Mittwoch, 29. März 2017
-   Meldungen

Die vom Übertragungsnetzbetreiber TenneT inzwischen fertiggestellten Kapazitäten zur Übertragung von Offshore-Windenergie aus der Nordsee an Land liegen bei durchschnittlich 96,4 %. Sie übertreffen damit deutlich die gesetzliche Anforderung an die durchschnittliche Mindestverfügbarkeit von 92,3 %. In einer von TenneT aktuell vorgenommenen Zwischenbilanz wurden die Daten von Januar bis August 2015 analysiert.

E.ON hat den Bau eines weiteren Solarprojekts im industriellen Maßstab in den USA bekanntgegeben. Für das Photovoltaik-Kraftwerk Maricopa West im kalifornischen Kern County wurde jetzt mit den Erdarbeiten begonnen.

Neue Kommunikationslösung für das Internet der Dinge

RWE hat mit Lemonbeat ein neues Kommunikationsprotokoll entwickelt, das den Herausforderungen des Internets der Dinge gerecht wird. Teil der Lösung ist der neue Sprachstandard „Lemonbeat Smart Device Language“. Sehr kompakt und gleichzeitig flexibel erweiterbar lässt er sich sowohl für einfache Geräte als auch für komplexe Maschinen nutzen.

Die Wilken Corporate Group und die co.met GmbH haben ihre bestehende Partnerschaft erweitert und präzisiert. Damit sind die Unternehmen in der Lage, ihren Stadtwerkekunden für die Branchenpakete ENER:GY und NTS.suite eine Komplettlösung für Smart Metering inklusive der Smart Meter Gateway Administration anzubieten.

Power-to-Gas-Anlage mit höchstem Nutzungsgrad in Betrieb

RWE hat in Ibbenbühren eine hochmoderne Power-to-Gas-Anlage in Betrieb genommen. Sie ist Teil einer erstmalig verwendeten Systemlösung, die die örtliche Strom-, Erdgas- und Fernwärmeversorgung effizient miteinander verknüpft.

Fernwärme gilt als wichtiger Baustein, um den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase zu reduzieren. Daher fördert das Land NRW die Investition der RheinEnergie AG in den Ausbau der Fernwärme.

Steuerbox für das intelligente Stromnetz

Die devolo AG hat die Entwicklung einer Steuerbox für den Energiemarkt gestartet. Ziel ist es, eine Gesamtlösung aus Steuerbox und Backend-Software anzubieten, die das Einspeise- und Lastmanagement im intelligenten Netz ermöglicht.

Alstom wurde vom österreichischen Energieversorger Illwerke AG mit der Lieferung, Installation und Inbetriebnahme einer gasisolierten Schaltanlage (GIS) zum Einsatz im Pumpspeicherkraftwerk Obervermuntwerk II beauftragt.

Koordinierte Testphase für intelligente Messsysteme gestartet

Um frühzeitig Probleme des Rollouts intelligenter Zähler und Messsysteme zu erkennen und zu beheben, ist am 17.9.2015 ein umfassender Praxistest gestartet, zu dem Stadtwerkekunden ausdrücklich eingeladen sind.

Die Stadtwerke Düsseldorf, Rheinwohnungsbau und die Landeshauptstadt Düsseldorf kooperieren in einem Forschungsprojekt, das Solarwärme für das Düsseldorfer Fernwärmenetz bereitstellt.

Integration erneuerbarer Energien lässt Markt für netzgekoppelte Großspeicher wachsen

Innovative Produktlösungen und neue Fertigungskapazitäten lassen den Markt für netzgekoppelte Batteriespeicherkraftwerke rasant wachsen. Die Vermarktung von netzgekoppelten Kraftwerksspeichern wird sich ab 2017 beschleunigen und enorme Chancen für Unternehmen schaffen, die über die technologischen Fähigkeiten verfügen, um im Wettbewerb bestehen zu können.

Das 2009 mit dem Ziel gestartete Programm „Power Plant Optimisation Component“ hat einen entscheidenden Beitrag geleistet, den Brennstoffverbrauch und die Emissionen in Indien zu reduzieren. Als Berater und Effizienzdienstleister war die STEAG wesentlich beteiligt.

Marktdurchdringung ist weltweit weiterhin verhalten

Der Marktanteil von Elektrofahrzeugen in den sieben führenden Automobilnationen Deutschland, Frankreich, Italien, USA, Japan, China und Südkorea verharrt weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Mitverantwortlich dafür ist neben der unzureichenden Batteriereichweite vor allem der Mangel an geeigneten Vertriebskonzepten, um die Kunden vom Kauf zu überzeugen.

Am 1.9.2015 wurde der Trianel Windpark Borkum in Betrieb genommen. An ihm sind 33 Stadtwerke beteiligt, die Verantwortung für den Klimaschutz zeigen und in die Energieversorgung von morgen investieren.

Kooperationsmöglichkeiten für Stadtwerke

Der zukünftige Rechtsrahmen zur Einführung von Messsystemen wird zunehmend klarer. Schlüssel zu einer wirtschaftlichen Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben können Kooperationen zwischen Versorgern sein.

Die Institute der „Deutschen Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse“ bieten Energietechnik-Innovationen, die sich insbesondere an mittelständische Unternehmen richten.

Innovative Energiekonzepte für Industriebetriebe

Auf zukunftsorientierte Energieversorgung in Unternehmen spezialisierte Ingenieurdienstleister erlauben Industriebetrieben, optimierte Energiebedarfsprofile zu realisieren.

Das umfangreiche Kongressprogramm der RENEXPO HYDRO bietet in Salzburg vom 26.–28.11.2015 mit elf Konferenzen und Seminaren von der Kleinstwasserkraft bis zur Pumpspeicherung eine noch nie erreichte Informationsdichte. Von der Technik über die Ökologie bis zur Wirtschaftlichkeit und zur Finanzierung spannt sich der Informationszyklus für den Besucher. Auch der Grüne Strom aus der Steckdose wird mehrfach auf der Messe angeboten und seine Direktkäufer und Verkäufer unter den Messebesuchern finden. Jeder Wasserkraftwerksbesitzer, der die Messe besucht, ist auch potenzieller Grünstromverkäufer am Strommarkt. Neben dem Kongressprogramm bietet die RENEXPO HYDRO auch eine umfassende Fachmesse für gewässerverträgliche Wasserkraft. Mehr als 80 Aussteller aus acht EU-Ländern sowie aus der Schweiz sind bereits jetzt schon angemeldet und werden ihre technische sowie ökologische Kompetenz zur umweltverträglichen Stromerzeugung präsentieren. Erwartet werden deutlich mehr als 100 Aussteller.

Fachtagung Messwesen 2015

Der Countdown läuft: Die Bundesregierung will noch in diesem Herbst ein Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende verabschieden. Hierin sind die Regelungen zum zukünftigen Messstellenbetrieb, zur Datenkommunikation und zum Rollout enthalten. Das intelligente Messwesen wird damit weiter konkretisiert und im Detail planbar. Umso wichtiger ist es für die Unternehmen, sich mit den neuen Vorgaben auseinanderzusetzen und sich auf die erste Rolloutphase vorzubereiten.

Von Anfang an standen Stadtwerke im Fokus der Energiewende und befinden sich nun mitten in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Daraus ergeben sich Risiken und Chancen, denn im derzeitigen Marktdesign wird es immer schwieriger, sich allein auf das Standbein Stromerzeugung gestützt am Markt zu behaupten. Daher sind die Information und die Diskussion über das geplante Strommarktdesign unabdingbar.

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