Montag, 26. Juni 2017
-   Meldungen

Ist ein Leitsystem z. B. im Schichtbetrieb nicht ausreichend automatisiert, fällt eine Vielzahl von Einträgen an, die die Leitzentrale von ihrer eigentlichen Aufgabe, der Überwachung, abhalten. Abhilfe schafft ein elektronisches Schichtbuch, das sich durch einen hohen Automatisierungsgrad auszeichnet.

Der Leipziger Fernleitungsnetzbetreiber ONTRAS Gastransport GmbH hat Ende Oktober 2016 sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Dabei zeigt sich das Unternehmen für kommende Herausforderungen gut aufgestellt.

Zahlhilfe-Programm für finanziell schwache Kunden

E.ON hat als bundesweit erstes Energieunternehmen ein umfangreiches Zahlhilfe-Programm für Privatkunden aufgelegt, die sich in einer finanziellen Schieflage befinden.

Mitte November hat die STEAG offiziell sechs Großbatterie-Systeme in Betrieb genommen. Sie stehen nun zur Stabilisierung des Stromnetzes zur Verfügung, indem sie den Schwankungsausgleich ermöglichen.

Beschwerde Österreichs gegen ACER-Entscheidung

Die europäische Regulierungsagentur ACER hat am 17.11.2016 in einer Entscheidung die Trennung der deutsch-österreichischen Strompreiszone befürwortet. Dagegen hat E-Control Beschwerde eingelegt.

Anfang 2017 startet die erste Rollout-Phase für intelligente Zähler. Nun ist das erste Komplettsystem am Markt, dass Messstellenbetreibern (MSB) die Administration der Smart Meter Gateways und die Unterstützung der Prozesse der externen Marktteilnehmer (EMT) erlaubt.

Automatisiertes Inkasso

Technische und kaufmännische EVU-Prozesses werden in gängigen ERP-Systemen nur unzureichend abgedeckt. Insbesondere das Forderungsmanagement ist davon betroffen. Automatisierte Lösungen schaffen Transparenz.

Der Energieträger Flüssiggas wird hinsichtlich seines Potenzials für die Energiewende bisher nicht ausreichend gewürdigt. Vorschläge, wie er besser genutzt werden kann, hat der Deutsche Verband Flüssiggas e. V. (DVFG) präsentiert.

Musterprojekt erprobt Gewerbeeinsatz

Der Einsatz von Brennstoffzellen im gewerblichen Heizbereich ist sowohl angesichts der deutschen Klimaziele, als auch aufgrund der Kosteneinsparpotenziale attraktiv. Erprobt wird aktuell der Betrieb in Verbindung mit Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen.

Der Energieverbrauch in Deutschland wird 2016 etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegen und eine Höhe von rund 13.350 Petajoule (PJ) oder 455 Mio. Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) erreichen. Nach den Berechnungen der AG Energiebilanzen lag der Energieverbrauch im Zeitraum Januar bis September 2016 mit 9.815 PJ oder 334,8 Mio. t SKE um 0,3 % höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der geringfügige Zuwachs geht im Wesentlichen auf den diesjährigen Schalttag, das Wirtschaftswachstum sowie den Bevölkerungszuwachs zurück. Verbrauchsdämpfend wirkten die insgesamt milde Witterung sowie Verbesserungen bei der Energieeffizienz, erklärte die AG Energiebilanzen in einer ersten Einschätzung.

Analyse zur Engpassbewirtschaftung an der deutsch-österreichischen Grenze

Vor mehr als einem Jahr sprach sich die Agency for the Cooperation of Energy Regulators (ACER) für eine Spaltung der deutsch-österreichischen Preiszone aus. Damit sollen ungeplante Stromflüsse über die Landesgrenzen hinweg reduziert und die Sicherheit des Stromsystems erhöht werden. Durch sogenannte Ringflüsse von Deutschland über die Nachbarländer und wieder zurück werden die Netzkapazitäten in den Nachbarländern zusätzlich belastet. Die Bundesnetzagentur fordert nun Engpassmanagement an der deutsch-österreichischen Grenze ab Juli 2018. Energy Brainpool berechnete den Einfluss des Engpassmanagements auf die Großhandelsstrompreise für Deutschland und Österreich.

Die deutsche Energiewirtschaft beginnt, sich auf ein neues digitales Verfahren für Transaktionen vorzubereiten, das die Branche nachhaltig verändern könnte. In einer Umfrage unter 70 Führungskräften gab die Hälfte der Befragten an, bereits mit der sog. Blockchain-Technologie zu experimentieren oder dies zu planen. Das zeigt eine gemeinsame Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) und der ESMT Berlin. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten für den Energiemarkt, z. B. für einen direkteren Austausch zwischen dezentralen Energieerzeugern und -verbrauchern.

