Mittwoch, 13. Dezember 2017
-   Meldungen

ABB, die Robert Bosch GmbH und Cisco Systems Inc. haben am 30.3.2015 die Gründung des international tätigen Gemeinschaftsunternehmens mozaiq operations GmbH bestätigt, das eine offene Softwareplattform für das „Smart Home“ entwickeln und betreiben soll.

Enercon entwickelt eine neue Windenergieanlagen-Plattform im 4-MW-Segment. Erster Anlagentyp aus der Plattform ist die neue E–126 EP4 für mittlere Windstandorte (Windklasse IEC IIA) mit 4,2 MW Nennleistung und einem Rotordurchmesser von 127 m. Die Installation des EP4-Prototypen ist für Ende 2015 geplant, die Markteinführung erfolgt 2016. Weitere Anlagenvarianten für Schwach- und Starkwindstandorte werden zu späteren Zeitpunkten folgen.

Pilotprojekt Virtueller Stromspeicher in Biberach gestartet

Am 20.3.2015 hat Dr. Nils Schmid, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg, den Virtuellen Stromspeicher in Biberach an der Riß feierlich übergeben. Auf dem Gelände der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg wurden in den letzten zehn Monaten die Wärmeerzeugungsanlagen grundlegend modernisiert. Erstmals wurde dabei das Prinzip des Virtuellen Stromspeichers praktisch umgesetzt.

Eine Effizienzsteigerung von bis zu 25 %, eine deutliche Einsparung von CO2-Emissionen sowie eine Erhöhung der Produktionskapazitäten auf Kundenseite: Das sind die Ergebnisse einer Erweiterung des bestehenden Heizkraftwerkes der Dold Holzwerke am Standort Buchenbach. Nach nur fünfmonatiger Bauzeit konnte dort eine neue Rauchgaskondensationsanlage in Betrieb genommen werden.

Mobiler Kundenservice mit den Fingerspitzen

Die mobileX AG hat auf der Hannover Messe 2015 die Version 4.1 ihrer Mobile Workforce Management-Suite präsentiert. Mithilfe der neuen Version können technische Außendienstmitarbeiter mobileX-MIP for Field Service auch im Touch-Modus auf ihren mobilen Windows-Geräten nutzen. Der Windows Client wurde dafür komplett überarbeitet.

Seit dem 9.4.2015 schreiben die Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz und Österreich erstmals gemeinsam ihren Bedarf an Primärregelleistung aus. Damit wird der größte einheitliche Markt für Primärregelreserven in Europa mit insgesamt 783 MW ausgeschriebener Leistung geschaffen.

Wissenschaftsministerium lobt Forschungspreis Wasserstoff aus

Erstmals lobt das Wissenschaftsministerium den „Forschungspreis Wasserstoff.NRW“ aus. Der Wettbewerb, der von der EnergieAgentur.NRW durchgeführt wird, richtet sich an den wissenschaftlichen Nachwuchs der Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen. Prämiert werden die besten Abschlussarbeiten im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.

Die von der Berliner Beratungsgesellschaft enervis initiierte Windenergieplattform für Stadtwerke (WPS) hat sich nach ihrer Gründung vor einem Jahr erfolgreich etabliert. Im vergangenen Jahr konnten mit aktuellen Themen und Analysen, z. B. zu den Auswirkungen des EEG 2014, der Bewertung von Windgutachten, Berichten zu Betriebserfahrungen sowie der regionalen Vermarktung von Windstrom, inhaltliche Akzente gesetzt werden. Mit diesen Themen hat die Plattform weitere Mitglieder gewonnen.

Hohe Akzeptanz für Braunkohle als Brückentechnologie

Eine deutliche Mehrheit von 60 % aller Deutschen akzeptiert Kohlekraft als Brückentechnologie zur Gewährleistung einer preis- und versorgungssicheren Energieversorgung. Mehr als 40 % der Befragten halten Kohlenkraftwerke auch auf längere Sicht für die deutsche Stromversorgung für unverzichtbar. Diese hohe Zustimmung ergibt sich aus einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts EMNID im Auftrag des Deutschen Energierohstoff-Zentrums Ende 2014.

Mit der derzeit laufenden Markteinführung von Brennstoffzellen-Autos steigt der Bedarf an Tests weltweit und damit die Nachfrage nach unabhängigen Testeinrichtungen. Im Fokus steht das elektrische Verhalten der Brennstoffzelle unter dynamischen Belastungszuständen, wie sie im täglichen Fahrzyklus auftreten können. Ein Belastungstest der besonderen Art ist jetzt dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) gelungen.

Neuartiges Wärmespeicherkonzept

Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart haben mit „CellFlux“ ein neuartiges Wärmespeicherkonzept entwickelt. Es verspricht, Wärme aus Industrie- und Kraftwerksprozessen wesentlich preiswerter als bisher und mit großer Flexibilität bei Temperatur, Speichermedium und Leistung zu speichern. Vorteil der neuen Methode soll sein, die eingespeicherte Wärme bei Bedarf wieder in den Prozess einbringen zu können, Schwankungen im Wärmefluss auszugleichen oder anderen Abnehmern zur Verfügung zu stellen.

Eine aktuelle Umfrage von PwC offenbart, dass 40 % aller Deutschen mit den Strompreisen unzufrieden sind. Dies ist auch mehrheitlich der Grund für den Wechsel des Stromanbieters – lediglich 17 % der Befragten wechselt, um Ökostrom zu beziehen. Während die Wechselbereitschaft bei jüngeren Menschen ausgeprägter ist, sind Smarte Technologien in der Breite mehrheitlich noch unbekannt.

Unzufriedenheit bei Strompreisen wächst

Eine aktuelle Umfrage von PwC offenbart, dass 40 % aller Deutschen mit den Strompreisen unzufrieden sind. Dies ist auch mehrheitlich der Grund für den Wechsel des Stromanbieters – lediglich 17 % der Befragten wechselt, um Ökostrom zu beziehen. Während die Wechselbereitschaft bei jüngeren Menschen ausgeprägter ist, sind Smarte Technologien in der Breite mehrheitlich noch unbekannt.

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat kürzlich Pläne für eine Sonderabgabe auf die Verstromung von Kohle vorgelegt. Eine Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsinstituts (HWWI) kommt zu dem Ergebnis, dass daraus Arbeitsplatzverluste i. H. v. 40 000 Stellen allein in der Braunkohlenindustrie zu befürchten sind.

Plädoyer für eine europäische Integration der Energiewende

Eine wirksame Klimaschutzpolitik kann nur gelingen, wenn ausreichend viele Staaten ihren Treibhausgasausstoß reduzieren. Ziel sollte daher eine europäisch abgestimmte Energie- und Klimapolitik sein, die als international anschlussfähiges Modell dienen kann. Voraussetzung dazu wäre die stärkere Verzahnung der deutschen Energiewendepolitik mit den europäischen Ansätzen, so die Forderung von drei führenden deutschen Forschungseinrichtungen.

Das Thema „Energie“ nimmt mehr und mehr Raum in der öffentlichen Debatte ein. Entsprechend rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie im Bildungskontext Energiethemen, Nachhaltigkeit und Klimaschutz vermittelt werden können. Eine Reihe mit aktuellen Neuerscheinungen widmet sich diesen Schüsselthemen.

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