Montag, 25. September 2017
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Zu Konferenz und Messe „POWER-GEN Europe and Renewable Energy Europe“ (27.–29.6.2016) mit 430 Ausstellern kamen rund 9.000 Besucher aus mehr als hundert Ländern nach Köln. Ein zentrales Thema der Konferenz war der Übergang von der heute überwiegend traditionellen Stromerzeugung zu einer nachhaltigeren. Diskutiert wurden unter anderem Aspekte der Digitalisierung und Dezentralisierung, Ideen zur Finanzierung sowie die Frage, ob 100 Prozent Erneuerbare machbar sind. Auf sehr großes Interesse stieß das Thema Energiespeicher, sowohl auf der Konferenz als auch in der „Global Power Arena“. Parallel dazu standen Innovationen junger Unternehmen bei der Enel Knowledge Arena im Mittelpunkt des „Energy Innovations Dragon’s Den“.

Die Umsetzung der Energiewende beinhaltet einen industriellen Transformationsprozess, der mit vielen, auch nichttechnischen, Herausforderungen verbunden ist. Das gilt einmal mehr für Nordrhein-Westfalen als bevölkerungsreichstem Bundesland Deutschlands mit seiner besonders dichten Energie- und Industriestruktur. Dabei stehen insbesondere Fragen des Umbaus der Stromerzeugung weg von der Kohle hin zu den erneuerbaren Energien im Mittelpunkt. Über die Herausforderungen am Beispiel der Stromerzeugung, Erfahrungen und Erfolgsfaktoren sowie über Ansätze zur Transformation des Industriestandortes NRW informierte eine Veranstaltung des Virtuellen Instituts am 27.6.2017 in der Stiftung Mercator in Essen.

Nicht kleckern, sondern klotzen – Die großen Themen der Infrastrukturwirtschaft anpacken

Verkehrswende, Sektorkopplung, Dekarbonisierung – geht’s noch eine Nummer größer? Tatsächlich hat es sich BBH mit ihrer 25. Energiekonferenz am 27.6.2017 nicht leicht gemacht und sämtliche großen Post-Energiewende-Prozesse zugleich auf ihre Agenda gesetzt. Und da der Verkehrsbereich eine gleichermaßen komplexe Parallelwelt zur Energiewirtschaft darstellt, ließ man die Diskussion bereits am Vortag der Energiekonferenz mit einem Verkehrs-Symposium beginnen.

Das EU-Winterpaket steht vielerorts in der Diskussion. Mittlerweile kristallisieren sich ein paar zentrale Punkte heraus, darunter die Aufgabenverteilung im Strombereich. Wie auf dem European Energy Colloquium des Forum für Zukunftsenergien im Juni in Brüssel deutlich wurde, wird branchenseitig befürchtet, dass sich die Kompetenzen der Akteure im Erzeugungs- und Netzbereich unter Aufweichung des Unbundling verschieben könnten. Ein Kommissionsvertreter erläuterte, dass es weiteren Wandel in Richtung von mehr Markt geben, am Unbundling aber gegenwärtig unverändert festgehalten werde. Das gilt auch für die bewährte Aufgabenverteilung in der europäischen Politik.

Mensch und Maschine in der digitalen Welt

Der Ausbau des Breitbandnetzes in Deutschland muss beschleunigt werden, forderte der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) auf seinem Jahreskongress (17.–18.5.2017) in Berlin. Vor 700 Teilnehmern wurde die Bandbreite der Digitalisierung von Infrastruktur, Wirtschaft und Gesellschaft in interessanten Beiträgen und Diskussionsrunden ausgelotet. Auf der wichtigsten Veranstaltung der deutschen Elektroindustrie im Berliner Tempodrom drehte sich zwei Tage lang alles um das Miteinander von Mensch und Maschine in der digitalen Welt. Mit im Fokus stand auch die neue Energiewelt.

Am 4. und 5. Mai 2017 fand in Köln der Braunkohlentag statt. Die Vortragenden und Teilnehmer sorgten sich vor allem um die Energieversorgungssicherheit, falls noch mehr Braunkohlenkraftwerke in Deutschland abgeschaltet würden. Denn die Braunkohle stehe als heimische Ressource zur Verfügung und müsse nicht aus weit entfernten oder unsicheren Regionen importiert werden.

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