Donnerstag, 20. September 2018
-   Editorial
HERZSTÜCK DER ENERGIEWENDE

Liebe Leserin, lieber Leser,

Franz Lamprecht - Chefredakteur „et“; Foto: Marc Darchinger
mittlerweile wird immer klarer, ein zuverlässiges und gut ausgebautes Stromnetz ist das Herzstück der Energiewende. Das kann aber nur verlässlich schlagen, wenn der Netzausbau aufholt und mit den erneuerbaren Energien Schritt hält. Gelingt das nicht, wird es zum Nadelöhr. Positiv ist, dass das in der Politik angekommen ist, der Aktionsplan des Bundeswirtschafts- und Energieministers ist eine Antwort darauf. Inwieweit diese den Aufholprozess den nötigen starken Rückenwind gibt, ist jedoch offen.

Zweifellos verändern die neuen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Anforderungen an eine stabile Netzinfrastruktur. Der Titelblock dieser „et“-Ausgabe startet mit einer empirischen Studie, in der Lehren aus vergangenen Blackouts für die Zukunft gezogen werden.

Angesichts der energiewendebedingten zunehmenden regionalen Spreizung der Netzentgelte machen sich in einem weiteren Beitrag Wissenschaftler Gedanken darüber, wie die Kosten gerechter verteilt und die Kalkulation angepasst werden könnten. Und mittendrin finden Sie ein Interview, das deutlich macht, warum und wie man über Sektorengrenzen hinausgehen muss – das sollte man heute immer im Blick haben.

In Zukunft werden insbesondere Windkraft- und Photovoltaikanlagen mehr Beiträge zum stabilen und sicheren Netzbetrieb leisten müssen. In der Rubrik Zukunftsfragen können Sie nachlesen, wie und warum wir auf konventionelle Kraftwerke wohl noch länger nicht verzichten können.

Ermutigendes bringt der Energiewende-Index von McKinsey zu Tage, der unsere Dekarbonisierungs-Rubrik eröffnet. Darin wird deutlich, dass nach vielen Anläufen die Elektromobilität nun endlich vor dem Durchbruch steht. Der Aufbruch kann schnell Folgen haben – für die Verteilnetze.

Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen

Signatur Franz Lamprecht
Franz Lamprecht

Chefredakteur „et“

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