Montag, 21. August 2017
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Die Ergebnisse einer weltweiten Umfrage des Weltenergierats zum Investitionsklima für Energieinfrastruktur zeigen, dass das Investitionsklima für Energieinfrastrukturen sehr positiv ist, vor allem im Stromsektor. Grundlage der Ergebnisse sind Antworten von Experten aus 36 Länderkomitees des Weltenergierats, darunter 21 aus Europa. Die wesentlichen Ergebnisse sind:

Am 7.11.2014 feierte das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) seine Gründung vor 20 Jahren. Mit der Gründung des Fördervereins Ökologische Steuerreform am 8.11.1994 wurde eine parteiübergreifende Initiative gestartet, um in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für die Idee der Ökologischen Steuerreform zu werben. Zu den Vereinsgründern gehörten die damaligen Wissenschaftler des Wuppertal Instituts, Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker und Kai Schlegelmilch, sowie die Manager und Unternehmer, Dr. Henner Ehringhaus und Dr. Anselm Görres. Ihnen ging es um eine pragmatisch gestaltete Ökologische Steuerreform, welche die ökologische Zukunftsfähigkeit ebenso nachhaltig verbessern sollte wie die ökonomische Wettbewerbsfähigkeit.

BDI: Studie zu den Auswirkungen des Aktionsprogramms Klimaschutz 2020 auf den Kraftwerkspark

Im Zusammenhang mit dem „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ wird die vorzeitige Stilllegung von Braun- und Steinkohlekraftwerken diskutiert. Der BDI hat die Institute r2b energy consulting und das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) beauftragt, die Auswirkungen zusätzlicher nationaler Klimaschutzanstrengungen abzuschätzen. Die Studie unterstellt, dass dafür die Stilllegung wirtschaftlicher deutscher Kohlekraftwerke mit einer Leistung von insgesamt gut 10 GW Leistung verfügt würde – 6,7 GW Braunkohle und 3,7 GW Steinkohle. Die Untersuchung quantifiziert sowohl die energie- als auch die gesamtwirtschaftlichen Folgen erzwungener Kraftwerksstilllegungen. Dafür wurde ein Strommarktmodell der r2b energy consulting, das partielle Gleichgewichte auf dem Strommarkt mit einem hohen Detaillierungsgrad bestimmt, mit einem volkswirtschaftlichen Gleichgewichtsmodell des HWWI gekoppelt. Die wesentlichen Ergebnisse und Auswirkungen in Kürze:

Der Energiesektor befindet sich im Wandel. Neue Energiepolitik und technische Innovationen bestimmen die Energiezukunft. Für Energieversorger und Verteilnetzbetreiber eröffnen sich ganz neue Herausforderungen und Perspektiven. Als unabhängige Plattform für Entscheider aus Versorgungsunternehmen, Industrie, Forschung und Politik zeigt das am 19. und 20.3.2015 in Zürich stattfindende „Innovationsforum Energie“ aktuelle Trends im Energiesektor auf und gibt einen umfassenden und profunden Überblick zu den strategischen und technischen Herausforderungen im Energiemarkt der Zukunft. Den Teilnehmern werden neue Ideen und innovative Lösungen für die anstehenden Aufgaben vorgestellt. Die Fokusthemen der 5. Jahrestagung sind:

AGEB: Energieverbrauch fällt auf niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung

Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen rechnet damit, dass der inländische Primärenergieverbrauch in diesem Jahr auf den niedrigsten Stand seit der Wiedereinigung fällt. Die traditionelle Herbstprognose der AG Energiebilanzen geht davon aus, dass am Ende des Jahres der Energieverbrauch in Deutschland eine Gesamthöhe von rund 13 100 Petajoule (PJ) beziehungsweise 446,5 Mio. t SKE erreicht und damit um 5 % unter dem Vorjahr liegen wird. Den stärksten Einfluss auf die Verminderung des Energieverbrauchs hat in diesem Jahr die sehr milde Witterung in den Wintermonaten. In die Jahresprognose der AG Energiebilanzen flossen die aktuellen Zahlen zum Energieverbrauch der ersten neun Monate des laufenden Jahres ein. Mit 9 501 PJ beziehungsweise 324,1 Mio. t SKE lag der Primärenergieverbrauch nach drei Quartalen um 6,7 % unter dem Wert des Vorjahreszeitraumes. Analog zur Jahresprognose hatte die milde Witterung den größten Einfluss auf die Verbrauchsentwicklung.

Die Turbulenzen steigen: Europas Energiesysteme befinden sich bereits seit längerem im Wandel, das Tempo der Veränderung ist in den letzten Jahren allerdings drastisch gestiegen. Der Ausbau speziell der variablen erneuerbaren Energien wie Wind und PV und die Einbindung konventioneller Kraftwerke sind ein europaweit heiß diskutiertes Thema mit unterschiedlichen länderspezifischen Konsequenzen, z. B. in Bezug auf Kapazitätszahlungen. Smart Grids, neue Mobilitätskonzepte, Energieeffizienz und vernetzte Gebäude sowie Klima- und Energiepolitik stellen die Akteure vor weitere neue Herausforderungen hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Leistbarkeit und Nachhaltigkeit. Müssen daher die Energiesysteme der Zukunft revolutionär anders sein oder ist eine evolutionäre Weiterentwicklung auf dem derzeitigen Pfad der bessere Weg?

Gemeinsame IoT-Plattform für das Energiemanagement von Gebäuden

URBANA, seit über 50 Jahren Energiedienstleister für Wohnungswirtschaft, Gewerbe und Industrie, realisiert zusammen mit der QSC Tochtergesellschaft Q-loud eine Plattform für intelligentes Energiemanagement von Gebäuden.

Die Dresdner sunfire GmbH hat am 14.11.2014 eine weltweit einzigartige Demonstrationsanlage für Power-to-Liquids (PtL) offiziell eingeweiht und diese im Beisein von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka, Bilfinger-Vorstand Pieter Koolen sowie weiterer hochrangiger Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft der Öffentlichkeit präsentiert.

Energiewende bei europäischen Nachbarn weitgehend unbekannt

Eine von der BP Europa SE initiierte repräsentative Umfrage in Frankreich, den Niederlanden, Dänemark, Polen und der Schweiz liefert Ergebnisse über die Wahrnehmung der Energiewende bei unseren europäischen Nachbarn.

Im Saarland wird seit Mitte November eine innovative und kostengünstige Lade-Infrastruktur für Elektroautos erprobt – mit mobilen Zählern und einfachen Systemsteckdosen statt teurer Ladestationen.

Schutz gegen Cyberangriffe gewinnt zunehmend an Bedeutung

Öffentliche Energie-Versorgungsnetze geraten zunehmend in das Visier von Hackern. Angriffe auf Stadtwerke und Energieversorger erfolgen dabei nicht immer unmittelbar auf das Prozesssteuerungs-Netzwerk selbst. Auch über die verbundenen Büronetzwerke können Systemkomponenten, beispielsweise Windräder, manipuliert und beschädigt werden.

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