Mittwoch, 29. März 2017
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Der Umbau der Energiewirtschaft ist ein langfristiger, bis zur Jahrhundertmitte laufender Prozess, der Fokus der Diskussion sollte deshalb vorwiegend auf diese Zeitdimension statt auf kurzfristige Preiseffekte abzielen. Die Jahrestagung des Öko-Instituts diskutierte auf dieser Basis am 13.9.2012 in Berlin die Anforderungen für die korrespondierende Ausgestaltung der Energiemärkte. Ebenso beleuchtet wurden der Ausbau der Stromnetze, Speicher- und andere Flexibilitätslösungen sowie Planung und Konfliktlösungsmodelle bei der Umsetzung von Maßnahmen und Projekten.

Am 24.10.2012 lud der Studienkreis Infrastruktur-Regulierung erneut zu den Energiegesprächen in Berlin ein. Unter der Leitung von RA Prof. Dr. Christian Theobald, (IR, Becker Büttner Held), Prof. Dr. Justus Haucap (Düsseldorfer Institut für Wettbewerbsökonomie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) sowie Prof. Dr. Jürgen Kühling, LL.M. (IREBS-Institut für Immobilienwirtschaft, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Immobilien-, Infrastruktur- und Informationsrecht, Universität Regensburg) diskutierten Vertreter von Behörden, Wirtschaft und Politik einen Tag lang zum Thema „Rechtliche Auswirkungen und Umsetzungen der Energiewende“.

Zukunftsmarkt Stromspeicherung

Beim Umbau der Stromwirtschaft werden neben regenerativen Erzeugungsanlagen und Netzen leistungsfähige und effiziente Stromspeicher als mittel- bis langfristig unverzichtbarer Baustein eine zentrale Rolle spielen. Der in die RENEXPO am 27.9.2012 in Augsburg eingebette Kongress „Zukunftsmarkt Stromspeicherung“ näherte sich diesem Thema von mehreren Seiten. Neben Forschung und Länderrahmen wurden ein technologisch-wirtschaftlicher Gesamtüberblick sowie Einzeltechnologien diskutiert; und last, but not least ein neues Konfliktmanagement bei der Umsetzung von Projekten vorgestellt.

Die Bundesregierung beabsichtigt, die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle im parteiübergreifenden Konsens zu lösen. Dazu hat das Bundesumweltministerium im Juni 2012 die erste Arbeitsfassung des Endlagersuchgesetzes vorgelegt. Um Wege und Konsequenzen des Auswahlverfahrens zu diskutieren, lud das Aachen Institute for Nuclear Training (AiNT) vom 26. bis 28.9.2012 zum Endlagersymposium nach Bonn ein.

Energietag 2012: Ressourcenknappheit war gestern

Unkonventionelle Energieträger sorgen in den USA bereits für eine preiswerte, heimische und CO2-arme Energieversorgung. Europäische Länder wie Polen könnten in Kürze folgen. Auch in Südamerika, Afrika, Asien und Australien gibt es vielversprechende Potenziale unkonventioneller Vorkommen von Öl und Gas. Auf dem „Weltenergietag 2012“ des Weltenergierat – Deutschland im September 2012 in Berlin traf die Begeisterung aus den USA und Polen auf die Skepsis deutscher Forscher und Politiker.

Für den Umbau der Energiewirtschaft sind Netzausbau, neue Technologien und Systemverknüpfungen erforderlich, ohne die die Integration der erneuerbaren Stromerzeugung mittel- bis langfristig nicht möglich ist. Kommerziell steht die fossile Großstromerzeugung unter Druck und auch der klassische Vertrieb stößt zunehmend an Grenzen. Der von marcus evans organisierte „EVU Fachgipfel 2012 – Die Versorgungswirtschaft im Wandel“ zeigte am 10.–11.9.2012 in Berlin Wege auf, wie innovative Ideen und Chancen im Gefolge des Energieumbaus in wirtschaftlichen Erfolg umgemünzt werden können.

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