Mittwoch, 20. September 2017
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Vom 12. bis 14.6.2012 veranstaltete die PennWell Corporation in Köln die Power-Gen Europe zusammen mit der Renewable Energy World Europe und der Nuclear Power Europe. Die Power-Gen Europe versteht sich als Plattform, auf der die zukünftigen technologischen Trends und Lösungen der Energiewirtschaft diskutiert werden. Unter dem Motto „Die Integration des Energiesektors“ konnte die Koelnmesse an den drei Veranstaltungstagen über 15 000 Fachbesucher und mehr als 600 Aussteller begrüßen. Begleitet wurde die Messe von einem international ausgerichteten Kongress. Das Konferenzprogramm beinhaltete Themen wie flexible Energieerzeugung, Stromspeicherung, Smart Grids sowie Infrastruktur-Management und Netzentwicklung bzw. -ausbau.

Am 14.6.2012 wurden im Dortmunder Kongresszentrum Westfalenhallen Szenarien, Modelle und Projekte aus dem umfangreichen Katalog von Slogans wie Smart Energy, Smart Power, Smart Grids und Smart Metering auf den Prüfstand gestellt. Vor über 300 Teilnehmern wurden auf dem e.day 2012 die Fragen nach Sinnhaftigkeit, Machbarkeit und Bezahlbarkeit von smarten Technologien von den Experten unterschiedlich beantwortet. Einigkeit bestand auf der von der evu.it GmbH, Dortmund, Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund und der Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen ausgerichteten Veranstaltung darin, dass sie wichtiger Teil der Energiewende sind, dass sie aber zu enormen Kosten führen und zum Teil eine erhebliche Planungsunsicherheit besteht.

Kohle bleibt Primärenergieträger Nr. 1

Seit fast einem Jahrzehnt ist die Steinkohle die am schnellsten wachsende fossile Primärenergie der Welt. Die Fördermenge erhöhte sich im Jahr 2011 um 240 Mio. t auf knapp 7 Mrd. t. Sie gliedert sich auf in etwa 6,1 Mrd. t Kraftwerkskohle sowie 0,9 Mrd. t Kokskohle. China trug mehr oder weniger allein zu diesem Wachstum bei. Weltweit lag der Energieverbrauch im Jahr 2011 mit 16,3 Mrd. t SKE leicht unter dem Niveau von 2010 mit 16,9 Mrd. SKE. Hintergrund dieser Entwicklung ist das Erdbeben mit nachfolgendem Tsunami im japanischen Fukushima sowie ein geringeres Wachstum in den OECD-Staaten. Dagegen blieb der pazifische Markt, insbesondere China, weiterhin auf dem Wachstumspfad. So der Verein der Kohlenimporteure (VDKi) auf seinem Jahrestreffen Mitte Juni.

Wie hat der globale Energiemarkt auf den „Arabischen Frühling“ und die Fukushima-Katastrophe reagiert? Präzise Antworten darauf lieferte Christof Rühl, Chefökonom der BP-Gruppe, im Rahmen des BP Forums „BP Statistical Review of World Energy 2012“ am 20.6. in Berlin. Demnach war der globale Energiemarkt flexibel genug, die genannten Entwicklungen aufzufangen. Der energiebedingte Anstieg der globalen CO2-Emissionen fiel mit 2,5 % zwar weniger stark als im Vorjahr (5,1 %) aus, andererseits nahm die Nutzung der Kohle überdurchschnittlich zu und scheint vor einer Renaissance zu stehen, was Klimasorgen bereitet.

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