Freitag, 26. Mai 2017
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Während es in der deutschen Energiewende mit dem Ausbau der Erneuerbaren erfolgreich vorangeht, hakt es bei der Transformation im Wärme-, insbesondere aber im Verkehrssektor. Die Auswirkungen des Wandels im Energiesystem sind insgesamt betrachtet sehr unterschiedlich. Das wirft Fragen auf wie: „Gibt es Strom im Überfluss?“ „Sind fossile Brennstoffe nur noch Lückenfüller?“ Gepaart mit Beiträgen unterschiedlicher Akteure zu Effizienz und Flexibilität bei der Energieanwendung und Kopplung von Energie- und Verkehrssystem hat sich die Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) e. V. in München Anfang April daran gemacht, diese dicken Bretter zu bohren.

Avisierte Großbatteriespeicher sowie der Boom bei den Solarspeichersystemen zeigen: Beim Thema Energiespeicher geht es in Deutschland voran. Mit einem Wachstum auf über 160 Aussteller und auf 4.200 Besucher aus 55 Ländern (rund 35 %) konnte das auch die diesjährige Energiespeicher-Leitmesse und Konferenz „Energy Storage Europe 2017“ widerspiegeln, die Mitte März in Düsseldorf stattfand. Die Konferenzen umfassten die 6. Energy Storage Europe Conference (ESE) und die 11. International Renewable Energy Storage Conference (IRES 2017) des EUROSOLAR e. V. Schwerpunkte waren Wirtschaft und Finanzen (ESE) sowie Wissenschaft und Gesellschaftspolitik (IRES).

Leisere Blockheizkraftwerke

Aktiver Antischall kann niederfrequenten Lärm von Blockheizkraftwerken reduzieren. Mit seiner Anwendung lässt sich ein hohes Konfliktpotenzial von Energieversorgungszentralen in Wohngebieten lösen.

„Blockchain“, eine Technologie, die sich zuerst im Bankenbereich entwickelt hat und nun auch auf den Energiebereich überschwappt, gewinnt an Popularität in der Fachwelt – einschlägige Publikationen und Veranstaltungen nehmen zu. Die zentrale Frage dabei ist, wie substanziell das Ganze für die Bewältigung der Aufgaben aus Dekarbonisierung, Dezentralisierung, Digitalisierung und Systemintegration ist. Inwieweit kann also die Blockchain die bestehende Energiewelt in dieser Richtung verändern? Der von der Solarpraxis Neue Energiewelt AG veranstaltete Blockchain-Tag für die Energiewelt 2017 (27.1. in Berlin) berichtete über den aktuellen Stand.

Energiehandel im Zeichen der Digitalisierung und neuer Geschäftsmodelle

Die E-world energy & water ist ein trubeliger Treffpunkt für die Branche und Newcomer, bei dem man sich meist nur kurz austauschen kann. Da ist es wohltuend, sich mit Energiehandelsfachleuten aus Stadtwerken, großen und kleinen EVU sowie Vertretern von Handelsplätzen tiefgehender verständigen zu können. Im Mittelpunkt des Experten-Roundtable der Unternehmensberatung d-fine am 8.2.2017 in Essen standen die Auswirkungen der Digitalisierung auf Handel und neue Geschäftsmodelle. „et“ war exklusiver Medienpartner. Es zeigte sich, dass die Auslotung der Möglichkeiten der Digitalisierung mit Hochdruck betrieben wird. Bei der Implementierung darauf basierender neuer Geschäftsmodelle bereitet die preisliche Situation Schwierigkeiten.

Das durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gestützte Ziel, die „renewables“ in den Markt zu bringen, ist nach Aussage des Kanzleramtsministers Peter Altmaier bereits in großem Umfang gelungen. Eine erfolgreiche Politik also. Nur mit dem „smart“ ist Altmaier unzufrieden. Bei der 7. Smart Renewables, der BDEW-Leitveranstaltung zu den erneuerbaren Energien (EE) am 22.–23.2.2017 in Berlin, wurden deshalb die Geschäftsmodelle, die mit der Digitalisierung möglich werden, ausführlich diskutiert. Es geht um die Rolle der Energieunternehmen in der künftigen Energieversorgung und um die sich verändernden Kundenwünsche sowie die Frage, wie Energieversorger diese erfüllen können.

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Inhalt der Ausgabe 5/2017
Schwerpunkt: Intelligente Messsysteme
Erneuerbare: Internationale Erfahrungen mit Ausschreibungen
Smart Meter: Auf dem Weg zum Smart Grid; von der Pflicht zur Kür
Blockchain: Anwendungen und mögliche Folgen in der Energiewirtschaft
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