Montag, 21. August 2017
-   Meldungen

Nachdem es um die Mehr-/Mindermengenabrechnung (MeMi oder MMMA) Anfang 2015 noch sehr ruhig war, gewinnt die Vorbereitung auf die neuen gesetzlichen Vorgaben jetzt deutlich an Fahrt. Dies bildet sich auch in den IT-Systemen ab. Anders als für die Netzbetreiber liefert SAP aber für Lieferanten kein Add-on zur Mehr-/Mindermengenabrechnung aus. Die Lücke schließt SAP-Schulungspartner Cortility und bietet neben SAP MeMi 2015+ auch ein Add-on für Lieferanten.

Die Stromnetz Berlin GmbH ist eine Kooperation mit der IK Elektronik GmbH, dem Funkdienstleister e*Message W.I.S. Deutschland und Bosch Software Innovations GmbH eingegangen. Im Rahmen eines Pilotprojekts wurde im Umspannwerk Britz die vorhandene Rundsteuertechnik durch eine moderne, funkbasierte Lösung ausgetauscht.

Geschäftsjahr 2014 erfolgreich abgeschlossen

Der Bayerngas-Konzern verzeichnet für das Geschäftsjahr 2014 einen Jahresüberschuss von 22,2 Mio. €, nachdem das Unternehmen 2013 mit einem Minus von 36,1 Mio. € abgeschlossen hatte. Neben Erdgas sollen zukünftig auch Strom und neue Dienstleistungen im Portfolio stehen.

Der Anteil von Alstom am Neubau des Blocks 9 im Mannheimer Steinkohlekraftwerk wurde an die Grosskraftwerk Mannheim AG (GKM) übergeben. Vorausgegangen war der erfolgreiche Abschluss des Probebetriebs, der als Leistungsnachweis für den zuverlässigen Betrieb des neuen Blocks galt. Er befindet sich seit Mai 2015 im Regelbetrieb.

Solidität und der Kurs durch die Energiewende von Darlehensgeber bestätigt

Die Stadtwerke Düsseldorf haben das aktuell positive Umfeld am Banken- und Kapitalmarkt genutzt und ihre Finanzierung neu strukturiert. Die neue Finanzierung hat ein Volumen von 530 Mio. € und wird von ausgewählten Banken, Sparkassen, Pensionskassen und Versicherungen bereitgestellt. Die Laufzeit einiger Darlehen beträgt bis zu 12 Jahre.

Anfang August 2015 hat der ultra-superkritische Kraftwerksblock 6 mit 600 MW im Kraftwerk Šoštanj im Nordosten Sloweniens den kommerziellen Betrieb aufgenommen. Er erzeugt rund ein Drittel des in Slowenien produzierten Stroms, was die Unabhängigkeit der Energieversorgung des Landes sicherstellt.

Rückholung von CO2 aus der Luft rettet die Ozeane nicht

Treibhausgase aus dem Verbrennen von Kohle und Öl führen nicht nur zu einer raschen Erwärmung der Meere, sondern zur Versauerung des Wassers. Deshalb gibt es die Idee, künstlich CO2 aus der Luft zurückzuholen, um die Risiken für das Leben in den Ozeanen zu verringern. Geschieht dies aber zu spät, so nützt es kaum noch etwas, wie eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel auf der Grundlage von Computer-Simulationen zeigt.

Am 3.8.2015 endete die zweite deutsche Ausschreibungsrunde für PV-Freiflächenanlagen. Insgesamt gingen 136 Gebote ein, dabei wurde das Ausschreibungsvolumen mit 150 MW mehr als dreifach überzeichnet.

Offshore-Netzanbindung schreitet voran

Mit dem Ausbau der Netzanbindungskapazitäten auf See geht es weiter zügig voran. Mit der Errichtung der Konverterplattform „DolWin beta“ wurde Anfang August ein großer Schritt für das neunte Netzanschlusssystem in der Nordsee gemacht. Damit werden die Ausbauziele der Bundesregierung frühzeitig erreicht.

