Freitag, 26. Mai 2017
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Sauber erklärt: Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft - ein Kompendium von der Methodik bis zur Anwendung

Ob etablierter Energiewirtschaftler oder Start-up-Unternehmer, ob Forscher, Berater oder Politiker – heute kommt vermeintlich keiner ohne ein „Geschäftsmodell“ aus. Warum ist das so? Was macht Geschäftsmodelle zu „fleißigen Lieschen“ nicht nur der Betriebswirtschaftslehre, sondern auch der Ingenieure, Volkswirte oder Informatiker?

Prof. Dr. Sabine Löbbe und André Hackbarth vom „Reutlinger Energiezentrum für Dezentrale Energiesysteme und Energieeffizienz“ (REZ) klären in ihrem soeben erschienen Kompendium zu Geschäftsmodellen in der Energiewirtschaft auf:

  • Was ist ein Geschäftsmodell eigentlich und warum der hype?
  • Ersetzt es die Strategie?
  • Und ist es mehr als die Suche nach Vermarktungsmöglichkeiten?
  • Welche grundlegenden Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft gibt es?

Die beiden Wissenschaftler der Hochschule Reutlingen wissen: Das Geschäftsmodell beschreibt das Prinzip, nach dem eine Organisation Werte schafft, vermittelt und erfasst. Es erleichtert durch diese Vereinfachung und Strukturierung die Analyse und Optimierung des bestehenden wie neuen Geschäfts.

Das Kompendium dient dem Praktiker als methodische Basis zur eigenständigen Entwicklung von Geschäftsmodellen. Es beschreibt die wesentlichen Herausforderungen der Energiewirtschaft – von Technologien, Digitalisierung, über sich wandelnden politischen Ziele und Instrumente bis zu neuen Kundenbedürfnissen. Der Wandel erfordert, dass die Unternehmen – große wie kleine, etablierte wie neue Anbieter, in öffentlichem wie in privatem Eigentum – angesichts erodierender Margen und zunehmendem Wettbewerb erfolgversprechende Wege in die Zukunft suchen. Zusammenfassend werden die Erfolgsfaktoren zur Entwicklung und Umsetzung von Geschäftsmodellen angesprochen.

„Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft: Ein Kompendium von der Methodik bis zur Anwendung“ ist den „Reutlinger Diskussionsbeiträgen zu Marketing und Management“ der Hochschule Reutlingen erschienen und kann unter http://bit.ly/reutlinger_diskussionsbeitrag_et heruntergeladen werden.

-   Meldungen

Um seine Marktposition als serviceorientierter und innovativer Energiedienstleister zu stärken, hat enercity die Entwicklung attraktiver Produkte in den Fokus gerückt. Vier neue Produkte wurden 2016 auf den Markt gebracht und auch auf einem Pressegespräch Anfang März vorgestellt.

Ein zuverlässiges Asset Management ist bei Versorgern entscheidend für die Kostenbilanz. Auf Basis künstlicher Intelligenz bietet Presenso ein Predictive Asset Management, das Anomalien frühzeitig automatisiert erkennt.

Kooperation für den Wärmemarkt mit Viessmann vereinbart

Um die Wahrnehmung von Erdgas als Energieträger in der Öffentlichkeit zu stärken, haben der Heizsystemhersteller Viessmann und der Erdgasversorger WINGAS eine Vertriebs- und Marketingkooperation vereinbart.

Die Energiewirtschaft steht unter dem starken Einfluss der Auswirkungen des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende. Es setzt insbesondere kleine und mittlere Stadtwerke unter akuten Handlungsdruck, das Outsourcing-Potenzial der IT-Landschaften und Geschäftsprozesse rund um die Smart Meter Gateway Administration (SMGWA) zu identifizieren.

PV-Speicher mit Mehrfachnutzen bieten betriebs- und volkswirtschaftliche Vorteile

Mit der am 2.3.2017 vorgestellten „dena-Netzflexstudie“ bestätigt die Deutsche Energie-Agentur (dena) den wirtschaftlichen Nutzen multifunktionaler PV-Stromspeicher.

Für die vierte Klimaschutzvereinbarung mit dem Land Berlin von 2011 bis 2015 ziehen das Land Berlin und die GASAG eine erste Zwischenbilanz. In diesem Zeitraum konnten CO2-Einsparungen von durchschnittlich ca. 83.000 t pro Jahr realisiert werden.

Investitionen in den Netzausbau onshore und offshore sowie in grenzübergreifende Stromverbindungen

TenneT, Betreiber von Übertragungsnetzen in Deutschland und den Niederlanden, gewährleistete auch 2016 wieder eine hohe Versorgungssicherheit. Die Verfügbarkeit des TenneT-Netzes lag mit 99,9999 % auf einem konstant hohen Niveau.

Stadtwerke halten an ihren Messstellenbetrieben fest und bereiten sich auf die neue Rolle als intelligente Messstellenbetreiber im eigenen Versorgungsgebiet vor. Das ist eines der Ergebnisse der gemeinsamen bundesweiten Roadshow der Stadtwerke-Kooperation Trianel und des Service-Providers für IT-Lösungen rku.it.

EURELECTRIC und VGB kooperieren zukünftig enger im Bereich Wasserkraftnutzung

Die Verbände EURELECTRIC und VGB PowerTech intensivieren ihre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Wasserkraftnutzung in Europa.

