Donnerstag, 27. Juli 2017
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Der Termin der gat (Gasfachliche Aussprachetagung) 2016 (8.–10.11.) war gut gewählt. Kurz vor Beginn der Veranstaltung ging die Ausgestaltung des Klimaschutzplans 2050 in die „heiße Phase“. Dies sorgte für besondere Aktualität des wichtigsten Leitforums der deutschen Gaswirtschaft in Essen.

Mit der wachsenden Bedeutung von erneuerbaren Energien im Strombereich, neuen regulatorischen Regelungsrahmen sowohl auf deutscher als auch auf europäischer Ebene und dem damit einhergehenden Umbau der Energieversorgung ergibt sich die Frage, wie der deutsche Strommarkt in Zukunft aussehen soll. Auf Einladung von DNV GL – Energy diskutierten Führungskräfte namhafter Unternehmen der Energiewirtschaft sowie Experten der Energiebranche auf den 13. Bonner Energiegesprächen über das Thema: „Erzeugung 2025 – Die mittelfristige Rolle konventioneller und erneuerbarer Energien in Deutschland“. Neben der Systemintegration der erneuerbaren Energien und einer Flexibilisierung des Gesamtsystems waren vor allem die regulatorischen Anpassungen der letzten Monate, aber auch kommende Anpassungsbedarfe, ein intensiv diskutiertes Thema.

Die Zukunft der Energiewende

Was bewirkt die Digitalisierung des Energiesektors an Disruption und wo ist das höchste Innovationspotenzial zu verorten? Wie kann sich aus der hohen Anzahl dezentraler, erneuerbarer Energieanlagen ein integriertes und effizientes Energiesystem mit Zukunft entwickeln? Und schließlich: Was sind das für Märkte und Geschäftsmodelle, die Erfolg in der stark transformierten Energiewelt versprechen? Beim dena-Kongress, der größten branchenübergreifenden Veranstaltung zur Energiewende in Deutschland, diskutierten am 22.–23.11.2016 in Berlin rund 700 Teilnehmer über zentrale Fragen zur Zukunft der Energiewende.

Beim Klimakongress der EnergieAgentur.NRW Mitte November 2016 standen die großen Herausforderungen der Klimapolitik im Mittelpunkt. Zudem stellte das NRW-Umweltministerium ein neues Förderprogramm mit 100 Mio. € für Klimaschutz und Klimaanpassung in Kommunen vor. Einen ersten Vorgeschmack auf in Vorbereitung befindliche Angebotspakete für die drei Zielgruppen „Kommunen“, „Unternehmen“ und „Bürger/innen“ konnte man sich in der Historischen Stadthalle Wuppertal verschaffen, wo sie im Rahmen eines „Marktes der Möglichkeiten“ vorgestellt wurden. Die Veranstaltung mit 650 Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung machte deutlich, dass die Klimawende vielschichtig, international und ganzheitlich werden sollte.

FGE-Seminar 2016: Verteilnetze in der Energiewende

Am 25.11.2016 fand das FGE-Seminar „Verteilnetze in der Energiewende“ in Aachen statt. Dieses wurde vom Institut für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft (IAEW) der RWTH Aachen in Zusammenarbeit mit der Forschungsgesellschaft Energie (FGE e.V.) ausgerichtet. Mehr als 120 Teilnehmer diskutierten teilweise kontrovers über die bereits erreichten Erfolge, aber auch weiterhin bestehenden Herausforderungen der Energiewende. Die Vielzahl von Diskussionen und Wortbeiträgen zeigte noch offene Fragestellungen, aber auch innovative Lösungsansätze im Kontext der Energiewende auf. Zur positiven Diskussionsatmosphäre des im zweijährigen Turnus stattfindenden Seminars trug wie immer das universitäre Umfeld bei.

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Inhalt der Ausgabe 7/2017
Schwerpunkt: Flexibilitäten
Energiepolitik: Ist die Energiewende festgefahren?
Stromverteilnetz: Nutzung dezentraler Flexibilitäten; Einspeisemanagement 3.0
Energieeffizienz: Ansätze für eine Energiesuffizienzpolitik
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