Mittwoch, 29. März 2017
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Neben dem Netzausbau für einen großräumigen Ausgleich und einem intelligenten Last- und Erzeugungsmanagement wird aufgrund der Energiewende perspektivisch erheblich mehr Speicherkapazität notwendig sein, um die Schwankungen von Sonneneinstrahlung und Wind bei der Stromerzeugung ausgleichen zu können. Unter der Überschrift „Power-to-Gas: Erdgasinfrastruktur als Energiespeicher“ richteten die Bundesnetzagentur und das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES im November 2011 einen gemeinsamen Workshop aus.

In Baden-Württemberg sollen nach der Planung der Landesregierung in den kommenden zehn Jahren rund 1 500 neue Windkraftanlagen installiert werden. Um diese Energie volkswirtschaftlich sinnvoll in die bestehenden Verteilnetze zu integrieren, forderte Dr. Thomas Gößmann, der Technikvorstand der EnBW Regional AG, im Rahmen des Debattenabends zum Thema „Intelligente Netze“ der Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg am 30. November in Stuttgart, die Anreizregulierungsverordnung an den Ausbau der erneuerbaren Energien und den Netzausbau anzupassen.

Mobilität der Zukunft jenseits nationaler Debatten

Die Bundesregierung will bis Ende 2012 eine neue Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie vorlegen. Auf dem Weg dorthin sollen auch internationale Erfahrungen und Empfehlungen ausgewertet werden. In der Tat wäre es interessant, die Möglichkeiten der internationalen Kooperation bei der CO2-Reduktion im Verkehrsbereich auszuloten und aus internationalen Erfahrungen bei der Einführung alternativer Kraftstoffe zu lernen. Anders als bei der im nationalen Alleingang konzipierten Energiewende sollte fairerweise auch in Betracht gezogen werden, welche Auswirkungen die deutschen Weichenstellungen auf andere Länder haben. Das 1. BP Forum hat hierzu im letzten Herbst in Berlin einen informativen ersten Aufschlag gemacht.

Das Institut für Energiewirtschaftsrecht – Kompetenzzentrum für Technik, Wirtschaft und Recht – an der Friedrich-Schiller- Universität Jena hat am 12. und 13.10.2011 die Dornburger Energiegespräche 2011 zum Thema „Integration der erneuerbaren Energien in die Energiewirtschaft“ veranstaltet. Auch dieses Mal überzeugte das von über 120 Teilnehmern aus Politik, Vertretern von Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft besuchte Jahressymposium des Instituts mit einem 15 Vorträge umfassenden Programm. Ziel war es, die Herausforderung einer Integration erneuerbarer Energien in die Energiewirtschaft zu identifizieren und Lösungswege mit Vertretern der gesamten energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette zu diskutieren.

Steinkohlentag 2011: „Energie für neue Wege“

Die deutsche Steinkohle braucht dringend neue Wege, wird der subventionierte Bergbau doch im Jahr 2018 enden. Welche Perspektiven sich durch die Energiewende ergeben, diskutierte die Branche am 7.11.2011 in Essen auf dem Steinkohlentag, der unter dem Motto „Energie für neue Wege“ stand.

Wie wird die europäische Gaswirtschaft künftig ausgestaltet sein und wie wird der Gashandel durch die aktuellen Entwicklungen beeinflusst? Die oldenburger gastage, Ende November/Anfang Dezember 2011 zum 8. Mal veranstaltet, haben ein aktuelles Bild der mitten im Transformationsprozess stehenden europäischen Gaswirtschaft gegeben. Partnerland des von CX4U in Kooperation mit dem BDEW organisierten wichtigen Branchentreffs (Messe & Kongress) war Großbritannien, der zweitgrößte Gasverbraucher in Europa.

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