Sonntag, 20. August 2017
-   Meldungen

Wintershall hatte im Jahr 2013 vor der Küste Katars einen Erdgasfund („Al Radeef“) gemacht und eine Konzession zur Entwicklung dieses Fundes erworben. Das Unternehmen stellt jedoch seine Aktivitäten in Katar ein und hat die Konzession (Block 4 North) in der Nähe des North Field vor der katarischen Küste zum 25.5.2015 zurückgegeben. Das Büro der Wintershall in Doha wird geschlossen.

Alstom wurde im Sommer 2014 von der WSW Energie und Wasser AG mit der Applikation der erosionsresistenten Schutzbeschichtung AmStar 888 im Dampferzeuger des Heizkraftwerks (HKW) Wuppertal-Elberfeld beauftragt. Nach einer vereinbarten Betriebszeit von sechs Monaten bzw. rd. 4 500 Betriebsstunden wurde der Kessel geplant abgestellt, sodass die gesamte Oberfläche optisch und messtechnisch von einem unabhängigen Gutachter geprüft werden konnte.

Neues Vertriebsprofil

Die GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS) schärft ihr Vertriebsprofil, verstärkt den Dienstleistungsgedanken und verschlankt gleichzeitig die Organisation. Nach dem EnBW-Erwerb der ehemaligen Eni-Geschäftsanteile agiert GVS weiterhin eigenständig.

Im Zuge des Austauschs früherer Sende- und Empfangsgeräte wurde im Umspannwerk Britz eine funkbasierte Lösung als Pilotprojekt umgesetzt. Sie spart Kosten und ist effizienter sowie sicherer als die alte Rundsteuer-Lösung.

Unterstützung bei Energieaudits

Große Unternehmen sind im Rahmen des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G) verpflichtet, Energieaudits durchzuführen. Die Portallösungen von Voltaris sind ein wesentlicher Teil der dafür erforderlichen Energiemanagementsysteme.

E.ON hat im Zuge der Neuaufstellung des Konzerns zentrale Struktur- und Personalentscheidungen getroffen. Mit neuen Führungsstrukturen sollen die strategischen Herausforderungen angegangen werden.

Neuer Hybridspeicher mit besonders hoher Lebensdauer

Der Energiespeicherhersteller ASD Automatic Storage Device stellt auf der Intersolar 2015 einen weiterentwickelten Hybridspeicher vor, der seit kurzem in Serie produziert wird. Er zeichnet sich durch eine besonders hohe Lebensdauer aus, die durch eine eigens entwickelte Software mit integrierter Degradationskompensation erreicht wird.

Der politisch angestrebte Umbau des Energiesystems der Schweiz kann nur gelingen, wenn er auf dem gefestigten Fundament der Wasserkraft aufbaut. Daher argumentiert der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) für die Erhaltung der Substanz der heimischen Energiegewinnung.

Strompreise in der Grundversorgung erstmals seit Jahren leicht gesunken

Zum ersten Mal seit über 10 Jahren sinken 2015 die Strom-Grundversorgungspreise im bundesweiten Durchschnitt. Diese Tendenz hat sich seit Jahresbeginn verfestigt.

Solarstrom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage ist rund halb so teuer wie Strom vom Energieversorger. Für Hauseigentümer lohnt es sich daher finanziell, mehr davon zu verbrauchen. Ein Mittel dazu sind Batteriespeicher.

Kundenbeziehungen optimieren

Ein modernes Customer Relationship Management (CRM) ist bei vielen Energieversorgern noch immer eine Seltenheit. Kostengünstige Varianten, die auf ein schon implementiertes SAP aufsetzen, ebnen den Weg.

Eine ausgefeilte Prozesskostenanalyse erlaubt nicht nur die laufende Optimierung eines Betriebs, sondern hat auch Vorteile für die Kalkulation der Netznutzungsentgelte. Aktuell ist die Realisierung einer entsprechenden IT-Lösung sogar anrechenbar.

Energieforschungsbericht 2015 vorgelegt

Der am 6.5.2015 von Sigmar Gabriel vorgelegte und vom Bundeskabinett beschlossene Bundesbericht Energieforschung 2015 gibt ein detaillierten Überblick über die aktuelle öffentliche Energieforschungsförderung. Betont wird der Stellenwert der Energieforschung als strategisches Element der Energiepolitik auf Ebene der Bundesregierung, der -länder und der EU.

Als Hocheffizienztechnologie leistet die KWK schon heute einen unverzichtbaren Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz in Deutschland. Vielfach ermöglicht jedoch erst die Infrastruktur der Wärmeverteilung (Fernwärme) die sinnvolle Einbindung von KWK und erneuerbaren Energien in die Wärmeversorgung von Städten. Darüber hinaus tragen sie heute und in Zukunft zu einem Mehr an Flexibilität und Versorgungssicherheit bei. Denn im Zusammenspiel von KWK-Anlage, Wärmenetz und Wärmespeicher ist das System sowohl für den Strom- als auch den Wärmemarkt smart, zukunftssicher und gesellschaftlich akzeptiert.

VKU-Stadtwerkekongress 2015: Stadtwerke – Motor für Wettbewerb und Innovation

Die Energiewende, die unsicheren Rahmenbedingungen für Energieversorger und die Auswirkungen des demografischen Wandels in Deutschland beeinflussen die Marktbedingungen der Energiewirtschaft in hohem Maße. Die zunehmende Digitalisierung verändert die Geschäftsmodelle, Prozesse und Strukturen der Unternehmen und forciert die Entwicklung hin zu einem Dienstleistungsmarkt. Die Anforderungen der Regulierungsinstitutionen an die Energieversorger werden ebenfalls immer komplexer. Gleichzeitig verlangt die durch schwankende Einspeisungen erhöhte Volatilität in den Netzen immer anspruchsvollere Maßnahmen zur Sicherung der Netzstabilität. Die gesamte Branche befindet sich in einem grundlegenden Strukturwandel.

Die Rentabilität deutscher Energie- und Versorgungsunternehmen hat sich 2013 insgesamt stabilisiert: Die EBITDA-Marge (der Gewinn vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern im Verhältnis zum Nettoumsatz) ist von 12,8 % im Jahr 2012 auf 13 % im Jahr 2013 leicht gestiegen. Damit ist der Abwärtstrend der Vorjahre gestoppt – die Marge sank von 15,2 % in 2010 kontinuierlich auf 12,8 % in 2012. Die Finanzkennzahlen der Energieversorger liegen im Jahr 2013 im Branchendurchschnitt innerhalb der Richtwerte, jedoch ist eine deutliche Spreizung erkennbar: Bei einem Viertel der Unternehmen liegen sie bereits im kritischen Bereich. Dies betrifft vor allem den dynamischen Verschuldungsgrad und die Verbindlichkeitenquote.

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