Mittwoch, 29. März 2017
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Ob die Energiewende in Deutschland gelingt, hängt nicht nur von technischen und physikalischen Faktoren wie Wirkungsgraden, Volatilität der Erzeugung oder der mangelnden Speicherfähigkeit von elektrischer Energie ab. Auch die Verfügbarkeit von Rohstoffen oder die Akzeptanz der Bürger für den Umbau des Energiesystems können limitierende Faktoren sein. Diese Fragen standen am 1.10.2014 in Stuttgart im Mittelpunkt des Debatten-Abends „Wie viel Erneuerbare sind machbar?“ der Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg.

women&energy ist ein branchenspezifisches Frauennetzwerk der Energiebranche, welches 2010 gegründet wurde und Entscheiderinnen aus Unternehmen der Energieversorgung, dem Öl- und Gas-Bereich sowie Bergbauunternehmen miteinander verbindet. Das Netzwerk tauscht sich über zweimal jährlich stattfindende Treffen aus, so auch am 25.9.2014, wo sich die Mitglieder von women&energy in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Düsseldorf trafen, um über aktuelle Entwicklungen der Energiebranche zu diskutieren.

Energiestrategien von morgen

Die EEG-Novelle mag den Eindruck erwecken, dass nun der deutsche Strommarkt wieder im Lot sei. Das täuscht. Aus- und Umbau der Netze, Verbesserung der Energieeffizienz und die Sicherung der Stromversorgung innerhalb eines neuen Marktdesigns bleiben drängende Aufgaben der nahen Zukunft. Zudem bleibt das Erfordernis einer besseren Vernetzung der deutschen Energiewende mit den Nachbarstaaten bestehen. Dies gilt generell auch für die Vollendung des europäischen Energiebinnenmarktes. Der Weltenergierat – Deutschland wagte auf seinem Energietag 2014 am 30.9.2014 in Berlin einen Blick in die Zukunft und diskutierte die Energiestrategien von morgen mit nationalen und internationalen Experten.

In der Stromversorgung treffen heute zwei Märkte aufeinander, die in enormer Wechselwirkung stehen und Auswirkungen auf Kosten und Versorgungssicherheit haben: der Energy-Only Market (EOM) und der Leistungsmarkt. Der Stadtwerkekongress des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), der am 16. und 17.9.2014 in Neuss stattfand, beschäftigte sich vor allem mit den Auswirkungen der EEG-Reform und zeigte zudem: Die europäische Verzahnung wird enger.

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