Während die Umsätze bei den deutschen Energieversorgen (EVU) inflationsbedingt zurückgehen, verbessert sich die Rohmarge. Insgesamt wird Personal abgebaut und zunehmend Fremdleistung eingekauft.

Power-to-Gas mit großem Netzentlastungspotenzial

Die volatile Einspeisung erneuerbarer Energieträger wird zunehmend zu einer Belastung der Netze. Der netzdienliche Einsatz von Power-to-Gas-Anlagen bietet ein großes Potenzial, das gesamte Verteilungsnetz zu entlasten und damit auch zu einer Verringerung des erforderlichen Stromnetzausbaus beizutragen. Die Technologie der Umwandlung von Ökostrom mittels Elektrolyse in Wasserstoff oder synthetisches Erdgas, das im Erdgasnetz gespeichert werden kann, übernimmt damit eine wichtige Rolle in der Umsetzung der Energiewende.

Energieeffizienz, Energieanwendungen und Energiedienstleistungen sind zentrale Stellhebel, um nationale und europäische Ziele im Rahmen der Energiewende und des Klimaschutzes zu erreichen. Vorgestellt werden im Rahmen des Kongresses Entwicklungen und Strategien sowie praxisnahe Konzepte und Projekte aus der Marktpartnerarbeit.

Energieverbrauch wächst weiter

Der Energieverbrauch in Deutschland ist infolge der deutlich kühleren Witterung gegenüber dem außergewöhnlich milden Vorjahr spürbar angestiegen, vermeldet die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) in ihren aktuellen Energieverbrauchsberechnungen. In den ersten sechs Monaten des aktuellen Jahres lag der Verbrauch knapp 3 % über dem Vorjahreszeitraum. Es ist davon auszugehen, dass der konjunkturelle Einfluss auf den Energieverbrauch insgesamt niedrig war, da sich der Verbrauch nach rechnerischer Bereinigung des Temperatureinflusses kaum verändert hat. Insgesamt erreichte der Energieverbrauch in der ersten Jahreshälfte 2015 eine Höhe von 6 720 Petajoule (PJ) bzw. 229,3 Mio. t SKE. Ohne den verbrauchssteigernden Einfluss der Witterung dürften nach Einschätzung der AG Energiebilanzen die CO2-Emissionen im ersten Halbjahr sogar leicht gesunken sein.

Digitalisierung und Energieeffizienz gelten als die größte aktuelle Herausforderungen der Energiewende. Diese Themen wird der 6. dena-Energieeffizienzkongress angehen, der unter dem Motto „Energiewende: digital, erneuerbar, effizient“ am 16.–17.11.2015 in Berlin veranstaltet wird. Über 700 Entscheider und Experten aus Politik und Wirtschaft werden als Teilnehmer der energiepolitischen Leitveranstaltung erwartet, um über die aktuellen Fragen der Energiewende zu diskutieren.

Wachstumschancen im Energiemarkt

Aktuell sind auf dem Energiemarkt deutliche Umsatz- und Gewinnrückgänge zu verzeichnen. Wie diese aufgefangen werden können, diskutiert der Utility Executive Circle (UTEC) auf seiner am 27.10.2015 in Köln stattfindenden Abendveranstaltung unter dem Titel „Wachstum im Energiemarkt – Umsatz steigern, aber wie?“

Eine von der PricewaterhouseCoopers AG WPG (PwC) durchgeführte Onlinestudie zum Thema „Energieeffizienz im Mittelstand“ erlaubt erste Einblicke in den Stand der Umsetzung von Energieaudits und der Überlegungen zur Energiekostenreduktion in den Unternehmen. Basis der ermittelten Werte ist eine Online-Panel-Befragung mit 200 Teilnehmern. Teilgenommen haben im Erhebungszeitraum März 2015 Geschäftsführer, Inhaber und Vorstände sowie die Leitungsebene (Business Development, Einkauf, Controlling, Produktion, Finanzen sowie kaufmännische Leiter) von Unternehmen ab 50 bis 500 Mio. € Jahresumsatz über alle Branchen hinweg (ausgenommen öffentlicher Dienst).

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