Mittwoch, 12. Dezember 2018
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Deutschland und Norwegen sind in Energiefragen traditionell miteinander verbunden. Aktuell steht die künftige Rolle von Gas, Elektromobilität und die Flexibilisierung der Nachfrage auf der Agenda. Auf dem 21. Deutsch-Norwegischen Energieforum diskutierten am 12.10.2017 in Berlin auf Einladung der Königlich Norwegischen Botschaft und der Wirtschaftsförderung „Innovation Norway“ rund 120 Teilnehmer die Entwicklungen in beiden Ländern.
Mit gut getimter Sektorenkopplung könnte es mit der Energiewende doch noch was werden. Davon waren beim Energiepolitischen Dialog 2017 der Open Grid Europe in Essen Anfang November alle auf dem Podium überzeugt. Kostengünstige Lösungen in 20 oder 30 Jahren zu beschreiben, das kann nicht mehr ausreichen. Vielmehr kommt es dringend darauf an, die Energiewende zeitnah auf feste Füße zu stellen.
Die Energiewende nachhaltig realisieren

Mit einem äußerst günstigen Timing – im Lichte der COP23 und der Sondierung einer neuen Regierungskoalition – veranstaltete am 14.11.2017 die BP Europa SE in Düsseldorf ihr 16. BP Forum, das unter dem Titel „Das nächste Kapitel der Energiewende – Worauf kommt es für Nordrhein-Westfalen an?“ stand. Die diskutierten Leitlinien für eine zukünftige Energiepolitik griffen dabei deutlich über die Landesperspektive hinaus. Die Aufgabe lautet, die langfristig gesteckten Energiewendeziele mit Blick auf das energiepolitische Zieldreieck – ergänzt um den Faktor „Planbarkeit“ – nachhaltig zu realisieren.

Wie geht es weiter mit den EEG-Anlagen nach dem Auslaufen der Förderung? Oder: Wie kann ein innovatives Energiekonzept im ländlichen Raum erfolgreich geplant und umgesetzt werden? Ein anderthalbtägiges, breites Diskussionsforum der GEOMAGIC GmbH Mitte September in Hagen, von dem hier nur wenige Beispiele angeführt werden können, stellte, eingebettet in die Erläuterung aktueller energiepolitischer Entwicklungen, innovative Energiekonzepte vor. Und zeigte anschaulich und lebhaft, dass man im Transformationsprozess der Energiewelt niemals aufgeben sollte, auch wenn es „ganz dicke“ kommt.

Die wahren Kosten des Klimawandels / 25 Jahre Potsdam Institut für Klimafolgenforschung

Hunderte Millionen Menschen werden innerhalb weniger Jahrzehnte von den Auswirkungen des Klimawandels auf Gesundheit und Migration betroffen sein – beide Bereiche wurden bislang zu wenig im Zusammenhang mit der menschgemachten Erwärmung gesehen. Das ist eines der Ergebnisse der Impacts World Conference, die Mitte Oktober vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) veranstaltet wurde. An die 500 Wissenschaftler aus 67 Ländern diskutierten drei Tage lang unter dem Titel „Die wahren Kosten des Klimawandels“, um die Klimafolgenforschung durch eine bessere Einbindung sozialer und ökonomischer Faktoren auf eine neue Ebene zu heben. Im Rahmen der Konferenz feierte das PIK seinen 25. Geburtstag, im Geiste der vom Institut seit einem Vierteljahrhundert verfolgten Mission: den wissenschaftlichen Fortschritt voran treiben und zugleich Ergebnisse an Entscheider herantragen.

Intelligente Messsysteme sind ein wichtiger Baustein der Energiewende. Dies allerdings nur, wenn sie unter der Bedingung der Systemintegration eingesetzt werden. Für eine erfolgreiche Nutzung sind darauf basierende innovative Geschäftsmodelle, Strategien und Prozesse notwendig. Die „metering days“ 2017 der ZVEI Akademie haben dies Mitte September in Fulda in den Mittelpunkt gestellt.

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