Sonntag, 26. März 2017
-   Editorial
Vom Ziel zur Tat

Liebe Nutzerin, lieber Nutzer,

Franz Lamprecht - Stellv. Chefredakteur „et“auch wenn der Grundstein Mitte letzten Jahres gelegt wurde, steht die Arbeit zur konkreten Umsetzung der Energiewende noch ganz am Anfang. Denn zwischen den Zielen und den dafür erforderlichen Taten liegen Welten. Auch deshalb sind in diesem Jahr unbedingt Prioritäten zu setzen und konkrete Umsetzungsschritte zu verwirklichen. Die Lösungen sollten unbedingt in Richtung eines langfristig angelegten europäischen Marktdesigns entwickelt werden. Und es wäre darauf zu achten, dass das Marktprinzip nicht immer mehr durch Ordnungsrecht ersetzt wird. 

Auf dem steinigen Weg zu diesem Rahmenziel ist sicherlich viel Verknüpfungsarbeit zu leisten. Denn das deutsche Energiekonzept hat mit der EU Energy Roadmap, die in dieser „et“ erläutert wird, eine große Schwester bekommen, die auf breiteren Beinen steht, weil sie nicht nur auf Effzienz und Erneuerbare, sondern ebenso auf die Kernenergie sowie hocheffziente fossile Kraftwerke und CCS setzt. Damit nicht genug, sind deutschlandintern auch noch die verschiedenen Energiekonzepte der Bundesländer zu integrieren. 

Ein gut strukturiertes Sammelbecken damit verbundener Themen ist die E-world of energy & water vom 7.-9.2.2012 in Essen. Dort wird Innovation anschaulich dargestellt, werden zentrale Zukunftsthemen der Messe in der Kongressveranstaltung vertieft. Dazu zählen auch Konzepte und Instrumente, wie die Energieunternehmen mit neuen Entwicklungen und Technologien mehr Marktpräsenz zeigen können, und die wir Ihnen im Titelblock dieser „et“ vorstellen möchten. Natürlich besteht auch hier die spannende Frage, ob die präsentierten Innovationen zeitnah in Investitionen übersetzt werden können.

In der Rubrik „Zukunftsfragen“ haben wir in einem Interview die Meinung des Präsidenten des ifo Instituts zur aktuellen Klima- und Energiepolitik eingeholt. Auf den Punkt gebracht hält Hans-Werner Sinn die energiepolitische Diskussion in Deutschland für viel zu wagemutig und zu wenig pragmatisch. Das kann man unserem neuen Internetauftritt (www.et-energie-online.de) sicherlich nicht vorwerfen. Wir haben uns dabei von Grundsätzen wie Kompaktheit, Klarheit sowie davon leiten lassen, nicht mehr zu versprechen, als wir einlösen können – Gepflogenheiten, die auch der Energie- und Klimaschutzpolitik gut zu Gesicht stünden. 

Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen

Signatur Franz Lamprecht
Franz Lamprecht
Stellv. Chefredakteur „et“ 

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