Montag, 29. Mai 2017
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„Was heute Prognosen oder Szenarien sind, das war früher einmal das Orakel von Delphi“, leitete Prof. Dr. Armin Grunwald den Debatten-Abend ein. Der Wunsch, die Zukunft zu kennen, sei so alt wie die Menschheit selbst. Als Leiter des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag hat er rd. 150 Gutachten für die Politik ausgearbeitet und weiß, wovon er spricht: „Prognosen sagen nichts über die Zukunft aus, wie sie mal sein wird, sondern nur etwas darüber wie wir heute denken, dass die Zukunft einmal sein wird.“ Warum gerade im Bereich Energie Prognosen so oft irren, stand im Mittelpunkt der Diskussion mit Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft am Debatten-Abend der Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg „Energieprognosen und warum sie fehlschlagen“ am 11.3.2015 in Stuttgart.

Neben Klimaschutz und Kernenergieausstieg ist die Minderung der Importabhängigkeit bei fossilen Energieträgern ein Ziel der Energiepolitik Deutschlands. Die Erreichung eines höheren Maßes an Energieautarkie steht jedoch im Widerspruch zur internationalen Arbeitsteilung und den damit verbundenen Importen und Exporten eines Industrielandes. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat die wirtschaftlichen Aspekte des Importes von Primärenergieträgern und deren Bedeutung für die Energiewende herausgearbeitet. Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer Konferenz des Forums für Zukunftsenergien am 28.1.2015 in Berlin diskutiert.

4. Essener Fachgespräch Endlagerbergbau

In allen Ländern mit friedlicher Nutzung der Kernenergie wird die Entsorgung der dabei anfallenden radioaktiven Abfälle als nationale Aufgabe gesehen – ein Thema, das auch Deutschland ungeachtet des beschlossenen Ausstiegs aus der Kernenergie bis Ende 2022 noch lange beschäftigen wird. Zum 4. Essener Fachgespräch Endlagerbergbau hatte die DMT GmbH & Co. KG in Zusammenarbeit mit der GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH und der DBE Technology GmbH am 5.3.2015 eingeladen. Das Fachgespräch stellte Konzepte aus Deutschland, Großbritannien, der Ukraine und Frankreich vor.

Mit der Energiewende hat die Bundesregierung ein sehr ambitioniertes Transformationsprogramm in Gang gesetzt, das die stromwirtschaftlichen Strukturen in Deutschland grundlegend verändert. Gleichzeitig werden auf europäischer Ebene Klimaziele angestrebt, die die Europäische Union als „das ehrgeizigste Klimaprojekt der Welt“ bezeichnet. Beides hat Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Die mit dieser Problematik verbundenen Fragen standen im Mittelpunkt des dritten Parlamentarischen Abends der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) unter dem Motto „Deutsche Energiewende und europäische Klimapolitik. Was bedeutet dies für die Wirtschaft?“ am 2.2.2015 am ZEW in Mannheim.

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