Freitag, 24. März 2017
-   Topthema

Matthias Janssen, Patrick Peichert, Jens Perner und Christoph Riechmann

Der im Kyoto-Protokoll als flexibler Mechanismus aufgeführte Emissionshandel gilt als marktwirtschaftlicher Weg in den Klimaschutz. Das Europäische Emissionshandelssystem (EU ETS) ist seit 2005 das zentrale klimapolitische Instrument zur Senkung des Ausstoßes von Treibhausgasen, insbesondere für Kohlenstoffdioxid (CO2). Seit Jahren ist der CO2-Preis jedoch zu gering, um die politisch und gesellschaftlich angestrebten technischen Innovationen im Stromsektor und der Industrie zu lenken. Der Artikel untersucht die temporären und strukturellen Ursachen dieses Problems, beleuchtet die Reformbestrebungen der EU und zeigt Handlungsfelder auf, anhand derer das EU ETS auch in Zukunft als zentrales Instrument für Klimaschutz in der Europäischen Union fungieren kann.

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Inhalt der Ausgabe 3/2017
Schwerpunkt: Anreizregulierung
Erdgas-Zukunft: Energieträger statt Energiequelle?
Regulierung: Auswirkungen der Anreizregulierungsnovelle
Recht: Strompreiszonen quo vadis?
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