Mittwoch, 20. September 2017
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Die wichtige Rolle des Erdgases für die Energiewende liegt, basierend auf vergleichsweise geringen CO2-Emissionen, aufgrund vielfältiger Einsatzmöglichkeiten und einer flexiblen Infrastruktur auf der Hand, wird aber politisch nicht in gebührendem Maße aufgegriffen. Die Open Grid Europe (OGE) lud zum 2. Energiepolitischen Dialog am 21.10.2015 nach Essen. Im Mittelpunkt standen die Gasversorgungssicherheit, die bislang viel zu kleine Rolle von Erdgas und seiner Infrastruktur in der Klimaschutzdiskussion und das Plädoyer, den Energiebinnenmarkt endlich in die Tat umzusetzen.

„Energiemärkte im Spannungsfeld zwischen Staat, Bürger und Wettbewerb“ lautete der Titel der mittlerweile achten Niedersächsischen Energietage (NET), die vom 30.9. bis zum 1.10.2015 in Goslar stattfanden. Die Niedersächsischen Energietage werden seit 2008 unter organisatorischer Leitung des Energie-Forschungszentrums Niedersachsen durchgeführt und haben das Ziel, Fachleute und Interessenten aus Gesellschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenzuführen, um den erforderlichen transdisziplinären Dialog zur Transformation des Energiesystems zu fördern.

UTEC zum Wachstum im Energiemarkt

Am 27.10.2015 traf sich die Energiebranche wieder zum Utility Executive Circle (UTEC) in Köln. Die Frage, wie der Umsatz in der derzeitigen Marktsituation gesteigert werden könne, stand im Zentrum der Diskussion zwischen Aurélie Alemany, Yellow Strom GmbH, Volker Bloch, Disellence CRM & Digital Consulting GmbH, Dr. Holger Krawinkel, MVV Energie AG und Lothar Stanka, RWE Effizienz GmbH.

Die Sektorkopplung zwischen Strom und Wärme ist längst in der energiepolitischen Debatte angekommen. Die Umsetzung entsprechender Konzepte und Technologien bringt mehr Effizienz und wird für starke Veränderungen sorgen. Auch dabei ist Vernetzung ein Weg, der durch Digitalisierung eröffnet wird. Wie verändert sich der Wärmemarkt, welche Perspektiven bestehen für das Erdgas, insbesondere seine Infrastruktur? Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) hatte sich damit Mitte Oktober in Berlin unter dem im Titel genannten Motto auseinander gesetzt.

Dezentralisierung der Erzeugung – Herausforderungen und Lösungen

Die zunehmend dezentrale Erzeugung, häufig auf Basis volatiler erneuerbarer Energien, stellt die Energiewirtschaft vor neue Herausforderungen und die etablierten Geschäftsmodelle in Frage. Auf Einladung von DNV GL diskutierten Führungskräfte namhafter Unternehmen der Energiewirtschaft sowie Experten der Energiebranche am 29.10.2015 auf den 12. Bonner Energiegesprächen über das zukunftsweisende Thema „Dezentralisierung der Erzeugung – Herausforderungen und Lösungen“.

Transformationsprozess und Energiebinnenmarkt stellen den Stromerzeugungssektor vor große Herausforderungen. Lösungen aufseiten der konventionellen Kraftwerke sind in Richtung Flexibilisierung, Schnellstartfähigkeit und Dezen-tralisierung zu entwickeln. Durch asymmetrische Rahmenbedingungen stehen mit den thermischen Kraftwerken jedoch jene Arbeitspferde unter ökonomischem Druck, die mangels etablierter Alternativen auf absehbare Zeit für eine stabile Stromversorgung unverzichtbar sind. Über die zukünftige Rolle dieser Erzeugungsoptionen sowie Perspektiven der erneuerbaren Energien wurde am 9.–10.9.2015 auf dem europäischen Branchentreff „VGB Kongress Kraftwerke 2015“ in Wien diskutiert.

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