Montag, 26. Juni 2017
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Als virtuelles Kraftwerk verbindet der EcoPool der GASAG viele kleine, dezentrale Erzeugungsanlagen in Berlin und anderen Regionen virtuell miteinander und mit den Strommärkten. Inzwischen lassen sich damit Haushalte in der Größe der Stadt Frankfurt (Oder) versorgen.

Das 190-MW-Gasmotorenkraftwerk der Stadtwerke Kiel ist mit dem COGEN Europe Recognition Award 2016 ausgezeichnet worden. Die Anlage basiert auf Gasmotoren von GE.

Ökoeffizienz im Umspannwerk

Gemeinsam mit ABB testet Netze BW derzeit Schaltfelder, die mit einem neuentwickelten, klimaneutralen Gas isoliert werden. Sollte der „AirPlus“-Versuch erfolgreich sein, ließe sich der Einsatz von SF6 in Mittelspannungsschaltanlagen vermeiden.

Bisher findet in Europa die grenzüberschreitende Leistungsübertragung nur auf der Höchstspannungsebene über Kuppelleitungen statt. Das CALLIA-Projekt untersucht, inwieweit erneuerbare Energien durch direkte Interaktion zwischen Verteilnetzen länderübergreifend integrierbar sind.

Speicherlösung für Privathaushalte

Energiespeicher für Privathaushalte werden zunehmend attraktiv. Zuverlässigkeit und die Frage der Kosten für den Verbraucher rücken damit sukzessive in den Fokus. Weitere Anbieter steigen in den Run um den Markt der Privathaushalte ein.

Im Zuge des Ausbaus der erneuerbaren Energien wurde der Netzausbau verschlafen. Die Sektorkopplung ist das Mittel der Wahl, um weitere Kostenexplosionen zu vermeiden. Mit der geplanten Ausgestaltung droht jedoch eine Förderfalle.

Standortbestimmung aus verschiedenen Blickwinkeln

Die Digitalisierung der Energiewirtschaft hat viele Facetten. iMsys-Rollout und Smart-Meter-Gateway-Administration sind Beispiele für die aktuellen Veränderungen in der Versorgungswirtschaft. Das EDNA-Kompendium 2016 beleuchtet diese Entwicklung.

Am 8.7.2016 hat die Bundesregierung die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) verabschiedet. In der öffentlichen Debatte wurde schnell deutlich, dass es hinsichtlich der Förderung und Rahmenbedingungen regenerativer Energien zu Verunsicherungen gekommen ist. Die EnergieAgentur.NRW reagiert mit einer Informationsplattform.

Mehr Flexibilität durch Standards

Der Strommarkt ist absehbar die erste voll digitalisierte Branche Deutschlands. Die Definition neuer Programmierstandards könnte in ihm zu mehr Flexibilität und Wirtschaftlichkeit bei der Nutzung von Softwareapplikationen beitragen. Für sie tritt ein neu gegründeter Verein ein.

Der Energiesektor befindet sich im Wandel. Wettbewerb, sinkende Margen und die Pflicht zur Energieeffizienz setzen die Energieversorgungsunternehmen unter Druck. Zudem muss die Frage, wie man sich im Hinblick auf eine mögliche 2. Phase der Marktöffnung positioniert, beantwortet werden. Kundenbindung und die Ausweitung der Wertschöpfung sind wichtige Handlungsoptionen, um sich nachhaltig für die Zukunft aufzustellen. Dabei gilt es die eigene Ausgangssituation zu beachten und wohlüberlegt die eigenen Stärken auszubauen. Für Vertriebsleiter und Entscheider aus Energieversorgungsunternehmen stehen große Herausforderungen an.

Trianel: Fit für die Zukunft

Die Stadtwerke-Kooperation Trianel hat im Geschäftsjahr 2015 ihren Umsatz um 18,7 % auf 2,1 Mrd. € gesteigert. „Unser Umsatzplus geht auf die weitere Ausweitung unseres Handels-, Beschaffungs- und Optimierungsgeschäft zurück und verdeutlicht die positive Geschäftsentwicklung in der Direktvermarktung, bei der Flexibilitätsbewirtschaftung sowie in der Beschaffung“, stellt Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Trianel GmbH, anlässlich der Jahrespressekonferenz am 11.7.2016 in Düsseldorf fest. Mit einem Jahresüberschuss von 0,1 Mio. € nach Steuern ist Trianel jedoch 2015 hinter den eigenen Erwartungen geblieben. Hauptgrund ist der dramatische Verfall der Stromgroßhandelspreise und der daraus resultierenden Verluste aus den konventionellen Asset-Beteiligungen.

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) hat am 1.7.2016 seine Arbeit für die Periode 2016 bis 2020 in neuer Zusammensetzung aufgenommen. Die sieben Sachverständigen des SRU werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit nach Zustimmung durch das Bundeskabinett für die Dauer von vier Jahren berufen. Fachlich erstmals vertreten ist das Themengebiet Bauingenieurwesen und nachhaltige Stadtentwicklung.

Entscheidung über Fracking in Deutschland

Nach Beschluss des Fracking-Gesetzespakets im Deutschen Bundestag bekommt die traditionelle Erdgasförderung nun wieder eine Perspektive – für Schiefergas gilt das nicht. Dr. Christoph Löwer, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Erdgas, Erdöl und Geoenergie e. V. (BVEG) kritisierte die Entscheidung als „schlechtes Signal für eine Industrienation wie Deutschland“.

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