Montag, 27. März 2017
-   Meldungen

RWE ist mit einer installierten Leistung von 2.000 MW einer der größten Onshore-Windpark-Betreiber Europas. Diese Basis soll künftig erweitert werden.

LG Chem wird in den kommenden Monaten sechs Großbatterien-Kraftwerke der STEAG modernisieren. Das weltweit größte ESS-Projekt wird eine Leistung von 140 MW zur Verfügung stellen.

Reduzierte Ausfallzeiten bei HGÜ-Verbindungen

ABB hat einen erfolgreichen Test ihrer innovativen Leistungswiederherstellungstechnologie für Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs (HGÜ)-Verbindungen absolviert.

Der Kölner Handelskonzern REWE Group hat die zügige Einführung eines zentralen Energiemanagementsystems nach DIN ISO 50001 beschlossenen. EHA Energie-Handels-Gesellschaft unterstützt die Umsetzung.

Wachsendes Engagement der ČEZ im Bereich erneuerbarer Energien

Die tschechische ČEZ hat in Deutschland Aquila Capital mandatiert, ein umfangreiches Windenergieportfolio aufzubauen. Damit setzt das Unternehmen sein Engagement im Erneuerbaren-Bereich konsequent fort.

Das Monitoring von geschäftskritischen, Cloud-basierten Energy-Intelligence-Software (EIS)-Plattformen ist ein entscheidender Faktor, um die optimale Leistungsfähigkeit der eigenen betrieblichen Abläufe zu sichern und zugleich dem Kunden einen Mehrwert zu bieten.

Potenzial von Heimspeichern wird unterschätzt

Eine aktuelle Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zeigt, dass intelligente Solarstromspeicher die Kosten des Netzausbaus auf der Verteilnetzebene deutlich reduzieren können.

Seit dem 15.12.2015 ist eine neue Höchstspannungsleitung von Thüringen nach Franken im Teilbetrieb. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur regionalen Versorgungssicherheit Nordbayerns.

AGEB: Energieverbrauch in Deutschland – Daten für das 1.–4. Quartal 2015

Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte 2015 eine Höhe von 13.335 Petajoule (PJ) oder 455,0 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t. SKE). Das entspricht nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 1,3 %. Bereinigt um den Witterungseffekt wäre der Energieverbrauch im vergangenen Jahr um 1,5 bis 2 % gesunken. Ein erheblicher Teil des Verbrauchszuwachses konnte durch erneuerbare Energien und damit ohne höhere Emissionen gedeckt werden. Ferner bremsten der gleich hohe Mineralölverbrauch und der Verbrauchsrückgang der Steinkohle den CO2-Ausstoß. Temperaturbereinigt liegen die CO2- Emissionen um etwa 2 % unter dem Vorjahreswert.

Die Diskussionen anlässlich des Weltklimagipfels in Paris haben es deutlich gezeigt: Die Energiezukunft ist nicht nur eine politische Dauerbaustelle, sondern auch erneut ein brandaktuelles Thema. Forschung und Entwicklung bringen laufend wertvolle und innovative Ideen für eine intelligentere und ressourcenschonendere Energienutzung hervor. Häufig stehen Energieversorgungsunternehmen nun vor der Herausforderung, die mutigen Vorsätze in die Tat umzusetzen. Das ist keine einfache Aufgabe. Die Unternehmen werden sich in Zukunft nicht mehr nur als reine Energieversorger verstehen müssen. Sie haben die Verantwortung einer zentralen Schaltstelle mit immer größer werdendem Dienstleistungscharakter, die sich an die rasant fortschreitenden Veränderungen anpassen muss.

In der Energiewirtschaft übernehmen Finanzchefs verstärkt strategische Aufgaben

Die Rolle des Chief Financial Officer (CFO) verändert sich im Energiesektor stärker als in anderen Branchen. Mit dem Wandel der Energiewirtschaft im Zuge der Digitalisierung und der zunehmenden Bedeutung von erneuerbaren Energien müssen Finanzchefs von Energieunternehmen zusätzliche Aufgaben übernehmen und ein neues Selbstverständnis entwickeln. So ist die Tätigkeit des CFO in Zukunft wesentlich stärker strategisch ausgerichtet, wie eine aktuelle PwC-Studie zeigt. Der Finanzchef eines Energieversorgers gestaltet den Umbruch im Unternehmen aktiv mit. Ihm kommt die zentrale Funktion zu, neue Produkte und Dienstleistungen auf eine finanziell tragfähige Basis zu stellen.

Der vom 1.-.2.3.2016 in Berlin stattfindende Fachkongress der deutschen Netzwirtschaft gibt einen umfassenden Überblick über die Wirkung nationaler und europäischer Energie- und Regulierungspolitik und beleuchtet die prioritären Themen der Branche aus verschiedenen Perspektiven. Zentrale Handlungsfelder für die Energienetze im neu konstituierten Strommarkt 2.0 werden von Experten aus regulatorischer, politischer, technischer und strategischer Perspektive eingeordnet und bewertet.

Studie: Deutschlands Energieversorger werden digital – aber zu langsam

Die Wucht der Digitalisierung hat die EVU erfasst. Sie ist Bedrohung und Chance zugleich – und deshalb neben der Energiewende das Top-Thema der deutschen Energiewirtschaft. Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hat knapp 120 deutsche EVU zu ihrem Grad der Digitalisierung und zu ihren Schwerpunkten befragt. Somit zeigt die Studie „Deutschlands Energieversorger werden digital“ den aktuellen Digitalisierungsstand der Branche.

Neben den energiepolitischen Veränderungen – national und international – sind es vor allem der Sektor erneuerbarer Energien sowie die Entwicklung von Speichertechnologien, die für den Energievertrieb tiefgreifende Änderungen mit sich bringen. Hinzu kommen die Herausforderungen der Digitalisierung, der Energieeffizienzsteigerung und nicht zuletzt die Absatzrückgänge beim Energieverbrauch, mit denen die Branche zu kämpfen hat.

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