Montag, 23. April 2018
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Die neue Welt-Klimavereinbarung fokussiert auf eine Begrenzung des Anstiegs der Welt-Durchschnittstemperatur auf höchstens 2 °C, nach Möglichkeit in Richtung 1,5 °C. Damit das Ziel greifbar wird, soll in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts die sogenannte Treibhausgas-Neutralität erreicht werden, die in Deutschland weit überwiegend als Dekarbonisierungs-Verpflichtung verstanden wird. Wie dem BP Energy Outlook zu entnehmen ist, wächst der globale Energiebedarf in den nächsten Jahrzehnten jedoch weiterhin stark an – mit signifikanten Anteilen fossiler Energieträger. Welche Zukunft diese im Lichte des Pariser Weltklimavertrages haben, wurde auf dem 13. BP Forum am 19.4.2016 in Berlin diskutiert. 150 Interessierte aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft waren dabei.

Das Paris-Abkommen gibt den nationalen Energiepolitiken Rückenwind. In Deutschland diskutiert man in diesem Gefolge den Ausstieg aus einem weiteren Energieträger, der Kohle. Durch diese Verkleinerung des Energiemix droht das energiepolitische Zieldreieck (Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit) weiter aus dem Gleichgewicht zu geraten. Ist ein derartiger Strukturwandel ohne Strukturbruch möglich? Zum Auftakt des von der internationalen Anwaltskanzlei White & Case veranstalteten 16. Düsseldorfer Energierechtstages am 12. Mai gab es eine interessante Diskussion von Vertretern aus Politik und Unternehmen, die direkt davon betroffen sind.

Sicherheit der kritischen Infrastruktur im Zeitalter der Digitalisierung

Im Zuge der Energiewende soll die sog. kritische Infrastruktur digitalisiert werden. Angesprochen sind in der Energiewirtschaft Kraftwerks-, Strom- und Gasnetz- sowie Gasspeicherbetreiber, aber auch Direktvermarkter. Neben vielen Vorteilen wie mehr Effizienz der Systeme und Prozesse werden insbesondere in Deutschland auch Gefahren und Risiken gesehen. Wie Einfallstore in die Sicherheit der Systeme geschlossen werden könnten, diskutierte das Forum für Zukunftsenergien gemeinsam mit der RheinEnergie im „Regionalen Forum für Zukunftsenergien“ Anfang April in Köln.

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