Dienstag, 18. September 2018
-   Meldungen

Voltaris offeriert mit „iMBS Basis“ ein Lösungsmodul für alle notwendigen Kernproesse des intelligenten Messstellenbetriebs.

Die Mittelbadische Energiegenossenschaft (MEG), Baden-Baden, und der saarländische Energieversorger VSE, Saarbrücken, bündeln im Energienetz Südwest ihre Erfahrungen beim technischen Anlagenbetrieb und der Energievermarktung.

Zertifizierung für die Smart Meter Gateway Administration

Die Thüga SmartService GmbH hat am 6.3.2017 durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Zertifizierung für die Dienstleistung der Smart Meter Gateway Administration (SMGWA) erhalten.

Am 7.4.2017 haben die Trianel-Gesellschafter aus Deutschland und der Schweiz den Baubeschluss für den Offshore-Windpark Borkum II mit einer Leistung von 200 MW gefasst.

Demonstrationsstandort für Flugwindenergie

E.ON investiert in die Entwicklung, den Bau und den Betrieb einer Demonstrationsfläche zur Gewinnung von Flugwindenergie. Die Anlage soll im Bezirk Mayo in Irland entstehen.

enercity bietet allen Privatkunden als Service interaktive Erklärvideos zur individuellen Rechnung an. Seit April 2017 stehen die Videos in fünf Sprachen zur Verfügung.

Einsatz von erneuerbarem Gas geplant

Ein Hybridkraftwerk soll künftig Strom aus einer Müllverbrennungsanlage nutzen, um damit das Klärgas einer Abwasserreinigungsanlage vollständig in Methangas umzuwandeln und dieses in das bestehende Gasnetz einzuspeisen.

19 Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) kooperieren bei der Planung, Implementierung und dem Betrieb einer Plattform zum gemeinsamen Abruf von Minutenreserve. Ziel ist es, einen gemeinsamen Vorschlag für eine europäische Plattform für den Austausch für Minutenreserve zu entwickeln.

Bei Innovationen hinkt die Energiewirtschaft anderen Branchen hinterher

Energieversorger sehen sich durch die zunehmende Wechselbereitschaft der Kunden, Digitalisierung und Relevanz erneuerbarer Energien gravierenden Veränderungen gegenüber. Die Fähigkeit Prozess-, Produkt- und Dienstleistungsinnovationen zu entwickeln und einzuführen wird zum zentralen Erfolgsfaktor. Energieversorger haben zwar ein zunehmend breiteres Innovationsportfolio, die wenigsten Projekte davon tragen jedoch zum Unternehmenserfolg bei. Im Vergleich zu anderen Unternehmen erreichen Energieversorger in nahezu allen Bereichen des Innovationsmanagements niedrigere Reifegrade.

Im Fernleitungsnetz der Open Grid Europe GmbH hat Anfang April die erste Umstellung von L- auf H-Gas begonnen. Damit ist eines der größten Infrastrukturprojekte der Erdgasbranche in Deutschland gestartet.

Leisere Blockheizkraftwerke

Aktiver Antischall kann niederfrequenten Lärm von Blockheizkraftwerken reduzieren. Mit seiner Anwendung lässt sich ein hohes Konfliktpotenzial von Energieversorgungszentralen in Wohngebieten lösen.

Photovoltaik-Wechselrichter sind der zentrale Baustein, wenn es um den Wirkungsgrad und die Zuverlässigkeit solarer Stromerzeugung geht. Der Aspekt der Kostenoptimierung wurde dabei bislang vernachlässigt.

Bundesverband Wärmerecycling gegründet

In Osnabrück hat sich am 4.4.2017 der Bundesverband Wärmerecycling gegründet. Ziel der Netzwerkplattform ist die Steigerung der Energieeffizienz im Wärmesektor.

Obwohl der Rollout von Smart Metern vor der Tür steht, ist das Thema bisher an der Mehrheit der Ostdeutschen vorbeigegangen. 59 % der Bevölkerung hat noch nie etwas von intelligenten Stromzählern gehört.

Trend sinkender Strompreise in Deutschland setzt sich fort

Der rückläufige Trend bei den Großhandelspreisen für Strom in Deutschland hielt auch 2016 an. Das zeigt die aktuelle Marktanalyse des Übertragungsnetzbetreibers TenneT für das Jahr 2016. Danach lag der Großhandelspreis für 1 MWh Strom im Jahresdurchschnitt hierzulande bei 28,96 € und damit ca. 2,70 € niedriger als 2015. Im Februar 2016 erreichte er mit 22 € ein Rekordtief.

Technologietrends wie die fortschreitende Digitalisierung und die Bedeutung von Speichern und dezentralen Energiesystemen bestimmen weltweit immer stärker die Agenda der Entscheider in der Energiewirtschaft. Zugleich wird deutlich, wie stark sich in globaler Perspektive die Wahrnehmung von Energiethemen hinsichtlich ihrer Bedeutung und ihrer Unsicherheit in vielen Fällen unterscheidet. Zu diesem Ergebnis kommt das World Energy Council mit seinem World Energy Issues Monitor 2017 zu dem 1.200 Entscheider aus der Energiewirtschaft in 95 Ländern zum nunmehr achten Mal befragt wurden.

Verbraucherinteresse für neue Geschäftsmodelle

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Studie „Die Zukunft der Energie: Was Verbraucher wirklich wollen“ der Unternehmensberatung AXXCON, für die 1.000 Verbraucher befragt wurden.

Die Intersolar Europe, die vom 31.5–2.6.2017 in München stattfindet, ist auch in diesem Jahr wieder wichtigster Branchentreffpunkt für die Solarwirtschaft und ihre Partner. Die Messe begleitet ein umfangreiches Rahmenprogramm: Zu den Highlights in diesem Jahr zählen die Sonderschau Smart Renewable Energy, ein Französisch-Deutsches Networking-Event oder der Intersolar Award. Darüber hinaus bietet die zweitägige Intersolar Europe Conference (30.–31.5) ein breites Themenspektrum, für das erstmals der neue Chairman Dr. Pierre-Jean Alet verantwortlich zeichnet.

Know-how für die Energieversorgung von morgen

Energiewende, Digitalisierung und Dezentralisierung stellen die Branche vor neue Herausforderungen – und bieten ungeahnte Chancen. Wie sich die zukünftigen Aufgaben meistern lassen und welche Möglichkeiten sich in dem dynamischen Markt auftun, steht im Mittelpunkt der Konferenz und Ausstellung „POWER-GEN Europe and Renewable Energy World Europe“.

Die European Energy Exchange (EEX) wird vor dem Hintergrund einer möglichen Spaltung der deutsch-österreichischen Preiszone finanziell abgewickelte Stromfutures für Deutschland einführen. Die neuen Produkte werden ab dem 25.4.2017 zum Börsenhandel und zur Trade-Registrierung zur Verfügung stehen und zusätzliche Absicherungsmöglichkeiten zu den bestehenden Phelix-Futures bieten. Das Produktangebot umfasst Grund- und Spitzenlastkontrakte mit Monats-, Quartals- und Jahresfälligkeiten. Die Abrechnung der deutschen Stromfutures erfolgt bis zu einem eventuellen Inkrafttreten der Teilung gegen den deutsch-österreichischen Day-Ahead-Auktionspreis. Im Falle einer Aufteilung der Preiszone würde der Future danach gegen einen lokalen deutschen Day-Ahead-Auktionspreis abgerechnet.

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