Dienstag, 23. Mai 2017
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Im Gerätemanagement und im Messstellenbetrieb zählen Schnelligkeit, Flexibilität, Wirtschaftlichkeit und Qualität. VOLTARIS unterstützt diese Anforderungen seit Oktober nun mit einem Webshop. In diesem können Geschäftskunden aus einem umfassenden, herstellerunabhängigen Sortiment passende Geräte und Messeinrichtungen für Strom, Gas und Wasser auswählen und bestellen.

Mit ihrer neuen Produktfamilie kVASy Power Sales bietet die SIV.AG ein umfassendes Lösungspaket für die überregionale Vermarktung – sei es, um sich aktiv bundesweit einen neuen Kundenstamm zu erschließen oder den eigenen Kundenbestand erfolgreich gegen Vertriebsoffensiven des Wettbewerbs zu verteidigen.

Berliner Traditionsunternehmen gewinnt erneut den Stadtvertrag

Die Gasag hat das Vergabeverfahren für den Erdgasbezug des Landes Berlin wieder gewonnen. Dies hat die Senatsverwaltung für Finanzen als federführende Behörde mitgeteilt. Ab 2015 wird die Gasag für die nächsten drei Jahre jährlich rund eine Mrd. kWh Erdgas und Bio-Erdgas an die rund 2 100 Abnahmestellen des Landes liefern.

Die SIPOS Aktorik GmbH wird im Dezember 2014 ihre neu entwickelten Stellantriebe auf der Valve World Expo in Düsseldorf vorstellen. Seit der Markteinführung von SIPOS 5 im Jahr 1999 ist dieser Launch der wichtigste für das Unternehmen.

Neue Netzentgeltsystematik eingeführt

Die Open Grid Europe GmbH nimmt die künftigen europäischen Regelungen zur Entgeltbildung zum Anlass, eine neue Entgeltsystematik („Briefmarke“) einzuführen. Effekte aus dem Regulierungskonto bewirken dabei ein Absinken der Netzentgelte in 2015.

Das norwegische Energie-Ministerium hat am 13.10.2014 die Lizenz für den Bau des Interkonnektors NordLink an TenneTs norwegischen Projektpartner Statnett vergeben. Damit hat das Ministerium grünes Licht gegeben, die konkreten Maßnahmen zur Realisation des Stromkabels zwischen Norwegen und Deutschland umzusetzen.

Strombranche spricht sich für vollständige Öffnung des Strommarktes aus

Der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen VSE spricht sich für die vollständige Öffnung des Strommarktes aus, wie sie vom schweizerischen Bundesrat vorgesehen ist. Für das Gelingen dieses zweiten Liberalisierungsschrittes müssen verschiedene Bedingungen erfüllt sein: eine ausreichende Frist für die Vorbereitungsarbeiten, die kompatible Ausgestaltung zur Energiestrategie 2050 und keine Preisregulierung des Wahlmodells der abgesicherten Stromversorgung (WAS-Modell).

Nach den ersten Schritten in Richtung Energiewende müssen Politik und Gesellschaft weitere wichtige Themen angehen. Wissen zum Handeln ist zentral für das Gelingen der durch die Wende angestoßenen Transformation. Eine neue Online-Plattform stellt zu diesem Zweck 33 Projekte des BMBF-Programms „Umwelt- und gesellschaftsverträgliche Transformation des Energiesystems“ übersichtlich und interaktiv dar.

Große Schritte zur seriennahen Fertigung von Lithium-Ionen-Zellen in Deutschland

Am 26.9.2014 hat die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, eine neue Forschungsproduktionslinie am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) in Ulm eingeweiht. Ziel der gemeinsamen Forschungsaktivitäten von Industrie und Wissenschaft ist die Untersuchung der seriennahen Fertigung großformatiger Lithium-Ionen-Zellen.

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Iris Gleicke, hat am 1.10.2014 der Energieforschungsinitiative COORETEC zu ihrem zehnjährigen Bestehen gratuliert. Im Rahmen von COORETEC werden Forschungsprojekte im Bereich der CO2-Reduktion und der energieeffizienten Stromerzeugung konventioneller Kraftwerke gefördert.

