Sonntag, 21. Oktober 2018
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EFET Deutschland: Preisspitzen zeigen, dass der Markt funktioniert

EFET Deutschland sieht sich durch die aktuellen Marktentwicklungen darin bestärkt, dass Marktmechanismen auch weiterhin im Zentrum der Energiewende stehen müssen. Es hat sich gezeigt, dass der Markt auch in kritischen Situationen, wie sie in den ersten Januarwochen auftraten, funktioniert und Marktpreise auch bei Knappheit die besten Steuerungssignale liefern. Wichtig sei nun, dass die Politik dem Markt auch weiterhin vertraue und in Knappheitssituationen nicht in ihn eingreife, hieß es von Seiten des EFET.

Preisspitzen sind nach Ansicht des Verbandes keineswegs Zeichen eines Versagens des Marktes, sondern spiegeln ganz im Gegenteil die Knappheitssituation angemessen wieder. Sie bieten Anreize, alle Flexibilitätsoptionen nach wirtschaftlichen Kriterien auszunutzen, um zum Gelingen der Energiewende beizutragen.

Der EFET beklagt aber auch umfangreiche Eingriffe der Netzbetreiber. Auch wenn Systemsicherheit absolut wichtig ist, fehlt dem Verband hier die Transparenz, nach welchen Kriterien die verschiedenen Instrumente genau eingesetzt werden. Insbesondere beim Einsatz der Netzreserve sieht EFET Deutschland erheblichen Bedarf nach mehr Transparenz.

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