Dienstag, 23. Mai 2017
-   Meldungen

Die Potsdamer natGAS AG konnte 2013 mit der Belieferung und dem Handel von Erdgas ein Plus von 60 % im Vergleich zum Vorjahr erreichen. Auch das Stromgeschäft ist erfolgreich gestartet. Darüber hinaus wurde das Geschäft mit Energiedienstleistungen systematisch ausgebaut.

Mit drei Stadtwerke-Partnern geht utilicount den nächsten Schritt in der Smart Metering-Welt. Durch den Einsatz von intelligenten Messsystemen zur Steuerung von EEG-Anlagen kombinieren die beteiligten Partner zwei gesetzliche Anforderungen in einem Produkt.

Sechs BHKW im Betrieb genommen

Insgesamt sechs Biomethan-Blockheizkraftwerke (BHKW) hat die STEAG New Energies GmbH seit Ende Oktober 2013 in Betrieb genommen. Sie liefern zusammen eine elektrische Leistung von 10 MW und dienen an ihren Standorten zur umweltfreundlichen Fernwärmeversorgung.

Die EU könnte ein ehrgeiziges Klimaziel erreichen, wenn sie moderate Kosten akzeptieren würde. Eine Hochsetzung der Treibhausgasminderungsziele von den bisher geplanten 20 % auf 40 % bis 2030 würde zusätzliche Kosten von wahrscheinlich weniger als 0,7 % der Wirtschaftskraft verursachen.

Plattform für Pumpspeicherwerke gegründet

Bisher gibt es noch keine konkreten Lösungsvorschläge, wie Pumpspeicherwerke (PSW) in das Energiesystem integriert werden können. Mit Gründung der Plattform „Pumpspeicherwerke – Partner der Energiewende“ schafft die Deutsche Energie-Agentur (dena) Abhilfe.

Die Ausschreibung für Primärregelleistung wird seit Januar 2014 von den deutschen Übertragungsnetzbetreibern 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW, der Schweizer Swissgrid und der niederländischen TenneT TSO B. V. erstmals gemeinsam durchgeführt.

Meldepflichten in Servicehände

Spätestens Ende 2014 müssen Energieversorger und definierte energieerzeugende Unternehmen und Einrichtungen alle Handelsgeschäfte auf Basis konkreter Vorgaben an die EU-Instanzen melden. Professionelle externe Services sind eine erfolgversprechende Option, um die rechtlichen Regelungen bedarfsgerecht zu erfüllen.

Die zunehmende Verbreitung der Stromeigenerzeugung führt zu Umsatzeinbußen bei klassischen Stromversorgern. Der Branche bieten sich unterschiedliche Handlungsoptionen, eine Positionierung als System-Lösungsanbieter für Großkunden dezentraler Energieangebote wird insgesamt favorisiert.

Studie: Energiebewusstes Handeln

Es sind vor allem die großen (vier oder mehr Personen) und einkommensstarken Haushalte in Deutschland, die Öko- und eigenproduzierte Energie nutzen. Energiesparmaßnahmen hingegen sind in der gesamten Bevölkerung weit verbreitet, wie das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag von E wie Einfach herausfand.

Die Frage nach möglichen Engpässen bei der Ölversorgung wird weltweit im Energiesektor diskutiert. Das Thema bestimmt Grundsatzentscheidungen nicht nur in der Ölindustrie, sondern in der globalen Wirtschaft insgesamt. Roland Berger Strategy Consultants hat daher in der Studie „Are we running out of oil?“ die aktuelle Lage auf dem weltweiten Erdölmarkt analysiert. Die Kernbotschaft der Untersuchung: Versorgungsengpässe sind aufgrund zunehmender Ölreserven nicht zu erwarten. Gleichzeitig bleibt Öl als Energieträger für die EU-Staaten von entscheidender Bedeutung, um die Versorgungsicherheit zu gewährleisten. Doch der Ölpreis wird in den kommenden Jahren voraussichtlich die Marke von 70 US$/bbl. allenfalls kurzfristig unterschreiten.

Studie: Nachhaltigkeitsberichterstattung hat sich weltweit durchgesetzt

Die Berichterstattung über Nachhaltigkeit hat sich bei Unternehmen in aller Welt durchgesetzt. Fast drei Viertel aller Unternehmen weltweit berichten heute bereits über ihr Nachhaltigkeitsengagement (71 %). Das hat eine Studie des Beratungsunternehmens KPMG ergeben, bei der die Berichterstattung der jeweils 100 umsatzstärksten Unternehmen in 41 Ländern untersucht wurde. Seit der letzten Umfrage vor zwei Jahren ist der Anteil der über Nachhaltigkeit Bericht erstattenden Unternehmen um sieben Prozentpunkte gestiegen.