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung: Erdgas-Boom kann den Klimawandel nicht verlangsamen

Der Erdgas-Boom durch den Einsatz von Technologien wie Fracking wird voraussichtlich nicht zu einer Verringerung der Treibhausgas-Emissionen führen. Die Verbrennung von Erdgas erzeugt im Vergleich zu Kohle zwar nur etwa die Hälfte der CO2-Emissionen pro Energieeinheit. Aber wenn Erdgas reichlich verfügbar und somit billig wird, hat dies letztlich auch einen höheren Energieverbrauch zur Folge. Die schmutzige Kohle würde durch Gas nur zum Teil ersetzt, wie eine jetzt in der Fachzeitschrift Nature erscheinende Studie zeigt. Die Erhöhung des globalen Gasangebots löst auf den Märkten also Anpassungsdynamiken aus, die den Vorteil vergleichsweise niedrigerer Emissionen wieder zunichte machen würden, wie ein internationaler Vergleich von Computersimulationen erstmals zeigt.

Im Zuge der Energiewende verändern sich für die Energiewirtschaft nicht nur die wirtschaftlichen, sondern auch die technischen Rahmenbedingungen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz und das Energiewirtschaftsgesetz stellen die Netzbetreiber und Stadtwerke vor neue Aufgaben, die ein hochsicheres Kommunikationsnetz erfordern. So sind mit Smart Grid und Smart Metering neue kommunikationstechnische Herausforderungen beim Sprach- und Datenfunk zu bewältigen.

Smart Energy“: Topthema auf der E-world energy & water 2015

Für die E-world energy & water stehen die Zeichen weiter auf Wachstum: Allein der Themenbereich „Smart Energy“ wird 2015 um 25 % zulegen. Die intelligente und effiziente Nutzung von Energie ist damit erneut eines der Topthemen der europäischen Leitmesse der Energiewirtschaft in der Messe Essen.

Die zukunftsenergien nordwest ist Deutschlands größte Job- und Bildungsmesse für erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Am 20. und 21.3.2015 findet die Messe bereits zum sechsten Mal statt; turnusgemäß in der Messe Bremen.

DEBRIV: Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen wird unterschätzt

Die Anti-Kohlen-Kampagnen von Umweltverbänden, Gasimporteuren sowie Teilen der Bundesregierung und ihr Eintreten für einen stärkeren Erdgaseinsatz führen Deutschland mit hohem Tempo in eine strategische Abhängigkeit von Energieimporten. Im Zuge einer weiter eskalierenden Ukraine-Krise kann Russland seine Gasexporte einschränken und damit der EU oder Deutschland schweren ökonomischen und politischen Schaden zufügen, befürchtet der Deutsche Braunkohlen-Industrie-Verein (DEBRIV) in einem aktuellen Hintergrundpapier zu den geopolitischen Risiken der Energie- und Rohstoffversorgung. Russland würde dabei seine strategische Handlungsfähigkeit voraussichtlich nicht verlieren.

Wenn am 3. Dezember das Österreichischen Windenergie-Symposium AWES in der elften Auflage seine Pforten öffnet, erwartet die Besucher ein breit gefächertes und interessantes Programm, das die derzeit brennenden und heiß diskutierten Fragen der Windkraft in Österreich und in Europa aufgreift und nach Antworten und Lösungen sucht. Das AWES ist die wichtigste Veranstaltung im Bereich Windenergie in Österreich und Treffpunkt für die Windbranche aus dem In- und Ausland.

Zwischenbilanz der Energiewende aus rechtlicher Sicht

Auf dem 14. Düsseldorfer Energierechtstag, der am 10.9.2014 in Düsseldorf stattfand, und für den sich über 320 Teilnehmer angemeldet hatten, legten dessen Leiter, Prof. Dr. Ulrich Büdenbender und Dr. Peter Rosin von der Kanzlei Clifford Chance, in der Pressekonferenz eine rechtliche Zwischenbilanz der Energiewende vor.

Erneuerbare Energien-Anlagen sollen ab 2017 für die Bereitstellung von Leistung eine Prämie erhalten anstatt wie bisher für die erzeugte Kilowattstunde Strom. Honoriert wird so vor allem die „systemdienliche“ Erzeugung von erneuerbarem Strom. Mit dem neuen Modell soll einerseits ein verlässlicher Zahlungsstrom zur Refinanzierung von Stromerzeugungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien entstehen. Zum anderen werden systematische und stärkere Anreize gesetzt, diese Anlagen so auszulegen und zu betreiben, dass sich ein kostengünstigeres Stromsystem auf Basis erneuerbarer Energien herausbildet. Diese und weitere Ideen, wie die Stromerzeugung aus Sonne, Wind und Biomasse im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ab 2017 gefördert werden sollen, präsentiert das Öko-Institut in einer aktuellen Studie im Auftrag von Agora Energiewende.

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