Donnerstag, 15. November 2018
-   Meldungen

Die Mainova AG hat das Geschäftsjahr 2016 mit einem historisch hohen Ergebnis abgeschlossen. Zur nachhaltigen Akzeptanz der Energiewende mahnt das Unternehmen die Beachtung des Wettbewerbsprinzips an.

Mehr als 1.200 Aldi Süd-Filialen produzieren Strom aus Photovoltaikanlagen. In einem Batteriespeicher-Pilotprojekt unter Beteiligung der EnBW wird jetzt die Speicherung und effektive Nutzung erprobt.

Ausweitung des Stromhandels mit Deutschland

Deutschland und Dänemark haben sich am 14.6.2017 auf eine Erhöhung der Mindest-Day-Ahead-Kapazität zwischen Westdänemark und Deutschland verständigt. Sie soll in beiden Richtungen bis 2020 schrittweise auf 1.100 MW steigen.

Erstmals wird am deutschen Markt Primärregelleistung aus einer Anlage zur Chlor-Alkali-Elektrolyse angeboten. Die von Vestolit betriebene Anlage ist Teil des REstore-Portfolios.

BDEW unterstützt den Transformationsprozess

Der BDEW stellt seinen Mitglieds-unternehmen ein Onlinetool zur Verfügung, das beim digitalen Transformationsprozess Unterstützung leistet. Es deckt wesentliche Aspekte der Digitalisierung entlang der Wertschöpfungskette systematisch ab.

Fast 32 % der 2016 fertiggestellten Wohngebäude sind mit einer Wärmepumpe ausgestattet. Bei den 2016 genehmigten Gebäuden steigt ihr Anteil auf 37,4 %.

dena empfiehlt Technologieoffenheit

In ihrer aktuellen Roadmap empfiehlt die Deutsche Energie-Agentur (dena) eine stärkere Nutzung von Power-to-Gas zur Erreichung der klimapolitischen Ziele. Dies erfordert Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen und den technologieoffenen Wettbewerb.

Gründergeist, Energieversorger und eine ganze Branche: Nie zuvor war das Businesspotenzial des Themas „erneuerbare Energie“ so groß wie heute. Und noch nie zuvor waren so viele Interessengruppen am Vorantreiben der Energiewende beteiligt. Die nachhaltige Energiegewinnung hat einen beeindruckenden Wandel in Gang gesetzt und das Energiesystem so nachhaltig verändert wie kein Umbruch zuvor. Erneuerbare sind der Pulsschlag der Branche. Um das Business lebendig zu halten, stellen sich Fragen: Wie kann das Energiesystem effizienter, intelligenter und lukrativer gestaltet werden? Das sind die Herausforderungen, die Versorger sowie Gründer aktuell beschäftigen. Die Erneuerbaren prägen nicht nur das Energiesystem, sie sind Teil jeder strategischen Entscheidung.

70 Jahre VIK – Gegen willkürliche Eingriffe in die Energiewirtschaft

Der VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen. Am 28.5.1947 wurde der Verband – zunächst unter dem Namen Vereinigung Industrielle Kraftwirtschaft – von 13 Unternehmen in der westlichen Besatzungszone gegründet, die sich besser gegen willkürliche Eingriffe in die Energieversorgung absichern wollten. Seitdem tritt der VIK im Interesse industrieller und gewerblicher Energieverbraucher für wettbewerbsfähige Preise und marktwirtschaftliche Strukturen im Energiemarkt, für zuverlässige energiepolitische Rahmenbedingungen und für die Sicherung des Standorts Deutschland im internationalen Wettbewerb ein.

Die Verwendung energieeffizienter Technologien kann den globalen CO2-Ausstoß um 8 Gt p. a. senken. Mit ihnen lassen sich somit Einsparungen erzielen, die fast doppelt so hoch sind wie bisher angenommen. Voraussetzung wäre, dass zumindest die Energieeffizienz der bereits verfügbaren Technologien auch tatsächlich weltweit genutzt wird. Das gilt besonders für die Bereiche Raffinerieprodukte, Metallverarbeitung und Chemieprodukte und vor allem für den Austausch mit China und Indien – aber auch den USA. Dies sind Ergebnisse der neuen Studie „Reducing global CO2 emissions with the technologies we have“. Wissenschaftler des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) haben sie jetzt gemeinsam mit Forschern der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und des Zuse-Instituts Berlin im Fachmagazin Resource and Energy Economics veröffentlicht. Die neuen Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung energieeffizienter Technologien für den Klimaschutz. Mittels modernster Produktionstechnologien, die über den derzeitigen Standard hinausgehen, könnten demnach sogar mehr als zehn Gigatonnen eingespart werden. Das wären rund ein Viertel aller derzeitigen globalen CO2-Emissionen.

Energiewendetechnologien mit den geringsten CO2-Vermeidungskosten müssen Vorrang haben

„Um unser Energiesystem stabil zu halten, Stromüberschüsse zu nutzen und Netzengpässe zu vermeiden, spielen Gas und Gasinfrastrukturen eine entscheidende Rolle. Denn mit Technologien wie Power-to-Gas ist das Gas-System in der Lage, erneuerbaren Strom langfristig zu speichern, zu transportieren und bedarfsgenau zur Verfügung zu stellen. Durch die Kopplung bislang weitgehend getrennter Sektoren können erneuerbare Energien in allen Sektoren zum Einsatz kommen. Das heißt: Mehr Klimaschutz mit Gas und Strom für Wärme, Verkehr und Industrie.“ Dies sagte der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW), Prof. Dr. Gerald Linke, auf der DVGW-Konferenz „Sektorenkopplung – Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende“ am 1.6.2017 in Berlin.

„Wenn wir über die Energiewende 4.0 sprechen, dann ist die Blockchain ein wesentlicher Schlüssel. Diese Technologie ermöglicht all das, was die Energieversorgung der Zukunft benötigt: Schnelligkeit, Kosteneffizienz und Sicherheit“, so Dr. Uwe Franke, Präsident des Weltenergierat – Deutschland anlässlich der Veröffentlichung der neuen Ausgabe „Energie für Deutschland“. Im Schwerpunkt widmet sich die Publikation dem Thema „Blockchain – digitaler Treiber für die Energiewende“.

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