Der Markt für Smart Home befindet sich in der Wachstumsphase; darin sind sich die befragten Experten dieser Studie einig. Aktuell werden ungefähr 2 % der Neubauten mit Smart-Home-Technologien ausgestattet – Tendenz steigend. Allerdings ist die Gesamtnachfrage nach Smart Home-Produkten bisher noch gering. Es fehlen verbindliche Standards und Schnittstellen und oft ist den potenziellen Anwendern der Nutzen der Technologien nicht ausreichend bekannt. Die Studie „Smart Home 2.0 (2. Auflage)“ des Trendforschungsunternehmens trend:research analysiert auf der Basis eines ausführlichen Desk Research und eines umfangreichen Field Research mit insgesamt 80 Experteninterviews die rechtlichen, wirtschaftlichen sowie technischen Rahmenbedingungen im Markt für Smart Home. Zudem werden die Entwicklungstrends aufgezeigt und mithilfe von Szenarien die Marktentwicklung bis zum Jahr 2020 prognostiziert.

Treffpunkt Netze 2014 – Netze und Märkte im Wandel

Mit Beginn der neuen Legislaturperiode ist die Diskussion über die weitere Ausgestaltung der Energiewende unter neuen Vorzeichen ins Zentrum politischer und öffentlicher Debatten gerückt. Zu Recht wird die Notwendigkeit der Anpassung von Marktstrukturen in der Politik, der Gesellschaft und innerhalb der Netzwirtschaft mit hoher Intensität diskutiert. Mit Blick auf die Energienetze zeigen die entsprechenden Dialoge zentrale Herausforderungen auf, welche im Rahmen eines neuen Marktdesigns angegangen werden müssen.

Der Energieverbrauch in Deutschland liegt 2013 voraussichtlich um etwa 2,6 % über dem Niveau des Vorjahres. Insgesamt wurden nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) 14 005 Petajoule (PJ) oder 477,7 Mio. Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) Energie verbraucht.

Smart Renewables 2014

Der Umbau der deutschen Energieversorgung schreitet voran. Mit zunehmendem Anteil erneuerbarer Energien am Strommix wachsen auch die Herausforderungen. Jetzt kommt es darauf an, den Rollentausch von einer auf konventionellen Energieträgern hin zu einer auf Erneuerbaren basierenden Energieversorgung zu vollziehen. Das bedeutet: Zukünftig müssen die Erneuerbaren für eine bezahlbare und sichere Energieversorgung sorgen. Wie das gelingen kann und an welchen Stellschrauben jetzt gedreht werden muss – diese und andere Fragen wird auf der Smart Renewables 2014 vom 25.–26.2.2014 in Berlin diskutiert. Unter dem Motto lautet „Rollentausch: Wie können die Erneuerbaren Energien die Energieversorgung sicherstellen?“ werden folgende Fragen im Mittelpunkt stehen:

Deutschlands größte Job- und Bildungsmesse für erneuerbare Energien lädt für den 21. und 22.3.2014 erneut zum Branchentreff nach Oldenburg ein. Im fünften Messejahr präsentiert sich die zukunftsenergien nordwest 2014 in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg auf einer Ausstellungsfläche von rd. 4 000 m2. Erwartet werden bis zu 100 Aussteller, rd. 4 500 Besucher/innen sowie über 500 Stellenangebote.

11. Baden-Badener Energiegespräche – Deutscher Energiemarkt im Umbruch

Seit Beginn der Umsetzung der beschleunigten Energiewende im Sommer 2011 ist einiges aus dem Ruder gelaufen. Das gilt insbesondere für die Kosten des Ausbaus der erneuerbaren Stromerzeugung, die rahmenbedingte fatale Lage der konventionellen Erzeugung sowie die mangelnde Europaorientierung.

Die vollständig aktualisierte Neuauflage, erstmals als Jahrbuch herausgegeben, vermittelt einen geschlossenen Überblick über den Energiemarkt der Bundesrepublik Deutschland. Im Zentrum stehen die Nachfrage- und Angebotsstrukturen auf den Märkten für Mineralöl, Braunkohle, Steinkohle, Erdgas und Elektrizität. Den erneuerbaren Energien ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Mechanismen der Preisbildung für Öl, Kohle, Erdgas und Elektrizität. Die Entwicklung des Energiebedarfs wird – differenziert nach den Sektoren Industrie, Verkehr, Haushalte und Gewerbe/Handel/Dienstleistungen – analysiert. Die internationalen Klimaschutzvereinbarungen werden ebenso behandelt wie der rechtliche Handlungsrahmen auf europäischer Ebene und die Umsetzung des Treibhausgas-Emissionshandels in Deutschland. Mit einer Darstellung aktueller Prognosen und Szenarien werden mögliche Perspektiven des deutschen Energiemarkts aufgezeigt. Weiterhin geht das Buch auf die energiepolitischen Rahmenbedingungen in Deutschland ein.

Energy Storage Europe – Internationale Konferenz & Fachausstellung

Der Schwerpunkt der Konferenzmesse „Energy Storage Europe 2014“ liegt auf der konkreten Vermarktung von Speichern („Deal Making“). Ein weiterer Fokus sind Energiespeicherlösungen im Zusammenhang mit der Entwicklung der Energiebranche in Europa. 2014 werden mehr als 800 Teilnehmer erwartet, die zudem über politische Rahmenbedingungen und Rentabilität von Energiespeicherlösungen sowie neue innovative Finanzierungsmechanismen diskutieren.

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