Donnerstag, 29. Juni 2017
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Die Jahrestagung des Forum Contracting zählt zu den führenden energierechtlichen Veranstaltungen in Deutschland. Das belegt auch die hohe Resonanz: Rund 170 Teilnehmer verfolgten die Vorträge der renommierten Referenten auf der 8. Jahrestagung des Forum Contracting e. V. am 1.3.2012 in Frankfurt am Main. Der überwiegend rechtlich geprägte Themenbogen war weit gespannt und reichte vom Energie-Contracting über erneuerbare Energien und Fernwärme bis hin zur Energieeffizienz.

Ein Jahr, nachdem die Bundesregierung infolge des Fukushima-Unfalls abrupt das Steuer herumriss und ein riskantes energiepolitisches Wendemanöver einleitete, wurde und wird landein, landaus Fazit gezogen. So auch, und das relativ pointiert, beim „Energieforum 2012“ des Forum für Zukunftsenergien e. V. am 28.3.2012 in Berlin.

„Des einen Glück, des anderen Leid – zur Verbraucherfreundlichkeit im novellierten Energievertriebsrecht“

Das Energievertriebsrecht ist zwar kein eigenes Rechtsgebiet im komplexen System des Energiewirtschaftrechts, doch wächst die Regelungsdichte im „Vertrieb“ von Strom und Gas stetig. Einen regelrechten Quantensprung hat das Energiegesetzespaket vom Sommer 2011 bewirkt: die novellierte Bestimmung des § 40 EnWG stellt den Verbraucher als Protagonisten auf die Bühne. Die Energieversorgungsunternehmen – als Antagonisten in diesem Schauspiel – sehen sich einer Flut von Anforderungen ausgesetzt. Das Institut für Energiewirtschaftsrecht an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (IEWR) hatte die neuen Anforderungen des § 40 EnWG und die Reichweite der Verbraucherfreundlichkeit dieser Regelung zum Gegenstand einer Vortragsveranstaltung im Rahmen der Jenaer Energiegespräche am 22.3.2012 gemacht. Der Einladung waren über 60 Vertreter aus dem Landtag und verschiedenen Ministerien, aus Energieversorgungsunternehmen, Stadtwerken, Kommunen, Kammern und Verbänden und aus der Verbraucherschutzzentrale Thüringen gefolgt.

Die von der Bundesregierung Mitte letzten Jahres angestoßene Entwicklung zu einer kernenergiefreien und regenerativen Energiewirtschaft ist ins Stocken geraten. Zickzackkurs bei der Förderpolitik, schleppender Netzausbau, fehlende Backup-Kraftwerke sowie generell ein fehlender Masterplan sind nicht nur aus Sicht der größten Oppositionspartei im Bundestag die Ursachen dafür. Wie das Gemeinschaftsprojekt „Energiewende“ wieder Fahrt aufnehmen könnte, darüber wurde auf dem SPD-Energiesymposium 2012 am 28.3. im Willy-Brandt-Haus Berlin debattiert.

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