Dienstag, 23. Oktober 2018
-   Editorial
Dienstleistungen mit System

Liebe Nutzerin, lieber Nutzer,

Franz Lamprecht - Chefredakteur „et“während sich die erneuerbaren Energien auf dem Zielpfad befinden, sind die Reduktion der Treibhausgasemissionen sowie die Fortschritte bei der Energieeffizienz noch unbefriedigend. Diese aktuelle Erkenntnis der Experten-kommission zum Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“ muss schnell fruchten, damit das CO2-Reduktionsziel 2020 noch erreicht werden kann – eine Aufgabe für Politik und Marktakteure.

Dienstleistungen zu kreieren, die nicht nur auf der Effizienzseite punkten, sondern durch Bündelung und Steuerung kleiner erneuerbarer Erzeugungsmengen zum Mehrwert für die Kunden und zur Balance des Energiesystems beitragen, ist für die Energieversorger ein Gebot der Stunde. Und das in einem neuen Gefüge von wachsender Kunden-Eigenversorgung, schwindenden Absatzmengen und -margen sowie erhöhtem Wettbewerb. Letztendlich geht es darum, Flexibilitäten als Erlösquellen zu betrachten. Entscheidend ist auch, den Kunden in seiner vielschichtigen Rolle als Verbraucher, Erzeuger und möglicher Speicherbetreiber zu sehen und, wo es sinnvoll erscheint, einzubinden.

Worauf es dabei ankommt und wie dies gelingen könnte, finden Sie im Titelblock dieser „et“. Der angesprochene Problemkreis inklusive des Rahmens, in dem er stattfinden soll, steht auch im Mittelpunkt des BDEW Kongress 2014 am 24.–26. Juni in Berlin. Weitere Highlights dieser „et“: Eine Analyse in unserer Rubrik Recht zeigt, dass bezüglich der EEG-Belastungsregelungen, insbesondere bei der Festlegung des Kreises der „Zahler“ und der Maßstäbe dafür, erhebliche rechtspolitische Bedenken bestehen. Ein weiterer Rechtsartikel erläutert, wie Smart Grids und Smart Markets durch den Gesetzgeber angereizt werden können.

Bleibt noch, abschließend auf einen dieser Ausgabe beiliegenden Fragebogen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hinzuweisen, das mit „et“ als Partner eine wissenschaftliche Umfrage durchführt, von dessen Ergebnissen auch Sie profitieren können. – Machen Sie bis zum 15. Juli mit, auch online (unter www.zew.de/et; Benutzer: zew, Passwort: et, abrufbar ab dem 3. Juni). Sie unterstützen damit nicht nur die Forschung, sondern können auch nützliche Preise gewinnen.

Eine interessante Lektüre wünscht

Signatur Franz Lamprecht

Franz Lamprecht
Chefredakteur „et“

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