von Lithium-Ionen-Batteriespeichern und ihre Vorteile für Endverbraucher, Hersteller, Energieversorger und Netzbetreiber. Nach einem erfolgreichen Test zur Machbarkeit des Systems ist nun für den Sommer 2013 ein erster Feldtest in der Region Saarpfalz geplant.

Kompetenzzentrum in Berlin eröffnet

Der Spezialist für Energiemanagement und Automation hat eine neue Niederlassung auf dem EUREF-Campus in Berlin, Europas erstem CO2-neutralen Stadtviertel, eröffnet. Die Berliner Niederlassung bildet einen wichtigen Schritt in der Unternehmensstrategie: Denn in der Hauptstadt werden die wichtigsten Entscheidungen rund um die Energiewende getroffen.

Nach zehn Monaten Bauzeit eröffnet Enovos Luxembourg einen neuen 10 MW-Windpark in Souilly, in der Nähe von Verdun. Der Windpark, dessen Produktionsbetrieb bereits im November 2012 begann, besteht aus fünf Windturbinen mit einer Leistung von jeweils 2 MW.

Weitere Zusammenarbeit im Pentalateralen Energieforum

Am 7.6.2013 unterzeichneten die Energieminister der Benelux-Staaten, Frankreichs, Deutschlands, Österreichs und der Schweiz im Beisein von EU-Kommissar Günther Oettinger eine politische Erklärung zur weiteren Zusammenarbeit im sog. Pentalateralen Energieforum.

Eine neue Analyse zeigt, dass das Amazonas-Gebiet, Ostafrika und die Mittelmeerländer einen erheblichen Wandel durchleben werden, wenn der Ausstoß von Treibhausgasen unvermindert anhält. Sie wurde bei der Weltkonferenz der Klimafolgenforschung in Potsdam vorgestellt, die vom 27.5.–30.5.2013 stattfand. Mehr als 300 Wissenschaftler und Interessensvertreter aus über 40 Ländern diskutierten die wichtigsten Themen des Faches.

SEPA-Umstellung läuft schleppend

Die Zahlungsformate der Single Euro Payments Area (SEPA), die ab Februar 2014 verbindlich gelten, werden von einem Drittel der betroffenen Unternehmen noch gar nicht wirklich wahrgenommen, ein weiteres Drittel nutzt diese Formate bisher nur sporadisch. Diese Erkenntnis zeigt eine aktuelle Studie zur „SEPA-Umsetzung in Deutschland“.

Batterien können zur Reduzierung der Energiekosten für Haushalte beitragen, wenn sie in Photovoltaikanlagen integriert werden. Durch die Verringerung von Mittagsspitzen schwächen sie zudem den Bedarf an teuren Spitzenlastkraftwerken ab und senken so wesentlich, wenn richtig implementiert, die Kosten des Netzausbaus und der Energiewende.

Direktansprache immer wichtiger

Die aktuelle Energiemarktstudie „Direktansprache im Stromvertrieb 2013“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov zeigt die neue Bedeutung des Mediums Direktansprache. Über unterschiedlichste Kanäle geht immer öfter die Initiative zum Kundenkontakt vom Energieversorger selbst aus, so die repräsentative Studie, für welche über 1 000 Energieentscheider befragt wurden.

Nicht nur der deutsche Energiemarkt befindet sich im Umbruch, auch der österreichische Markt ist von großen Veränderungen geprägt: So gibt es seit dem 1.1.2013 ein neues Marktmodell. Inzwischen sind die ersten Monate vergangen und die Marktteilnehmer ziehen eine vorläufige Bilanz. Wie funktioniert die Theorie in der Praxis? Welche Vor- und Nachteile hat das neue Konzept? Erfüllt das neue Ausgleichsenergiesystem seinen Zweck? Zudem spricht die Behörde über das Monitoring und die „Lessons learned“. Welche Nachjustierungen kommen? Welche weiteren Schritte sind geplant?

IEA-Bericht: Vier energiepolitische Strategien können das 2 °C-Ziel retten

Anfang Juni warnte die International Energy Agency (IEA), dass die Welt sich noch nicht auf dem richtigen Pfad befände, um den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf 2 °C zu begrenzen. Sie riet Regierungen weltweit, zügig vier verschiedene energiepolitische Strategien zu verfolgen, die die klimapolitischen Ziele weiterhin erreichbar halten können, ohne dabei das Wirtschaftswachstum zu schwächen.

Unter Kostengesichtspunkten spielt es kaum eine Rolle, ob Windkraft- und Solaranlagen künftig eher dort errichtet werden, wo die Stromerzeugung besonders günstig ist oder aber dort, wo der Strom verbraucht wird. Das ist das Ergebnis einer Studie renommierter Wissenschaftler im Auftrag von Agora Energiewende, deren Endergebnisse Ende Mai vorgestellt wurden. „Unter Kostengesichtspunkten ist die regionale Verteilung der Anlagen beinahe unerheblich. Die Politik hat damit einen großen Handlungsspielraum beim Ausbau von Onshore-Windkraft und Photovoltaik“, sagt Rainer Baake, Direktor des von der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation getragenen Denklabors.

