Montag, 20. August 2018
-   Vorschau auf die kommende Ausgabe der et

Weiterentwicklung der Netzentgeltsystematik unter Berücksichtigung der tatsächlichen Netzinanspruchnahme

Karolina Koring, Klaus-Dieter Maubach und Hans-Peter Beck

Die regionale Spreizung der deutschen Netzentgelte, die eine bedeutende Strompreiskomponente für die Verbraucher darstellen, hat in Folge der Energiewende in den vergangenen Jahren zugenommen und wird sich voraussichtlich weiter verstärken, da die Integration erneuerbarer Stromerzeugung regional stark unterschiedlich ausfällt. Im Rahmen der heutigen Kostenwälzungsmechanismen werden die damit einhergehenden Kosten, die im Wesentlichen durch das Engpassmanagement und den Netzausbau verursacht werden, überwiegend von den Kunden in den entsprechenden Regionen getragen, die einen hohen Beitrag zur Aufnahme erneuerbarer Energien leisten. Um der Energiewende als gesamtgesellschaftlich gewolltes Projekt gerecht zu werden, sollte daher die Verteilung der Netzkosten auf die Verbraucher und mithin die entsprechende Kalkulation der Netzentgelte angepasst werden. Neben den Annahmen zum Kostenwälzungsmechanismus sind die Voraussetzungen zur Ermittlung der Netzhöchstlast und der Gleichzeitigkeitsfunktion nicht mehr passend, um die Entwicklungen des Energieversorgungssystem abzubilden und eine angemessene Verteilung der energiewendebedingten Kosten zu erziele.

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Karolina Koring, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Elektrische Energietechnik und Energiesysteme, TU Clausthal, Goslar
Prof. Dr.-Ing. Klaus-Dieter Maubach, Honorarprofessor, Institut für Elektrische Energietechnik und Energiesysteme, TU Clausthal, Düsseldorf
Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Beck, Direktor, Institut für Elektrische Energietechnik und Energiesysteme, TU Clausthal, Clausthal-Zellerfeld/Goslar

 

Spannungsfeld Netzstabilität – Lehren aus vergangenen Blackouts für eine sichere zukünftige Stromversorgung                      

Marika Behnert, Anne Hartke und Thomas Bruckner 

 

Vor dem Hintergrund der Energiewende verändern sich die Anforderungen an eine stabile Netzinfrastruktur und einen stressfreien Stromnetzbetrieb. In einer empirischen Studie, die Ursachen und Auswirkungen bedeutender historischer Stromnetzzusammenbrüche beleuchtet, wird ein Blick in die Vergangenheit geworfen, um die Rolle von Blackouts – insbesondere in Bezug auf zukünftige Handlungsfelder für die deutsche Stromversorgung – abzuschätzen.

 

Dipl.-Phys., B.Sc. Wirtschaftswissenschaften M. Behnert, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Prof. Dr. T. Bruckner, Direktor, Institut für Infrastruktur und

Ressourcenmanagement, Universität Leipzig; M.Sc. Betriebswirtschaftslehre A. Hartke, Assistentin der Geschäftslei-tung, Stern Auto Holding GmbH Leipzig; 
behnert@wifa.uni-leipzig.de

 

INTERVIEW: DEKARBONISIERUNG  

Power-to-X: Über breite und robuste Technologiepfade zum integrierten Energiesystem

Zur Erreichung einer 80-95-prozentigen Treibhausgasreduktion in Deutschland bis zur Jahrhundertmitte müssen neben einer Steigerung der Energieeffizienz erneuerbare Energien nicht nur im Strom- sondern in allen Verbrauchssektoren breit eingesetzt werden. Wie die Deutsche Energie-Agentur (dena) in der dena-Leitstudie „Integrierte Energiewende“ deutlich macht, reicht der Sektorkopplungsgedanke allein nicht aus. Im Interview mit der „et“ erläutert Hannes Seidl, Bereichsleiter Energiesysteme und Energiedienstleistungen der dena, einen effizienten Weg zum integrierten Energiesystem. 

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