Montag, 26. Juni 2017
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Die Mehr-/Mindermengenabrechnung (MMMA) für Standard-Last-Profil (SLP)-Kunden ist ein wichtiger Prozess im Energiedatenmanagement, der die bilanzierten Energiemengen den tatsächlich abgerechneten Entnahme- und Einspeisemengen gegenüberstellt. Voltaris hat bereits jetzt die notwendigen Vorbereitungen zur Anpassung der Kundensysteme getroffen, um fristgerecht passgenaue Lösungen anbieten zu können.

Seit Juni können die Mieter von 296 Wohneinheiten des Berliner Wohnunternehmens Gewobag neben der Wärme nun auch Strom direkt aus dem eigenen Quartier beziehen. Das auf Kraft-Wärme-Kopplung basierende Projekt ist bereits das zweite, welches die Kooperationspartner erfolgreich abgeschlossen haben.

Energiekaufhaus als Marketinginnovation

Wer hat gesagt, dass der Besuch beim Energieversorger langweilig sein muss? Die EWR, ein Unternehmen der Stadt Worms und der RWE, geht im Marketing völlig neue Wege: Das „Mainzer Energiekaufhaus“ setzt Maßstäbe, indem es unterschiedliche Aspekte des Produkts Strom erlebbar präsentiert, und ist damit bundesweit das erste seiner Art.

Am Rande des EU-Energieministerrates in Luxemburg wurde am 8.6.2015 auf Initiative Deutschlands von zwölf Ländern eine gemeinsame Erklärung zum Strommarkt unterzeichnet, welche der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) im Grundsatz lobte. Er sieht weitere Schritte in Richtung eines EU-Binnenmarktes jedoch als dringend geboten an.

Neuer Studiengang eingerichtet

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und aktuelles Forschungswissen in die relativ neue Windenergie-Branche zu bringen, hat die Fraunhofer Academy gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES und der Universität Kassel den neuen, internationalen Studiengang „Online M.Sc. Wind Energy Systems“ entwickelt, der im Oktober erstmalig startet.

Auf der Intersolar Europe in München stellte der Speicherhersteller ASD Automatic Storage Device den ersten Energiespeicher vor, der Batteriezellen parallel statt in Reihe schaltet. Eine elektronische Zellsteuerung erhöht die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer des Speichers signifikant und ermöglicht eine deutlich preiswertere Produktion von Batteriezellen und Speichern weltweit.

Organische Solarzelle aus MOF

Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben ein neuartiges Material entwickelt, das sich für die Photovoltaik eignet. Erstmals wurde auf der Basis von metall-organischen Gerüstverbindungen (MOF) eine funktionsfähige, aus einer einzelnen Komponente bestehende organische Solarzelle hergestellt.

Mit der Bereitstellung einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage für den Erdgaskavernenspeicher der astora GmbH in Jemgum hat die Max Streicher Anlagentechnik GmbH eine technische Lösung realisiert, die durch Mikrogasturbinen eine sehr viel effizientere Nutzung der betrieblich anfallenden Restgasmengen ermöglicht. Die Anlage wird seit Mitte April im Probebetrieb getestet.

Verbraucher profitieren vom Wettbewerb

Der Wettbewerb um private Verbraucher drückt den Strompreis für Wechselwillige nach unten. Die Preise der günstigsten verbraucherfreundlichen Stromtarife sind im Laufe der letzten zwölf Monate um über 6 % gesunken, wie eine Preisanalyse des Verbraucherportals Verivox ergab.

Auf www.energieszenarien.de stellen Wissenschaftler der TU Dresden die Ergebnisse einer vergleichenden Szenarioanalyse hinsichtlich der Entwicklung der deutschen Stromversorgung bis 2030 vor und laden gleichzeitig zur Bewertung von politischen Handlungsoptionen ein.

Stadtwerke Düsseldorf: Fortschritte beim Fernwärmeausbau

Die Stadtwerke Düsseldorf entwickeln sich weiterhin positiv. Auf Grundlage einer soliden wirtschaftlichen Situation und entlang einer klaren strategischen Ausrichtung gehen die Stadtwerke Düsseldorf den Weg durch die Energiewende: Ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf Planniveau, trotz des milden Winters 2014, und eine weiterhin stabile Kundenbasis prägen dabei das vergangene Geschäftsjahr ebenso wie die Verlängerung der Konzessionsverträge für Strom, Erdgas und Wasser mit der Stadt Düsseldorf. Weitere für die Stadtwerke Düsseldorf zentrale Projekte wie der Ausbau der Düsseldorfer Fernwärme und die abschließenden Arbeiten am neuen Erdgaskraftwerk „Fortuna“ verlaufen planmäßig. Durch den geplanten Fernwärmespeicher am Standort Lausward wird das Düsseldorfer Energiesystem noch effizienter und flexibler werden. Der Speicher mit seinen 35 000 m3 Fassungsvermögen soll Ende 2016 in Betrieb gehen. Ergänzt wird das zukunftsweisende Wärmesystem durch das Angebot an Investoren für die Schaffung von dezentralen Versorgungsnetzen auf Grundlage von erneuerbaren Energien und Blockheizkraftwerken.

Die Energiebranche steht vor tiefgreifenden Veränderungen: Neun von zehn Energieunternehmen in Europa gehen davon aus, dass sich der Markt bis 2030 signifikant verändern wird (weltweit: 70 %). Dass die Marktmodelle bereits heute nicht mehr funktionsfähig und Anpassungen dringend notwendig sind, sagen 39 % der europäischen Versorger und 44 % aller Befragten. Weltweit teilen 29 % der Befragten diese Einschätzung. Zu diesen Ergebnissen kommt der 14th Global Power and Utility Survey, für den PwC 70 Führungskräfte aus 52 Energieunternehmen weltweit befragt hat.

AGEB: Energieverbrauch in Deutschland im ersten Quartal 2015

Der Energieverbrauch in Deutschland lag in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres knapp 5 % höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Für den Zuwachs ist vor allem die gegenüber dem sehr milden Vorjahr deutlich kühlere Witterung verantwortlich. Besonders hohe Zuwächse verzeichneten deshalb Heizenergien wie das Erdgas und das Mineralöl, teilte die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen auf Basis erster Berechnungen mit. Außergewöhnlich hoch lag außerdem der Zuwachs bei der Windenergie. Insgesamt erreichte der Energieverbrauch im ersten Quartal 2015 eine Höhe von 3 700 Petajoule (PJ) beziehungsweise 126,2 Mio. t Steinkohleneinheiten (SKE).

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