Sonntag, 20. August 2017
-   Meldungen

PV-Diesel-Hybrid Systeme fristen bisher ein Nischendasein. Ein neuer Standard zur Berechnung der Energiebilanzen, den das VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut GmbH mit Partnern entwickelt hat, ist in der Lage, den Markt zu stimulieren.

Mit 66,67 % der Anteile ist die European Energy Exchange (EEX) neuer Mehrheitsaktionär der POWER EXCHANGE CENTRAL EUROPE (PXE). Die in Prag ansässige Strombörse ist nach erfolgreichem Abschluss der Transaktion nun ein Unternehmen der EEX-Gruppe.

Breitbandiges Powerline-Modem für das Niederspannungsverteilnetz

devolo ergänzt sein Portfolio um die Produktkategorie Breitband-Powerline (BPL). Mit einer neu entwickelten Lösung können nun auch größte Datenmengen im Niederspannungsnetz transportiert werden.

2017 startet der Rollout moderner Messeinrichtungen und intelligenter Messsysteme. Voltaris unterstützt Stadtwerke-Kunden bei der Umsetzung mit einer Gesamtlösung einschließlich der notwendigen IT-Sicherheitsmaßnahmen.

Portfolio um drei neue Windparks ergänzt

Die STEAG betrachtet Wind-Onshore als strategisches Entwicklungsfeld. Über ihre Tochter STEAG New Energies GmbH (SNE) nimmt das Unternehmen drei neue Windparks mit 40 MW installierter Leistung ins Portfolio auf.

Das Leipziger Software und Beratungsunternehmen ECG Erdgas-Consult GmbH firmiert seit dem 1.7.2016 unter dem neuen Namen EEXETA GmbH.

Ausweitung des virtuelles Kraftwerks nach Polen

Die Next Kraftwerke GmbH gründet die polnische Tochtergesellschaft Elektrownie Next sp. z o.o. Das Unternehmen wird Produkte im Bereich der Vermarktung von Strom aus Erneuerbaren über ihr virtuelles Kraftwerk anbieten.

Der Schweizer Ständerat ist der Empfehlung seiner Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK-S) gefolgt und hat sich in der Beratung der Energiestrategie 2050 zum Marktprämienmodell für die Schweizer Wasserkraft bekannt.

Report der Green Gas Initiative

Gas und die Gasinfrastruktur können wesentlich zu den europäischen Zielen für die Verringerung von CO2- und anderen klimaschädlichen Gasen beitragen, so der erste Bericht der Green Gas Initiative.

Effizienzbestrebungen im Unternehmen gewinnen zunehmend an Gewicht. Viele Facility Management Systeme (FMS) bieten jedoch nur einen groben Überblick. Präventives Handeln und Stromeinsparungen aufgrund detaillierten Wissens erlauben dagegen deutliche Effizienzgewinne.

Steigender Wirkungsgrad bei Dünnschicht-Solarzellen

In den letzten drei Jahren konnte sich die CIGS-Photovoltaik deutlich verbessern und ist kurz davor, zur Silizium-Photovoltaik aufzuschließen. Die effektivsten Dünnschichtsolarzellen verzeichnen aktuell einen Wirkungsgrad von 22,6 %.

Der Boom des Güterverkehrs in Deutschland geht weiter. Der Nutzfahrzeugbestand wird mittelfristig um mehr als 20 % auf 3,5 Mio. Fahrzeuge wachsen. Dabei gewinnen elektrische Antriebe bei leichten Nutzfahrzeugen und Bussen sowie Gas (LNG) bei schweren Fernverkehr-Lkw an Bedeutung. Je höher ihr Anteil, desto geringer die Emissionen. Dennoch werden Lkw und Busse keinen ausreichenden Beitrag zu den aktuellen Energie- und Umweltzielen der Bundesregierung leisten können. Das ist das Ergebnis der Shell Nutzfahrzeug-Studie, die Shell in Zusammenarbeit mit dem Institut für Verkehrsforschung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unter dem Titel „Diesel und alternative Antriebe – womit fahren Lkw und Bus morgen? Fakten, Trends und Perspektiven bis 2040“ erarbeitet und am 1.6.2016 in Berlin vorgestellt hat. Im Trendszenario wird die jüngste Vergangenheit fortgeschrieben. Dagegen geht das Alternativszenario von ambitionierteren Rahmenbedingungen und größerem technischen Fortschritt aus.

AGEB: Nur wenig mehr Energie verbraucht

Der Energieverbrauch in Deutschland lag in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres nur leicht höher als im Vorjahreszeitraum. Während der Verbrauch von Mineralöl und Erdgas sowie der Beitrag der erneuerbaren Energien anstieg, verzeichneten Stein- und Braunkohle sowie die Kernkraft Rückgänge. Wie die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) auf Basis erster Berechnungen mitteilt, lag der gesamte Energieverbrauch im ersten Quartal 2016 bei 3.721 Petajoule (PJ) beziehungsweise 127,0 Mio. Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Neben Witterung und Konjunkturverlauf hatte auch der diesjährige Schalttag einen verbrauchserhöhenden Effekt.

