Montag, 20. November 2017
-   Vorschau auf die kommende Ausgabe der et

Die Kräfte des Marktes für Energieeffizienz nutzen: globale Analyse von marktbasierten Instrumenten für Energieeffizienz

Jan Rosenow und Richard Cowart

Energieeffizienz ist ein essenzieller Baustein für eine kosteneffiziente Transformation und Dekarbonisierung des Energiesystems im Rahmen der Energiewende. Auch in Deutschland sind bereits viele Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz ergriffen worden. Allerdings reicht das momentane Tempo des Fortschritts nicht aus - um die ambitionierten Einsparziele zu erreichen, braucht es neue, ambitionierte und innovative Politikansätze. Eine vielversprechende Option zur konsequenten Förderung von Energieeffizienz sind sogenannte marktbasierte Instrumente. Rund um den Globus gibt es ein zunehmendes Interesse an innovativen Politikinstrumenten, um Energieeffizienz zu fördern.

Kraft-Wärme-Kopplung 2008 bis 2016 – Einfluss der Bilanzgrenze

Tina Baten, Hans-Georg Buttermann und Thomas Nieder

Nach aktuellen Schätzungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) erreichte die Stromerzeugung aus Anlagen zur gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme (KWK) im Jahr 2016 einen Rekordwert von 123,7 TWh (brutto), bzw. 117 TWh (netto) – dies entspricht gegenüber dem Jahr 2008 einer Steigerung der KWK-Stromerzeugung um 26 %. Das im Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) festgesetzte Etappenziel – die KWK-Nettostromerzeugung bis zum Jahr 2020 auf 110 TWh zu erhöhen – hätte Deutschland danach bereits heute übererfüllt. Allerdings werden immer wieder abweichende Angaben zur Höhe der KWK-Stromerzeugung publiziert, die in erster Linie auf eine alternative Festlegung der Bilanzgrenze von KWK-Anlagen zurückzuführen sind. Aus diesem Grund stellt die vorliegende Untersuchung aktuelle Entwicklungen in der Bilanz der Kraft-Wärme-Kopplung für die allgemeine Versorgung, die Industriekraftwerke und die nicht von der amtlichen Statistik erfassten KWK-Anlagen unter Berücksichtigung des Einflusses der „KWK-Bilanzgrenze“ dar.

Innovation „Mieterstrom“ – eine soziologische Betrachtung

Sandra Wassermann und Alexander Schrage

Mit dem Gesetz zur Förderung von Mieterstrom vom Juni 2017 wird nun eine „Innovation“ politisch gewürdigt und gefördert, die bereits seit einigen Jahren als Nischenmodell entwickelt, erprobt und propagiert wurde. Mieterstrom ist als Projekt kleiner, innovativer Akteure gestartet und wird nun auch vermehrt von größeren Energieversorgern umgesetzt. Wie ist dieser Innovationsprozess abgelaufen, welche Hürden gab und gibt es immer noch zu überwinden, welche Bedeutung besitzt Mieterstrom für die Gestaltung der Energiewende? Wir versuchen im folgenden Artikel eine soziologische Analyse des Phänomens.

Service
   Heftbestellung / Abo
   Termine
   „et“ online lesen
   Shop
   Verlagsverzeichnis
   Jahresinhalte
   Mediadaten
   "et" für Autoren
   Kontakt

Energiekarriere

Das neue Karrieremagazin energiekarriere jetzt kostenlos lesen!
Energiekarriere
Online lesen
Download als PDF


Sommer-Special 2017

Intelligente Energieinfrastruktur

Jahrgangs-CD

Suche

Aktuelles Heft
Inhalt der Ausgabe 11/2017
Schwerpunkt: Sektorenkopplung
Netzentgelte/Umlagen: Effektive Klimapolitik erfordert eine systemische Reform
Energiewende: Welchen Beitrag kann die Gasinfrastruktur leisten?
Verkehr: Wasserstoff – Energie der Zukunft?
mehr...
Anzeige
 
EW Medien und Kongresse GmbH
Montebruchstraße 20 | D-45219 Essen | Telefon: +49 (02054) 9532-0 | Telefax:  +49 (02054) 9532-60

Aktuelles Heft  | Zukunftsfragen  | Topthema  | Weitere Themen  | Termine  | Heftbestellung  | Mediadaten  | Ansprechpartner

Copyright 2012 by ONexpo  |  anmelden  |  Impressum |  AGB