Mittwoch, 12. Dezember 2018
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Die Türkei befindet sich inmitten globaler und regionaler Macht- und Interessenskonflikte um fossile Energievorkommen und Transportwege nach Europa. Über die Hälfte der weltweiten Erdölreserven und drei Viertel der weltweit bekannten Gasreserven liegen nach Einschätzung des BP Statistical Review im Nahen Osten, in Russland und dem Kaukasus und müssen zu den europäischen Märkten transportiert werden. Zudem wächst der inländische Bedarf stark. Der Weltenergierat – Deutschland (WEC) lenkt daher in seiner Jahrespublikation „Energie für Deutschland 2016“ im Vorfeld des World Energy Congress vom 9.–13.10.2016 in Istanbul den Blick auf den türkischen Energiemarkt.

Der diesjährige Braunkohlentag am 19. Mai in Potsdam war überschattet von massiven Besetzungsaktionen am Wochenende davor in der Lausitz. Nichtsdestotrotz wurde der wichtige Beitrag des Energieträgers zu einer stabilen und kostengünstigen Stromversorgung deutlich gemacht und dabei auch zu den Überlegungen eines vorzeitigen deutschen Kohleausstiegs energiepolitisch und wissenschaftlich Stellung bezogen. Im Ergebnis wurde deutlich: Nationale Reduktionsziele sind angesichts des EU ETS ineffektiv und teuer. Eine Klimapolitik, die wirksam und kosteneffektiv sein will, muss den europäischen Emissionshandel stärken.

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