Dienstag, 25. Juli 2017
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Die Open Grid Europe GmbH ist mit dem ersten Energiepolitischen Dialog in eine neue Veranstaltungsreihe gestartet. Deutschlands führender Ferngasnetzbetreiber will damit „einen Beitrag zur energiepolitischen Debatte leisten und den Dialog zwischen Politik und Wirtschaft stärken“. Den vielversprechenden Auftakt bildete eine mit Politikern und Vertretern der Erdgaswirtschaft besetzte Podiumsdiskussion am Firmensitz in Essen.

Vor dem Hintergrund, dass Stilllegung und Rückbau kerntechnischer Anlagen alle Beteiligten vor hohe planerische und genehmigungsrechtliche Anforderungen stellen, veranstaltete das Aachen Institute for Nuclear Training (AINT) vom 28.–30.10.2014 in Essen die International Conference on Nuclear Decommissioning (ICOND). Von den rund 300 Teilnehmern kamen rund 25 % aus dem Ausland, die von den deutschen Erfahrungen lernen wollen; denn nach Angaben der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) wurden weltweit bisher über 500 Reaktoren und etwa 275 Anlagen der Ver- und Entsorgung außer Betrieb genommen.

Vorteile der Energiezusammenarbeit Deutschland – Niederlande

Im Oktober 2014 diskutierten Branchenvertreter auf Einladung der Niederländischen Botschaft in Berlin über eine engere Koordination von Deutschland und den Niederlanden im Bereich der Stromversorgung. Als gute Basis für die weitere Entwicklung wurden die Institutionen ACER, Friends of the Supergrid, Entso-E und insbesondere das Pentalaterale Forum bewertet, in dem inzwischen acht Länder vertreten sind. Eine aktuelle Studie des Weltenergierates (WEC) sieht Ansatzpunkte für mehr Gemeinsamkeit beim grenzüberschreitenden Ausbau der Stromnetze, der Anbindung von Offshore-Windanlagen und bei Projekten im Bereich erneuerbarer Energien.

Als sich Anfang Oktober rund 3 000 Vertreter aus Gaswirtschaft, Politik und Wissenschaft auf der gat in Karlsruhe trafen, mangelte es nicht an aktuellen Themen. Auf dem Branchentreff, der seit Jahren gemeinsam von DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches) und BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft) durchgeführt wird, reichte die Palette von der Versorgungssicherheit über die Chancen der Power-to-Gas-Technologie bis zur Steigerung der Energie-Effizienz.

Deutsche Energiepolitik – ein Import aus Europa?

Deutschlands Energiepolitik findet, auch wenn in der öffentlichen Diskussion häufig ein anderer Eindruck erweckt wird, weitgehend innerhalb europäischer Rahmenvorgaben statt. Wer’s nicht glaubt, sei an die Auseinandersetzung mit der Kommission rund um die EEG-Novelle 2014 erinnert. Ist Brüssel für die Gestaltung der Energiewende in Deutschland Hemmschuh oder Partner? Die diesjährige Jahrestagung des VIK – Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e. V., der die Interessen großer industrieller und gewerblicher Stromkunden und -erzeuger vertritt, stellte sich am 23.10.2014 in Berlin diesem energie- und klimapolitischen Spannungsfeld.

Für die breite Umsetzung von Innovationen braucht es Pioniere, die zeigen, wie es gehen könnte und dass es geht. Solche Vorreiter auszuzeichnen, dafür wurden die Energy Awards ins Leben gerufen. Dabei werden die Sieger von einer unternehmerischen Plattform gewählt, die sich aus Dutzenden Fachleuten aller Disziplinen der Energiebranche zusammensetzt: die Energy Academy. Initiiert vom Handelsblatt und General Electric sind Mitte Oktober mit den 2. Awardverleihungen überzeugende Konzepte ausgezeichnet worden.

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Inhalt der Ausgabe 7/2017
Schwerpunkt: Flexibilitäten
Energiepolitik: Ist die Energiewende festgefahren?
Stromverteilnetz: Nutzung dezentraler Flexibilitäten; Einspeisemanagement 3.0
Energieeffizienz: Ansätze für eine Energiesuffizienzpolitik
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