Es war ein Rekordjahr für die Wärmepumpe, das hat der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V. ermittelt. 66.500 neue Anlagen wurden 2016 in Deutschland verkauft. Damit ist der Wärmepumpenmarkt um gut 17 % gewachsen.

Mikro-Dampfturbine räumt beim Gründungswettbewerb ab

Ein wesentlicher Kostentreiber in der Industrie ist der Energieverbrauch. Das in Gründung befindliche Spin-off des Forscherteams „Turbo-KWK“ bei Fraunhofer UMSICHT bietet Unternehmen mit Dampfbedarf eine neuartige Mikro-Dampfturbine und damit erstmals eine tragfähige Lösung zur ressourcenschonenden Eigenstromproduktion an.

Mit verbesserten selbstlernenden Algorithmen wollen Wissenschaftler des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) künftig ein umfassenderes Abbild der Energieflüsse im Stromnetz erstellen. Im Februar 2017 ist dazu ein großes Forschungsprojekt angelaufen.

Forschungslabor für Leistungselektronik und Netztechnologien im Multi-MW-Bereich realisiert

Leistungselektronische Geräte, sog. Umrichter, spielen eine immer bedeutendere Rolle bei der Energieversorgung. Vor diesem Hintergrund realisiert das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE einen neuen Laborstandort.

Die Sonnen GmbH hat ihr Messkonzept zur Nutzung von Batteriespeichern für den Eigenverbrauch und die gleichzeitige Bereitstellung von Regelleistung erfolgreich im VDE|FNN (Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE) vorgestellt und gemeinsam mit Vertretern der Netzbetreiber und des Handwerks besprochen.

Personalforum Energie 2017

Personalverantwortliche der Energiebranche treffen sich am 1./2.6.2017 im Bonner Collegium Leoninum zur 12. Auflage des Fachkongress für Personalmanagement und -entwicklung in der Energiewirtschaft. Unter dem Leitthema „Digitalisierung, Wertewandel und neue Arbeitswelten“ zeigen HR-Experten und Wissenschaftler in Praxisvorträgen, Talkrunden und Workshops, wie die digitale Transformation in den Personalabteilungen der Stadtwerke und Energieunternehmen erfolgreich umgesetzt werden kann.

Nicht nur die Energiewirtschaft als Branche, sondern die gesamte Gesellschaft steht vor einer Zeitenwende. Die Herausforderungen, denen sich Stadtwerke und kommunale Energieversorgungsunternehmen stellen müssen, sind zumeist nur mit Partnern erfolgreich zu meistern und erfordern ein neues und offenes Denken, die Bereitschaft zu Veränderung, den Mut, Neues auszuprobieren und Fehler zuzulassen.

14. Baden-Badener Energiegespräche

Die Energiewirtschaft in Deutschland ist nach wie vor im Umbruch. Die 14. Baden-Badener Energiegespräche vom 3.5.–4.5.2017 in Baden-Baden greifen diese Entwicklungen im Rahmen der Energiewende aus verschiedensten Blickwinkeln auf – neben wirtschaftlichen Fragestellungen für die Industrie und Energieversorger werden weitere aktuelle Herausforderungen kritisch beleuchtet: Wohin entwickelt sich die E-Mobilität? Konkurrieren die erneuerbaren Energien untereinander oder kann die Sektorenkopplung funktionieren? Hat die Energiewende den Wärmemarkt vergessen?

Das Energiesystem der Zukunft ist dezentral. Es gibt viele regenerative Einspeiser, Speicher und Verbraucher bzw. Prosumer. Diese Veränderungsprozesse zwingen die Akteure der Netzwirtschaft dazu, sich den veränderten Rahmenbedingungen zu stellen und ein flexibles Rollenverständnis zu entwickeln. Es gilt nun, die neuen Herausforderungen anzunehmen, innovative Lösungen zu finden und den Netzbetrieb weiterhin sicher und zuverlässig zu gestalten.

Konferenz: Regelenergiemarkt Strom & Intraday-Handel

Die Attraktivität des Regelenergiemarktes hat in den vergangenen Jahren rapide abgenommen: Die Preise sinken, die Marge schrumpft, der (regulatorische) Aufwand steigt. Die Veränderungen im Technologiemix, der Wunsch nach mehr erneuerbaren Energien im Markt und nachfrageseitige Maßnahmen führen zudem dazu, dass das Geschäftsmodell und das Marktdesign überdacht werden müssen. Wie sieht die Zukunft des Regelenergiemarkts aus? Bietet der Primärregelleistungmarkt neue Wachstumschancen, insbesondere durch die Einbeziehung von Speichertechnologien? Diesen Fragen stellt sich die von EUROFORUM ausgerichtete Konferenz „Regelenergiemarkt Strom & Intraday-Handel“ am 17. und 18.5.2017 in Berlin.

Die aktuellen Entwicklungen und zukünftigen Herausforderungen im Energiemarkt erfordern eine Informations- und Kommunikationsplattform, die sich speziell Lösungen zur Zusammenführung der Systeme im Sinne von Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit widmet. Die new energy world, die erstmals am 5. und 6.4.2017 in Leipzig stattfindet, greift als Konferenz und Fachausstellung für Energiemanagement, -services und vernetzte Systeme diese komplexen Themen auf und beleuchtet sie von politischer, wirtschaftlicher und technischer Seite.

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