VDMA Batterieproduktion ideeller Träger der BATTERY+STORAGE

Der VDMA Industriekreis Batterieproduktion engagiert sich in diesem Jahr erstmals als ideeller Träger der BATTERY+STORAGE, der internationalen Fachmesse für Batterie- und Energiespeicher-technologien in Stuttgart. VDMA und die Messe Stuttgart haben dazu eine strategische Partnerschaft beschlossen, mit dem Ziel, die BATTERY+STORAGE rund um das Thema Produktionstechnik für mobile und stationäre Energiespeicher nachhaltig zu positionieren. Im Rahmen seiner Verbandsarbeit wird VDMA Batterieproduktion die Fachmesse fördern und gemeinsam mit der Messe Stuttgart auch international weiter ausbauen.

Mit dem voranschreitenden Ausbau der erneuerbaren Energien steigt gleichermaßen der Bedarf an Speichertechnologien. Nur mit technisch ausgereiften Speichermöglichkeiten kann, unabhängig von der starken Einspeisevolatilität bei regenerativen Anlagen, die Stabilität des Energieversorgungssystems gewährleistet werden. Diesem Thema widmet sich vom 30.9.–2.10.2013 in der Landesmesse Stuttgart zum zweiten Mal die BATTERY+STORAGE. Die internationale Fachmesse für Batterie- und Energiespeicher-Technologien richtet sich an die Speicherfertigungsindustrie, Dienstleister und Forscher sowie an Vertreter der Energieversorgung, Elektromobilität und Elektroindustrie.

„legislative arbitrage“: EU-weite Koordination der EE-Förderung unabdingbar

Wenn Europa im Bereich der erneuerbaren Energien weiterhin eine führende Rolle spielen will, führt kein Weg an einer besseren Abstimmung der Förderinstrumente und einer höheren Stabilität der Rahmenbedingungen für Investoren vorbei. In ihrer aktuellen Studie über Förderprogramme für erneuerbare Energien in Europa erkennt die Kanzlei CMS einen Trend zum „legislative arbitrage“. Dieser Begriff umschreibt das Verhalten der Investoren, die von einem Rechtssystem zum nächsten springen, um die wirtschaftlichen Vorteile und Anreize in dem jeweiligen Land auszunutzen.

Um etwa 67 % konnte die Effizienz der Druckaufgeladenen Dampf-Wirbelschicht-Trocknung (DDWT) für Rohbraunkohle am Standort Schwarze Pumpe gesteigert werden. Möglich wurde dies durch die energetische Nutzung des bei der Trocknung frei werdenden Wassers, dem sog. Brüden. Zuvor wurde die Brüdenenergie ungenutzt in die Umgebung abgegeben.

BI.Energie Kongress: Controlling in der Energiewirtschaft

Die immer wieder neuen und engmaschigeren Regulierungsvorgaben des Gesetzgebers wie auch die zunehmend unberechenbare Marktdynamik stellen die EVU, und mit ihnen ihre gesamte Controllingorganisationen, vor ständig neue Herausforderungen. Dabei ist kein Unternehmen wie das andere: Unterschiedliche Märkte, Größe, Kernkompetenzen und Stakeholder machen eine Lösung von der Stange schwer vorstellbar, stattdessen sind maßgeschneiderte, individuelle Konzepte vonnöten, die an die Situation eines jeden einzelnen EVU angepasst sind.

Das Umrechnen von Energieeinheiten wird noch leichter und komfortabler. Der Energieeinheiten-Umrechner der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen), eine praktische Applikation für das Mobiltelefon oder wahlweise ein PC-Programm, liegt jetzt in neuer Version vor.

Frühjahr 2013: Kräftiger Anstieg des Energieverbrauchs

Der langanhaltende Winter und der kühle Witterungsverlauf im Frühjahr haben für einen kräftigen Anstieg des Energieverbrauchs in Deutschland gesorgt. Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) stieg der Verbrauch in den ersten drei Monaten um insgesamt 3,4 % auf 3 860 Petajoule (PJ) oder 131,8 Mio. t Steinkohleneinheiten (SKE). Der schwache konjunkturelle Start ins neue Jahr hatte dagegen eine eher verbrauchsdämpfende Wirkung.

Im Rahmen der verstärkten Ausrichtung auf dezentrale und smarte Energielösungen setzt E.ON auch auf strategische Co-Investitionen mit jungen Unternehmen, die vielversprechende Zukunftstechnologien entwickeln und anbieten. Dazu hat das Düsseldorfer Energieunternehmen jetzt neue Venture Capital-Aktivitäten begonnen und bereits erste Investitionen getätigt.

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Inhalt der Ausgabe 6/2017
Schwerpunkt: Energiewende-Strategien
Akzeptanz: Bewertung der Energiewende in der Bevölkerung
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