Donnerstag, 27. Juli 2017
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Unkonventionelle Energieträger sorgen in den USA bereits für eine preiswerte, heimische und CO2-arme Energieversorgung. Europäische Länder wie Polen könnten in Kürze folgen. Auch in Südamerika, Afrika, Asien und Australien gibt es vielversprechende Potenziale unkonventioneller Vorkommen von Öl und Gas. Auf dem „Weltenergietag 2012“ des Weltenergierat – Deutschland im September 2012 in Berlin traf die Begeisterung aus den USA und Polen auf die Skepsis deutscher Forscher und Politiker.

Für den Umbau der Energiewirtschaft sind Netzausbau, neue Technologien und Systemverknüpfungen erforderlich, ohne die die Integration der erneuerbaren Stromerzeugung mittel- bis langfristig nicht möglich ist. Kommerziell steht die fossile Großstromerzeugung unter Druck und auch der klassische Vertrieb stößt zunehmend an Grenzen. Der von marcus evans organisierte „EVU Fachgipfel 2012 – Die Versorgungswirtschaft im Wandel“ zeigte am 10.–11.9.2012 in Berlin Wege auf, wie innovative Ideen und Chancen im Gefolge des Energieumbaus in wirtschaftlichen Erfolg umgemünzt werden können.

Zusammenspiel von Gas und Strom auf der gat

Am 25.–26.9.2012 trafen sich rd. 3 000 Vertreter der Gaswirtschaft zur Gasfachlichen Aussprachetagung, kurz gat. Zentrales Thema des 51. Branchentreffs, der diesmal in Dresden stattfand, war das intelligente Zusammenspiel von Gas und Strom bei der Energieversorgung. Verantwortlich dafür sind die erneuerbaren Energien mit ihren stark schwankenden Einspeisungen ins Stromnetz. Folglich muss eine flexible Lösung für die Zeiten gefunden werden, in denen der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint. Nach einhelliger Auffassung können dies nur Gaskraftwerke und künftig die Power-to-Gas-Technologie leisten.

Die Forschungsgesellschaft Energie an der RWTH Aachen e. V. (FGE) hatte am 21.9.2012 zum diesjährigen FGE-Seminar in Aachen geladen. Die Veranstaltung fand traditionell im Hörsaal des Institutes für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft (IAEW) an der RWTH Aachen statt. Fokus des Seminars waren die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Verteilnetz sowie mögliche Lösungsansätze aus dem Bereich Smart Grids. Hierzu wurden aktuelle Forschungsarbeiten des Instituts sowie mit Industriepartnern durchgeführte exemplarische Studien vorgestellt.

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Schwerpunkt: Flexibilitäten
Energiepolitik: Ist die Energiewende festgefahren?
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Energieeffizienz: Ansätze für eine Energiesuffizienzpolitik
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