Das deutsche Energieversorgungssystem ist mitten in einem grundlegenden Transformationsprozess. Innerhalb von wenigen Jahrzehnten wird die Stromerzeugung auf erneuerbare Energien umgestellt sein. Die Struktur der Stromnetze wird dabei Schritt für Schritt verändert: Die Einspeisung findet nicht mehr nur im Übertragungsnetz, sondern immer mehr und mit höheren Leistungen besonders im Verteilnetz statt – der Kunde ist zunehmend gleichzeitig Verbraucher und Produzent. Zusätzlich ist die erneuerbare Erzeugung nicht nur last- sondern auch wetterabhängig.

RheinEnergie reagiert auf anhaltende Veränderungen

„Die gesamte Energiebranche steht mitten im Strukturwandel und vor anhaltenden Veränderungen der Kunden- und Marktanforderungen. Diese Änderungen verfolgen wir intensiv und bewegen uns mit“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Dieter Steinkamp auf der Jahrespressekonferenz der RheinEnergie am 23.6.2016.

Seit 1945 ist der Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e. V. (WEG) die Stimme einer traditionsreichen Branche: Mittlerweile fast 90 Mitgliedsunternehmen aus der Erdgas- und Erdölförderindustrie, aber auch Untergrundspeicherbetreiber und spezialisierte Serviceanbieter bündeln ihre Interessen in dem Verband mit Sitz in Hannover. In den vergangenen gut 70 Jahren hat die Branche enorme Entwicklungen durchlaufen und steht aktuell vor neuen Herausforderungen, aber auch Chancen. Dem soll eine Neuaufstellung als Bundesverband Erdgas, Erdöl und Geoenergie e. V. (BVEG) Rechnung tragen.

VKU-Stadtwerkekongress 2016

Für das Jahr 2016 kann man bereits jetzt feststellen, dass die Digitalisierung und die Dekarbonisierung zu den zentralen energiepolitischen Themen des Jahres gehören. Gerade für kommunale Unternehmen bieten diese Aktionsfelder enorme Chancen für die eigene Positionierung sowie die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. In diesem hochdynamischen und disruptiven Umfeld stehen die kommunalen Unternehmen aber auch zahlreichen Herausforderungen gegenüber, die vor allem politisch gelöst werden müssen. Dazu gehören beispielsweise das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende, die Anreizregulierung, das EEG 2016 oder der Klimaschutzplan 2050.

Der Energiesektor befindet sich im Wandel. Wettbewerb, sinkende Margen und die Pflicht zur Energieeffizienz setzen die Energieversorgungsunternehmen unter Druck. Zudem muss die Frage, wie man sich im Hinblick auf eine mögliche 2. Phase der Marktöffnung positioniert, beantwortet werden. Kundenbindung und die Ausweitung der Wertschöpfung sind wichtige Handlungsoptionen, um sich nachhaltig für die Zukunft aufzustellen. Dabei gilt es, die eigene Ausgangssituation zu beachten und wohlüberlegt die eigenen Stärken auszubauen. Für Vertriebsleiter und Entscheider aus Energieversorgungsunternehmen stehen große Herausforderungen an. Einen aktuellen und von hochkarätigen Referenten präsentierten Ein- und Ausblick zu den laufenden Entwicklungen, neusten Trends, Praxiserfahrungen und Projekten in der Schweiz sowie Erfahrungen aus dem Ausland bietet die „Vertriebsleitertagung Energie“, die vom 27. und 28.9.2016 in Zürich stattfindet. Themen sind u. a.:

gat/wat 2016: Wichtigstes Branchenforum der Gas- und Wasserwirtschaft

Im Fokus der gas- und wasserwirtschaftlichen Leitkongresse gat/wat vom 8.–10.11.2016 in Essen stehen die Ergebnisse des Pariser Klimagipfels COP21 sowie die strategischen Handlungslinien zur Bildung einer EU-Energieunion. Prominente Redner sind unter anderen die Minister für Wirtschaft und Umwelt des Landes Nordrhein-Westfalen, Garrelt Duin und Johannes Remmel, sowie der stellvertretende Gazprom-Vorstandsvorsitzende Alexander Medvedev. Rund 100 Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer der Energie- und Wasserwirtschaft sowie hochrangige Vertreter aus Politik und Wissenschaft diskutieren in über 20 Podiumsdiskussionen, Fachforen und Workshops über die Zukunft der internationalen Energiesysteme.

Die vielerorts übliche Subventionierung anderer kommunaler Betriebe wird für viele kommunale Energie- und Versorgungsunternehmen (EVU) zu einer ernsthaften Belastung: Aufgrund geringerer Margen im Strom- und Gasgeschäft, weniger Liquidität und höherer Verschuldung nimmt der Bedarf, Finanzierungen zu strukturieren, deutlich zu. Energieversorger, die Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge übernehmen, stehen dabei erheblich schlechter da als andere Versorger. Das zeigt die aktuelle PwC-Studie „Finanzierungsfähigkeit kommunaler Energieversorger“, für die 300 Jahresabschlüsse von 2014 analysiert wurden. Die Rentabilität (EBITDA-Marge) der Versorger, die Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge übernehmen, lag in 2014 nur bei 11,8 %. Zum Vergleich: Die übrigen EVU kamen durchschnittlich auf 15,3 %. Das gleiche Bild zeigte sich beim Verschuldungsgrad: Auch hier schnitten kommunale EVU, die beispielsweise die Verluste des öffentlichen Nahverkehrs auffangen, mit einem Wert von 2,8 deutlich schlechter ab die reinen Versorger (1,8).

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