Mittwoch, 29. März 2017
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„Beim Klimaschutz sind wir weltweit sicher nicht auf dem richtigen Weg“, stellte Prof. Thomas F. Stocker, der Leiter der Arbeitsgruppe I des Weltklimarats Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) beim Debatten-Abend der Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg am 5.6.2014 in Stuttgart fest. „Die CO2-Emissionen nehmen jedes Jahr um 1,8 % zu.“ Im März hat der IPCC den dritten Berichtsteil des Fünften Sachstandsberichts vorgelegt, in dessen Ergebnissen sich die dramatische Entwicklung des Weltklimas deutlich abzeichnet. Unter dem Titel „Klimaschutz weltweit“ hatte die Stiftung deshalb zur Diskussion über die globale Klimapolitik eingeladen. Mit Prof. Stocker diskutierten Ministerialdirektor Helmfried Meinel aus dem baden-württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Franz-Gerd Hörnschemeyer, IG BCE, sowie Manfred Volker Haberzettel von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG.

Trotz weitgehenden Konsenses über den grundsätzlichen Weg der Energiewende stellen sich die Zukunftsszenarien vielfältiger als je zuvor dar und sind gerade für Investoren zunehmend unsicher zu kalkulieren. Selbst für Geschäftsmodelle um Energie-Flexibilitäten, virtuelle Energiesysteme, neue Speicher, Smart-Home- und IKT-Systeme lässt sich eine Rentabilität für die nächsten Jahre nicht beziffern. Daher trugen die Energy Talks Ossiach 2014, die vom 5.–6.6.2014 stattfanden, den Titel „Energiewende – ‚Im Trüben fischen‘“. Experten aus allen Bereichen der Energiebranche diskutierten im österreichischen Ossiach, wie sich die Zukunft der Energiewende unter diesen Voraussetzungen weiter gestalten lässt.

Endlager-Symposium 2014

Nach dem politischen Konsens zum Ausstieg aus der friedlichen Nutzung der Kernenergie in Deutschland wurde im vergangenen Jahr das „Gesetz zur Suche und Auswahl eines Standorts für ein Endlager für Wärme entwickelnde radioaktive Abfälle“ verabschiedet. Umgesetzt werden soll es von einer Bund-Länder-Kommission, die Ende Mai ihre Arbeit aufnahm. Darüber diskutierten die Teilnehmer des Endlager-Symposiums vom 23.–25.6.2014 in Düsseldorf.

Der Kreis der Führungskräfte im Energiemarkt (UTEC – Utility Executive Circle) hat am 3.6.2014 in Köln zum Thema „Energie produzieren und speichern – Risiken und Chancen der Investitionen“ diskutiert. Die eingeladenen Experten weisen darauf hin, dass die starke Marktregulierung Anbieter und Verbraucher von Energie- und Speicherlösungen belastet und Investitionen stoppt. Deshalb fordern sie einen Abbau der Subventions- und stattdessen verbesserte Marktmechanismen.

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