Montag, 29. Mai 2017
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Wie steht es um den Wohngebäudebestand in deutschen Städten? Können die normativ gesetzten energiepolitischen Ziele erreicht und eingehalten werden? Wie weit driften technische Potenziale und Alltagspraxis auseinander? Diesen Fragen ging eine Fachtagung zum Thema: „Energetische Sanierung in Deutschland – Eine politische Vision in Zeiten immobilienwirtschaftlicher Disparitäten“ (http://www.ioer.de/aktuelles/veranstaltungen/veranstaltungsarchiv/) im Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) nach. Auch wenn die Veranstaltung schon länger zurückliegt, sind die Schlussfolgerungen daraus nach wie vor aktuell.

Ende September legte der Weltklimarat (IPCC) den inzwischen fünften Sachstandsbericht vor. Die Daten sind dramatisch. Im schlimmsten Fall könnte die Durchschnittstemperatur auf der Erde bis zum Ende des Jahrhunderts um bis zu 5,4 °C im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter steigen, wenn der Ausstoß von Treibhausgasen nicht gebremst wird. Die Wissenschaftler stellen fest, dass der Klimawandel mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 % durch den Menschen verursacht wird und befürchten kaum beherrschbare Folgen für Umwelt und Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund war die „EU-Klima-Roadmap 2050“ am 9.10.2013 das Thema des Debatten-Abends der Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg in Stuttgart mit Gästen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.

FGE-Tagung 2013: Herausforderungen und Chancen der Energiewende

Am 26. und 27.9.2013 fand an der RWTH Aachen die FGE-Tagung „Herausforderungen und Chancen der Energiewende“ statt. Diese wurde vom Institut für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft (IAEW) in Zusammenarbeit mit der Forschungsgesellschaft Energie (FGE e. V.) an der RWTH Aachen ausgerichtet. Im Jahr Zwei der Energiewende und eine Woche nach der Bundestagswahl diskutierten mehr als 350 Teilnehmer zum Teil sehr leidenschaftlich über bereits erreichte Erfolge, bevorstehende Herausforderungen und notwendige nächste Schritte. Während unter den Rednern über die klimapolitischen Zielvorgaben und den erreichten Stand der Energiewende weitgehende Einigkeit bestand, zeigten sich insbesondere in der Bewertung des Erreichten, der Priorisierung der nächsten Schritte wie auch im anzustrebenden Energiemarktdesign deutliche Unterschiede.

Energie – der Begriff bezeichnet im deutschen Verständnis Strom, weltweit aber Öl. Dies ist ein Hinweis darauf, wie wenig dieser Energieträger hierzulande wahrgenommen wird. Dabei hat Öl in Deutschland einen Anteil von einem Drittel am Primärenergieverbrauch. Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostiziert der EU im World Energy Outlook 2012 eine steigende Importabhängigkeit bei Öl und Gas bis 2035 auf über 80 %, trotz aller Anstrengungen in Richtung erneuerbare Energien. Weltweit entwickelt sich die Ölbranche rasant und die internationalen Handelsströme verändern sich. Daher wäre eine EU-Außenpolitik zur langfristigen Sicherung der Ölimporte dringend geboten, so das Fazit einer Expertenrunde auf Einladung der Stiftung Wissenschaft und Politik und des Weltenergierat – Deutschland am 24.9.2013 in Berlin.

Energy Economics of Phasing out Carbon and Uranium

Wie sieht die Zukunft unseres Energiesystems aus? Die Ziele sind gesteckt, doch der Weg dorthin scheint weitgehend ungewiss und gestaltet sich bislang zunehmend unwirtschaftlich. Neben der Nutzung aktueller Technologien und wissenschaftlicher Erkenntnisse ist insbesondere die Intensivierung der Forschung der Schlüssel zum Erfolg. Sie identifiziert mögliche Pfade zu einer ökologisch und zugleich ökonomisch nachhaltigen „Energiezukunft“. Ein Forum, um Forschungsergebnisse, politische Meinungen und Erfahrungen unter Fachleuten aus Wissenschaft und Wirtschaft international auszutauschen, bot die „13th IAEE European Conference“ vom 18.–21.8.2013 in Düsseldorf.

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