Schweizer Energiebranche – Innovation aktiv gestalten

Der Energiesektor befindet sich im Wandel. Neue Energiepolitik und technische Innovationen bestimmen die Energiezukunft. Für Energieversorger und Verteilnetzbetreiber eröffnen sich ganz neue Herausforderungen und Perspektiven. Die Forschungs- und Entwicklungspipelines sind voller guter, innovativer Ideen für eine intelligentere, wirtschaftlichere und ressourcenschonendere Nutzung von Energie. Wir sind auf dem Weg in eine Zukunft, in der die verschiedenen Energieformen und –nutzungszwecke, die Transportnetze sowie die bedarfsgerechte Steuerung von Produktion und Verbrauch zu einem Gesamtsystem verschmelzen.

Am Muttertag 2016 wurde zum ersten Mal 95 % der deutschen Last aus erneuerbaren Energien versorgt. Während in der Politik hauptsächlich Jahreswerte des regenerativen Anteils diskutiert werden, müssen Verteilungs- und Übertragungsnetze auch bei kurzzeitigen Extremwerten – also auch z. B. bei mehr als 100 % Dargebot an erneuerbaren Energien oder bei „Dunkelflaute“ – stabil betrieben werden können.

24. Handelsblatt Jahrestagung Energiewirtschaft 2017

So viel Veränderung war nie. Die Energiebranche erfindet sich gerade neu. Aus Tankern werden Schnellboote, aus Transformation ist Disruption geworden. Die Umrisse des Energiesystems der Zukunft zeichnen sich ab: Die Energiewelt von morgen und übermorgen ist digital, dezentral und nachhaltig. Mehr denn je richtet sich der Blick dabei über Branchengrenzen hinaus. Die Digitalisierung bringt ganz neue Player ins Spiel, die die Energiewelt radikal umgestalten. Sie fordern die Unternehmen der Branche heraus, ermöglichen aber auch ganz neue Geschäftsmodelle.

Mit einem wissenschaftlichen Symposium zur globalen Energiewende hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE am 11.11.2016 im Konzerthaus Freiburg die Verdienste von Prof. Eicke R. Weber gewürdigt, der die Leitung des Instituts zum Jahresende aus Altersgründen abgeben wird. Weber gab der deutschen Solarforschung eine weltweit beachtete Stimme und setzte sich mit großem Engagement wissenschaftlich wie politisch für die Energiewende ein. Auch die Struktur und Geschäftsfelder des Instituts richtete er darauf aus und konnte die Belegschaft seit 2006 auf heute 1100 Mitarbeitende mehr als verdoppeln, der weitgehend selbst verdiente Betriebshaushalt wuchs in dieser Zeit von ca. 25 Mio. auf 73 Mio. € (2015).

Intensiv-Lehrgang „Zertifizierter Regulierungsmanager/in“

Die Energienetze rücken zunehmend in den Fokus der unternehmerischen Entscheider. Der Grund: Die Netzrenditen sinken, gleichzeitig steigen die Herausforderungen – ob durch den Smart-Meter Rollout oder durch den demographischen Wandel. Als Schlüssel zur Sicherung nachhaltiger Netzrenditen wird dabei ein effektives Regulierungsmanagement angesehen.

Technologieoffene Geschäftsmodelle können vom Wachstum internationaler Speichermärkte besonders profitieren, Flexibilität wird zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor – diese These wird Florian Mayr, Partner und Speicherexperte der Unternehmensberatung Apricum, in seiner Keynote auf der Energy Storage Europe Conference 2017 vorstellen.

Green Jobs: Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien sprechen nur teilweise für Fortschritt in der Energiewende

Anlässlich der UN-Klimakonferenz von Marrakesch zeigte sich, dass Deutschland die zugesicherte Minderung des Treibhausgasausstoßes bis 2020 wahrscheinlich verfehlen wird. Die Metajobsuchmaschine Joblift untersuchte daher den aktuellen Stellenmarkt im Bereich der erneuerbaren Energien, die einen Großteil zum Klimaschutz beitragen, um im Umkehrschluss mehr über den Zustand des Markts im Allgemeinen zu erfahren. So ist die Anzahl der offenen Stellen in den erneuerbaren Energien verglichen mit den konventionellen Energien siebenmal höher. Eine Entwicklung, die durchaus für große Fortschritte der Energiewende spricht – allerdings bleibt das Wachstum der Stellenanzeigen in einigen Bereichen unterdurchschnittlich.

Die Kalorimeta AG & Co. KG (KALO) beteiligt sich an dem Technologieunternehmen und Hersteller von Smart Meter Gateways, Power Plus Communications AG (PPC). Der Einstieg wurde gemeinsam mit weiteren Investoren bereits im Mai 2016 in Hamburg unterzeichnet. Über den Kaufpreis wurde Vertraulichkeit vereinbart.

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