Montag, 25. September 2017
-   Vorschau auf die kommende Ausgabe der et

KLIMASCHUTZPLAN 2050 DER BUNDESREGIERUNG – Ein Politikum für die offene Gesellschaft

Dieter Oesterwind

In der Folge des völkerrechtlich verbindlichen Pariser Klimaschutzabkommens vom Dezember 2015 hat die Bundesregierung am 14. November 2016 den Klimaschutzplan 2050 verabschiedet und als deutschen Beitrag zur Weltklimakonferenz in Marrakesch vorgestellt. Der Klimaschutzplan 2050 formuliert übergreifende klimapolitische Grundsätze und Leitlinien und unterlegt diese mit einem konkreten Maßnahmenkatalog. Wenn diese Selbstverpflichtung konsequent umgesetzt wird, hat dies nicht nur Folgen für die deutsche Energieversorgung, sondern sie bringt auch tiefgreifende Veränderungen für die Zivilgesellschaft mit sich. Diese werden nur dann gemeistert werden können, wenn dem Bürger die nationalen Anstrengungen in ihrem globalen Kontext transparent dargestellt und nachvollziehbar vermittelt werden können. Vor dieser Herausforderung steht die neue Bundesregierung ab Herbst 2017.

Der Prosumer und die Energiewirtschaft

Thomas Unnerstall

Die Energiewirtschaft sucht – nicht zum ersten Mal, aber wohl noch nie so intensiv wie zur Zeit – nach neuen Geschäftsfeldern, vor allem auch im Privatkundenbereich. Der eine Grund, so lautet der generelle Tenor, sind sinkenden Margen und steigende Wechselraten im Commodity-Geschäft und der daraus resultierende Handlungsdruck. Der zweite Grund ist die Energiewende: Vor dem Hintergrund zunehmend dezentraler Strukturen könnte oder wird, so vielerorts die Überzeugung, eine ganz neue Energiewirtschaft entstehen – vor allem in Verbindung mit dem „Prosumer“, dem Kunden, der Strom nicht nur kauft, sondern auch selbst produziert. Aber bietet diese Entwicklung, bietet konkret der Prosumer wirklich Chancen für erfolgreiche Geschäftsmodelle der Energiewirtschaft? Eine nüchterne Analyse lässt zumindest längere Durststrecken erwarten.

Beteiligungsprozesse im Zuge der Energiewende: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Anna Ernst

Die Energiewende erfordert nicht nur den Bau von neuen Energieanlagen oder Infrastrukturen, sondern auch eine Anpassung des individuellen Konsum- und Mobilitätsverhaltens etc. Lernprozesse sind erforderlich, um diese Veränderungen in den Verhaltensmustern zu initiieren aber auch um eine Stärkung des politischen Handelns zu erzeugen. Beteiligungsprozesse können solche Lernprozesse befördern und somit ein mögliches Instrument darstellen, mit dem die Energiewende auf vielfältige Art unterstützt wird. Die bisherige Forschung zu Beteiligungsprozessen im Zuge der Energiewende, wie der folgende Überblick darlegen wird, zeigt auf wie schwierig es ist diesen Anforderungen gerecht zu werden und offenbart einen Mangel an Erkenntnissen über die Wirkung von Beteiligung im Sinne von gesellschaftlichen Lernen.

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